Prozessvertretung durch Kfz-Haftpflichtversicherung nicht möglich

AG Gelnhausen Urt. vom 16.3.2012 – 53 C 94/12 (69)

Die Beklagte verursachte im Bereich Gelnhausen (Hessen) einen Verkehrsunfall, bei dem das Fahrzeug des Klägers beschädigt wurde. Der Kläger beauftragte einen versierten Verkehrsrechtsanwalt mit seiner Interessenvertretung. Nachdem die hinter der Beklagten stehende Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden des Klägers nicht vollständig regulierte, klagte der Kläger die restlichen Schadensbeträge ein. weiterlesen

Von RFWW am 13. August 2012, 07:27 Uhr veröffentlicht
Themen: Prozessvertretung | Urteile

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Richterin des AG Heinsberg spricht fiktiven Nutzungsausfall zu

AG Heinsberg Urteil vom 21.8.2009 – 14 C 80/09

Im Jahre 2009 ereignete sich auf der Parkstraße in Höhe der Händelstraße in Heinsberg-Oberbruch ein Verkehrsunfall, bei dem das Motorrad des späteren Klägers beschädigt wurde. Der Kläger fuhr mit seinem Motorrad ca. 300 m lang hinter der Erstbeklagten auf der Parkstraße her, auf der zum Unfallzeitpunkt eine Geschwindigkeit von 50 km/h zugelassen war, da es Sonntag war. An Werktagen ist dort eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h vorhanden. weiterlesen

Von RFWW am 09. August 2012, 08:34 Uhr veröffentlicht
Themen: Fiktiver Abrechnung | Nutzungsausfall | Unfall | Urteile

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AG Saarlouis zu den erforderlichen Sachverständigenkosten und vorgerichtlichen Anwaltsgebühren

AG Saarlouis Urteil vom 10.7.2012 – 28 C 788/12 (70)

Immer wieder sind die dem Unfallopfer berechneten und von der Versicherung des Schädigers gekürzte Sachverständigenkosten und die vorgerichtlichen Anwaltsgebühren Gegenstand gerichtlicher Überprüfungen. So auch im Fall des Unfallereignisses vom 21.4.2010 in Saarlouis. Die hinter der Unfallverursacherin stehende Kfz-Haftpflichtversicherung hatte die vom Sachverständigen berechneten Kosten für die Erstellung des Schadensgutachten gekürzt. weiterlesen

Von RFWW am 09. August 2012, 08:26 Uhr veröffentlicht
Themen: Anwaltskosten | Gutachterkosten | Urteile

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LG Hildesheim spricht auch bei fiktiver Abrechnung Verbringungskosten zu

LG Hildesheim Berufungsurteil vom 1.4.2010 – 7 S 254/09

Immer wieder sind die im Schadensgutachten aufgeführten Verbringungskosten Gegenstand gerichtlicher Klagen. Häufig meinen die regulierungspflichtigen Kfz-Haft-pflichtversicherungen, zur Erstattung der Verbringungskosten nicht verpflichtet zu sein, wenn der Geschädigte seinen Fahrzeugschaden fiktiv, also auf Basis des Schadensgutachtens abrechnet. In dem Schadensgutachten hatte der vom Kläger beauftragte Kfz-Sachverständige Verbringungskosten von 87,-- € kalkuliert. weiterlesen

Von RFWW am 09. August 2012, 08:19 Uhr veröffentlicht
Themen: Urteile | Verbringungskosten

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OLG Naumburg entscheidet über Schmerzensgeld einer verletzten Radfahrerin

OLG Naumburg Urteil vom 23.10.2010 – 2 U 69/10

Die Klägerin war als Radfahrerin bei einem Verkehrsunfall verletzt worden. Die Haftung der Beklagten, die vorprozessual an die Klägerin bereits ein Schmerzensgeld in Höhe von € 4.000,00 gezahlt hatte, war dem Grunde nach unstreitig. Mit diesem Schmerzensgeld war die Geschädigte nicht einverstanden. Sie erlitt Verletzungen im Bereich des linken Beines und des Knies. Die Beweglichkeit war eingeschränkt. weiterlesen

Von RFWW am 06. August 2012, 08:43 Uhr veröffentlicht
Themen: Radfahrer | Schmerzensgeld | Unfall | Urteile

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Strasse bei roter Fußgängerampel überquert – Alleinschuld bei Unfall

OLG Köln Beschluss vom 19.3.2012 – 16 U 169/11

Die spätere Antragstellerin überquerte bei Dunkelheit und in dunkler Bekleidung in Höhe einer Fußgängerampel, die allerdings für die Fußgängerin Rot zeigte, eine Straße. Dort wurde sie von einem Kleintransportfahrzeug erfasst und verletzt. Die Fußgängerin begehrte von dem Schädiger und dessen Haftpflichtversicherer Schadensersatz im Wege der Prozesskostenhilfe. Das Landgericht hatte bereits den Prozesskostenhilfeantrag zurückgewiesen. Das OLG Köln wies nun in letzter Instanz den Antrag auf Bewilligung der Prozesskostenhilfe ebenfalls zurück. weiterlesen

Von RFWW am 02. August 2012, 10:09 Uhr veröffentlicht
Themen: Fußgänger | Unfall | Urteile

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Sachverständigenkosten sind zu erstatten, wenn kein Auswahlverschulden vorliegt

AG Frankfurt am Main Urteil vom 11.3.2011 – 31 C 2304/10 (16)

Die Aktivlegitimation des klagenden Kfz-Sachverständigen, an den die Ansprüche auf Schadensersatz auf Erstattung der Sachverständigenkosten abgetreten worden sind, waren lange Zeit Streitstoff für Rechtsstreite. Nachdem der BGH jedoch über die richtige Abtretungsvereinbarung entschieden hat, dürfte das Thema erledigt sein. weiterlesen

Von RFWW am 02. August 2012, 10:04 Uhr veröffentlicht
Themen: Gutachterkosten | Sachverständige | Urteile

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Verkehrssicherungspflicht bei überfluteter Gemeindstraße

LG Coburg Urteil vom 27.7.2012 – 21 O 7237/11 – rechtskräftig

Die spätere Klägerin wohnt an einer nur von Anwohnern genutzten Gemeindestraße. In der Nacht vor dem Unfall hat es stark und ständig geregnet. Außerdem hatte die Schneeschmelze eingesetzt. Als die Klägerin morgens mit ihrem Pkw blieb sie mit ihrem Pkw in der überfluteten Straße liegen, weil der Motor des Fahrzeugs Wasser gezogen hatte und dadurch zerstört wurde. Sie verlangt von der Gemeinde Ersatz des Schadens in Höhe von 7.255 €. Nach ihrer Ansicht hätte die beklagte Gemeinde die Straße wegen Überflutung sperren müssen. weiterlesen

Von RFWW am 02. August 2012, 09:59 Uhr veröffentlicht
Themen: Unfall | Urteile | Verkehrsrecht

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AG Heidelberg für Erstattung der Kosten eines Kostenvoranschlages bei Bagatellschaden

AG Heidelberg Urteil vom 22.6.2012 – 21 C 357/11

Bekanntlich unterliegt der Geschädigte der Schadensgeringhaltungspflicht. Das bedeutet zum Beispiel bei einem Fahrzeugschaden unter 715,-- €, dass der Geschädigte sich lediglich auf einen Kostenvoranschlag stützen darf, um seinen Unfallschaden der Höhe nach nachzuweisen. So war auch die Geschädigte eines Verkehrsunfalls verfahren. Für den Kostenvoranschlag im Prüfzentrum wurden einschließlich Umsatzsteuer 94,96 € bezahlt. weiterlesen

Von RFWW am 31. Juli 2012, 10:57 Uhr veröffentlicht
Themen: Urteile | Verkehrsrecht

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AG Bonn: Sachverständigenkosten sind in voller Höhe zu erstatten

AG Bonn Urteil vom 9.7.2012 – 106 C 98/12

Immer wieder sind die Erstattung restlicher Sachverständigenkosten Gegenstand gerichtlicher Überprüfungen. So musste auch die Amtsrichterin der 106. Zivilabteilung des AG Bonn darüber entscheiden, ob die Kürzung der Sachverständigenkosten durch die Kfz-Versicherung des Schädigers rechtens war oder ob der Versicherer die gekürzten Beträge zahlen muss. Um es vorweg zu nehmen: Der Kfz-Haftpflichtversicherer ist nicht berechtigt, Kürzungen der vom Sachverständigen berechneten Kosten vorzunehmen. weiterlesen

Von RFWW am 31. Juli 2012, 10:51 Uhr veröffentlicht
Themen: Gutachterkosten | Sachverständige | Urteile | Verkehrsrecht

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