LG Berlin bestätigt in der Berufung Schwacke-Liste als geeignete Schätzgrundlage

LG Berlin Beschluss vom 26.2.2013 – 42 S 206/12 –

Der Geschädigte eines unverschuldeten Verkehrsunfalls musste auf sein verunfalltes Fahrzeug verzichten. Von der regulierungspflichtigen Haftpflichtversicherung beanspruchte er Mietwagenkosten. Die Mietwagenfirma hatte die Kosten entsprechend der Regelungen im Schwacke-Mietpreisspiegel erhoben. Die Versicherung regulierte allerdings die Mietwagenkosten nicht in voller Höhe, sondern legte die Fraunhofer-Erhebung zugrunde. weiterlesen

Von RFWW am 19. November 2013, 16:12 Uhr veröffentlicht
Themen: Mietwagen | Urteile | Verkehrsrecht

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AG Weißenburg zur Dispositionsfreiheit des Geschädigten

AG Weißenburg (Bayern) Urteil vom 31.10.2013 – 2 C 441/12 –

Der Porsche-Pkw des späteren Klägers wurde durch einen Verkehrsunfall beschädigt. Nach dem eingeholten Kfz-Sachverständigengutachten lag ein eindeutiger reparaturschaden vor. Die Haftpflichtversicherung des Unfallgegners lehnte zunächst vorgerichtlich eine Haftung ab. Erst im Rechtsstreit verwies die beklagte Kfz-Haftpflichtversicherung neben dem Einwand der Nichthaftung auf eine billigere Reparaturmöglichkeit in einer freien Werkstatt. Dieser Hinweis erfolgte im Rechtsstreit. weiterlesen

Von RFWW am 14. November 2013, 09:55 Uhr veröffentlicht
Themen: Fiktiver Abrechnung | Schadenabwicklung | Urteile | Verkehrsrecht

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Amtsrichterin des AG Leipzig verurteilt kurz und knapp die Kfz-Versicherung

AG Leipzig Urteil vom 10.10.2013 – 114 C 4820/13 –

Wie so oft kürzte die HUK-Coburg-Versicherung die vom Sachverständigen aus abgetretenem Recht geltend gemachten Restschadensersatzansprüche nach einem Verkehrsunfall. Die eintrittspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung kürzte die von dem Kläger dem Geschädigten gegenüber berechneten Sachverständigenkosten einfach um 110,15 €. Der Geschädigte trat seinen Restschadensersatzanspruch an den Sachverständigen ab, der die Abtretung annahm. Der Sachverständige ließ die Kürzung nicht auf sich beruhen und klagte den Restbetrag bei dem örtlich zuständigen Amtsgericht Leipzig ein. Die zur Entscheidung berufene Amtsrichterin war über die zwischenzeitlich immer häufiger werdenden Schadenskürzungen derart entrüstet, dass sie nunmehr kurz und knapp die in Coburg ansässige Kfz-Haftpflichtversicherung zur Zahlung des Restschadensersatzes aus abgetretenem Recht verurteilte. Die urteilsgründe geben wir in diesem Fall ungekürzt wieder. weiterlesen

Von RFWW am 13. November 2013, 10:39 Uhr veröffentlicht
Themen: Gutachterkosten | Urteile | Verkehrsrecht

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Zur Zustellungsbevollmächtigung d. Schadensregulierungsbeauftragten im Wohnsitzland des Unfallopfers

EuGH Urteil vom 10.10.2013 – C 306-12 –

Am 24.6.2011 wurde ein der deutschen Spedition W. gehörender LKW in der Nähe von Paris (Frankreich) bei einem Verkehrsunfall beschädigt. Die geschädigte Spedition beantragte bei dem erstinstanzlich angerufenen deutschen Gericht Schadensersatz in Höhe von 2.382,89 €. Die Klage wurde nicht der eintrittspflichtigen französischen Kfz-Haftpflichtversicherung Avanssur zugestellt, sondern ihrer Schadensregulierungsbeauftragten in Deutschland, der AXA-Versicherungs AG. weiterlesen

Von RFWW am 11. November 2013, 14:48 Uhr veröffentlicht
Zuletzt bearbeitet am 11. November 2013, 14:58 Uhr
Themen: Schadenabwicklung | Unfallabwicklung | Urteile | Verkehrsrecht

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LG Aachen spricht unter anderem Nutzungsausfallentschädigung für 565 Tage zu

LG Aachen Urteil vom 16.2.2013 – 11 O 189/12 –

Am 5.3.2010 wurde der Kläger Opfer eines Verkehrsunfalls in Baesweiler. In Ermangelung finanzieller Mittel ließ der Kläger in der Folge zunächst den Schaden an seinem Fahrzeug nicht begutachten. Er bemühte sich erfolglos um eine Kreditfinanzierung der Gutachterkosten. Die Begutachtung erfolgte dann erst am 5.10.2010 auf anwaltlichen Rat. Die Begutachtung erfolgte dann bei der DEKRA. Die Gutachterkosten der DEKRA, die unter dem 8.10.2010 in Rechnung gestellt wurden, belaufen sich auf 400,96 €. Im Zusammenhang mit der Nichtzahlung der Begutachtung entstanden zudem Gerichtsvollzieherkosten in Höhe von 179,09 €. weiterlesen

Von RFWW am 11. November 2013, 14:37 Uhr veröffentlicht
Themen: Gutachterkosten | Nutzungsausfall | Unfallabwicklung | Urteile | Verkehrsrecht

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AG Frankfurt am Main zu Gutachterkosten aus abgetretenem Recht

AG Frankfurt am Main Urteil vom 10.10.2013 – 32 C 682/13 (84) –

Die Klägerin ist die Deutsche Anwaltliche Verrechnungsstelle in Köln, an die die restlichen Sachverständigenkosten abgetreten worden sind. Nachdem die eintrittspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung den vollen Schadensersatz im Rahmen eines von ihrem Versicherungsnehmer verursachten Verkehrsunfall nicht regulieren wollte, klagte die Klägerin aus abgetretenem Recht die restlichen Sachverständigenkosten in Höhe von 34,63 € bei dem zuständigen Amtsgericht Frankfurt / Main ein. Die zuständige Amtsrichterin der 32. Zivilabteilung des AG Frankfurt gab der Klägerin in vollem Umfang Recht. weiterlesen

Von RFWW am 11. November 2013, 14:11 Uhr veröffentlicht
Zuletzt bearbeitet am 11. November 2013, 14:29 Uhr
Themen: Gutachterkosten | Urteile | Verkehrsrecht

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LG Düsseldorf misst in Berufungsinstanz Mietwagenkosten an Schwacke-Liste

LG Düsseldorf Berufungsurteil vom 20.6.2013 – 21 S 398/11 –

Das Opfer eines unverschuldeten Verkehrsunfalls war nach dem Unfall dringend auf ein Ersatzfahrzeug angewiesen. Dementsprechend mietete er ein Fahrzeug an. Der Geschädigte trat seinen Schadensersatzanspruch auf Erstattung der Mietwagenkosten an den Mietwagenunternehmer ab, der die Abtretung annahm. Die eintrittspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung kürzte die Mietwagenkosten um 1.220,57 €. Sie meinte, die Mietwagenkosten nach der Fraunhofer-Erhebung kürzen zu können. Der Mietwagenunternehmer klagte den gekürzten Betrag bei dem AG Ratingen ein. Das AG Ratingen wies mit Urteil vom 21.9.2011 – 8 C 206/11 – die Klage ab. Die dagegen erhobene Berufung führte zur Aufhebung des erstinstanzlichen Urteils und zur Verurteilung zur Zahlung der restlichen Mitwagenkosten. weiterlesen

Von RFWW am 08. November 2013, 11:35 Uhr veröffentlicht
Themen: Mietwagen | Urteile | Verkehrsrecht

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LG Köln misst in der Berufungsinstanz Mietwagenkosten an der Schwacke-Liste

LG Köln Berufungsurteil vom 20.6.2013 – 6 S 254/12 –

Das Unfallopfer eines unverschuldeten Verkehrsunfalls benötigte nach dem Unfall dringend ein Ersatzfahrzeug. Dementsprechend mietete er ein klassenniedrigeres Fahrzeug an. Der Geschädigte trat seinen Schadensersatzanspruch auf Erstattung der Mietwagenkosten an den Mietwagenunternehmer ab, der die Abtretung annahm. Die eintrittspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung kürzte die Mietwagenkosten um 1.667,95 €. Sie meinte, die Mietwagenkosten nach der Fraunhofer-Erhebung kürzen zu können. Der Mietwagenunternehmer klagte den gekürzten Betrag bei dem AG Leverkusen ein. Das verurteilte die beklagte Versicherung antragsgemäß mit Urteil vom 27.7.2012 – 25 C 311/11 - zur Zahlung. Die dagegen gerichtete Berufung blieb ohne Erfolg. weiterlesen

Von RFWW am 08. November 2013, 11:27 Uhr veröffentlicht
Themen: Mietwagen | Urteile | Verkehrsrecht

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AG Hattingen verneint nach Beweisaufnahme Verweisung auf Alternativwerkstatt

AG Hattingen Urteil vom 4.1.2013 – 15 C 126/12 –

Der Kläger ist Opfer eines Verkehrsunfalls, den der Fahrer des bei der beklagten Kfz-haftpflichtversicherung versicherten Fahrzeugs verursacht hatte. Der Geschädigte beauftragte einen qualifizierten Kfz-Sachverständigen mit der Erstellung des Schadensgutachtens. In dem schadensgutachten legte der Sachverständige die Preise einen markengebundenen Fachwerkstatt zugrunde. Das Gutachten kam im Ergebnis zu kalkulierten Reparaturkosten in Höhe von 2.477,63 €. Darin waren auch Einstell- und Vermessungsarbeiten in Höhe von 168,86 € sowie Fahrzeugreinigungskosten von 30,40 € enthalten. weiterlesen

Von RFWW am 07. November 2013, 14:38 Uhr veröffentlicht
Themen: Fiktiver Abrechnung | Urteile | Verkehrsrecht | Verweisung

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Kfz-Haftpflichtversicherer dürfen gegenüber Unfallopferangehörigen Deckung nicht unterschreiten

EuGH Urteil vom 24.10.2013 – C – 277/12 –

Hinterbliebene von Verkehrsunfallopfern beanspruchen Ersatz des durch den Verlust ihres nahen Familienangehörigen entstandenen immateriellen Schadens. Das Vorlagegericht in Lettland bat den Europäischen Gerichtshof um Klärung der Frage, ob die obligatorische Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung immaterielle Schäden von Personen abdecken muss, die den Todesopfern eines Verkehrsunfalles nahestanden und ob ein im nationalen Recht vorgesehener Anspruch auf Ersatz des immateriellen Schadens aus einem Verkehrsunfall auf einen Höchstbetrag begrenzt werden darf. weiterlesen

Von RFWW am 07. November 2013, 14:33 Uhr veröffentlicht
Themen: Schadenabwicklung | Urteile | Verkehrsrecht

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