AG Hamburg-Barmbek zu Verkehrsunfall im Kreisverkehr

AG Hamburg-Barmbek Urteil vom 11.4.2014 – 815 C 248/12 –

Die Geschädigte und der Fahrer des bei der beklagten Kfz-Haftpflichtversicherung versicherten Pkws gerieten am 12.12.2011 im Kreisverkehr in Hamburg in einen Verkehrsunfall. An den Zufahrten zum Kreisverkehr sind die Verkehrszeichen 201 (Kreisverkehr) und Zeichen 205 (Vorfahrt gewähren) gut sichtbar aufgestellt. Der Unfallhergang ist unter den Beteiligten bestritten. Die Geschädigte ließ zur Feststellung der Unfallschäden an ihrem Fahrzeug ein Kfz-Schadensgutachten erstellen. Der Gutachter ermittelte Reparaturkosten in Höhe von 1.480,62 € ohne Mehrwertsteuer. Die Rechnung des Sachverständigen belief sich auf 478,92 €. Nach dem Gutachten wurde empfohlen, eine Vermessung der Vorderachse vornehmen zu lassen. Die Geschädigt ließ daraufhin die Vermessung für 139,74 € vornehmen. weiterlesen

Von RFWW am 28. Juli 2014, 15:22 Uhr veröffentlicht
Themen: Anscheinsbeweis | Unfall | Urteile | Verkehrsrecht

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Fahrzeugschaden in Höhe von 956,11 € ist kein Bagatellschaden

Amtsgericht Kiel Urteil vom 11.6.2014 – 122 C 217/13 –

Nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall beauftragte der Geschädigte einen Kfz-Sachverständigen mit der Erstellung des Schadensgutachtens. Der Gutachter kam in seinem Gutachten zu einem Reparaturbetrag in Höhe von 956,11 €. Die eintrittspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung verweigerte die Erstattung der Kosten des Sachverständigen. Sie war der Ansicht, dass es sich um einen Bagatellschaden handelt. Bei einem solchen Schaden hätte ein Kostenvoranschlag ausgereicht. Der Geschädigte klagte den Sachverständigenkostenbetrag von 299,-- € gegen die Kfz-Haftpflichtversicherung des Schädigers bei dem zuständigen Amtsgericht Kiel ein. Die Klage hatte Erfolg. weiterlesen

Von RFWW am 28. Juli 2014, 15:05 Uhr veröffentlicht
Themen: Fiktiver Abrechnung | Kostenanschlag | Schadenabwicklung | Urteile | Verkehrsrecht

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LG Duisburg zu Nutzungsausfall, Umsatzsteuer und Wertminderung nach Unfall

LG Duisburg Berufungsurteil vom 17.4.2014 – 12 S 153/13 –

Am 1.5.2013 erlitt der Kläger in Oberhausen einen für ihn unverschuldeten Verkehrsunfall, bei dem sein Pkw erheblich beschädigt wurde. Der Geschädigte verzichtete auf die Anmietung eines Ersatzfahrzeugs. Er beauftragte einen Kfz-Sachverständigen, der für den verunfallten Pkw einen Wiederbeschaffungswert von 9.000,-- € angab. Den Restwert gab er im Gutachten mit 1.320,-- € an. Den merkantilen Minderwert schätzte er auf 1.200,-- €. Der Geschädigte verkaufte das verunfallte Fahrzeug für 1.320,-- €, dem Restwertbetrag nach Gutachten, an die Firma Autohaus B. weiterlesen

Von RFWW am 28. Juli 2014, 14:59 Uhr veröffentlicht
Themen: Nutzungsausfall | Unfall | Urteile | Verkehrsrecht | Wertminderung

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OLG Saarbrücken urteilt zu einem Unfall mit einem Müllfahrzeug

OLG Saarbrücken Urteil vom 21.3.2013 – 4 U 108/12–32 –

Im Einmündungsbereich einer Straßenkreuzung in einem Wohngebiet kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem VW-Golf und einem Müllfahrzeug. Die Straßenkreuzung war nicht beschildert, so dass die Vorfahrtsregelung „rechts vor links“ galt. Die Pkw stieß mit der Front gegen die linke vordere Ecke des Müllfahrzeugs. Die Müllwerker waren damit beschäftigt, die „gelben Säcke“ in das Entsorgungsfahrzeug zu werfen. Der Eigentümer des Pkw meinte, dass der Fahrer des Müllfahrzeugs unvorsichtig gefahren sei und ein unzulässiges Fahrmanöver durchgeführt habe. Er verlangt vom Fahrer und Halter des Entsorgungsfahrzeugs Schadensersatz. weiterlesen

Von RFWW am 28. Juli 2014, 14:43 Uhr veröffentlicht
Themen: Einsatzfahrzeuge | Schadenabwicklung | Unfall | Urteile | Verkehrsrecht

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LG Darmstadt ändert seine Rechtsprechung und verurteilt nun nach BGH VI ZR 225/13

LG Darmstadt Urteil vom 25.6.2014 – 21 S 191/12 –

Der Geschädigte eines für ihn unverschuldeten Verkehrsunfalls gab bei einem qualifizierten Kfz-Sachverständigen ein Kfz-Schadensgutachten in Auftrag. Dafür berechnete der Sachverständige 534,55 €. Dabei wurde ein Grundhonorar von 260,-- € berechnet, 11 Lichtbilder wurden zu je 2,80 € berechnet, für Telefon und EDV, Büromaterial, Porto und Schreibkosten wurden pauschal 75,-- € und für Fahrtkosten je km 1,80 €, bei 51 km 91,80 € in Rechnung gestellt. Die Haftpflichtversicherung des Schädigers, die HUK-COBURG, regulierte auf die Gutachterkosten nur 390,-- €. Der Differenzbetrag von 144,55 ist Gegenstand der Klage direkt gegen den Schädiger. weiterlesen

Von RFWW am 28. Juli 2014, 14:31 Uhr veröffentlicht
Zuletzt bearbeitet am 28. Juli 2014, 14:37 Uhr
Themen: Gutachterkosten | Urteile | Verkehrsrecht

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OLG Hamm zum Zusammenstoß zweier verkehrswidrig fahrender Radfahrer

OLG Hamm Urteil vom 6.6.2014 – 26 U 60/13 –

Im September 2010 fuhr die seinerzeit 59 Jahre alte Klägerin aus Ochtrup in Ochtrup im Münsterland auf dem Fahrradweg neben der Bentheimer Straße entgegen der Fahrtrichtung. Die Bentheimer Straße ist eine bevorrechtigte Hauptstraße. Der seinerzeit 14 Jahre alte Beklagte aus Ochtrup kam mit seinem Fahrrad aus dem verkehrsberuhigten Bereich der Straße „An den Quellen“, um nach rechts auf den Radweg der Bentheimer Straße abzubiegen. Im Einmündungsbereich beider Straßen kam es zur Kollision der beiden Fahrräder. weiterlesen

Von RFWW am 28. Juli 2014, 14:20 Uhr veröffentlicht
Themen: Abbiegen | Radfahrer | Unfall | Urteile | Verkehrsrecht

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AG Mülheim an der Ruhr urteilt über Unfall auf A 40 und die Unfallschadensregulierung

AG Mülheim an der Ruhr Urteil vom 20.6.2014 – 13 C 186/14 –

Am 8.7.2013 befuhr der Zeuge W. mit dem Fahrzeug der Klägerin, einem VW, die Autobahn A 40 in Richtung Dortmund. Im Bereich der Stadt Mülheim / Ruhr fuhr der Beklagte als Fahrer des nachfolgenden Fahrzeugs auf das Fahrzeug der Klägerin auf. Die Geschädigte ist wohnhaft in Bochum. Sie beauftragte an ihrem Wohnort den öffentlich bestellten und vereidigten Kfz-Sachverständigen Dipl.-Ing. H.R., der das Schadensgutachten erstellte. Darin waren voraussichtliche Reparaturkosten unter Berücksichtigung der Stundenverrechnungssätze der VW-Werkstätten des mittleren Ruhrgebiets in Höhe von 2.588,48 € netto veranschlagt. Das Gutachten enthielt auch die Aufschläge für unverbindliche Preisempfehlungen und Verbringungskosten. weiterlesen

Von RFWW am 09. Juli 2014, 11:05 Uhr veröffentlicht
Themen: Fiktiver Abrechnung | Unfall | UPE | Urteile | Verkehrsrecht | Verweisung

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AG Siegen zu den erforderlichen Sachverständigenkosten nach Unfall

AG Siegen Urteil vom 14.5.2014 – 14 C 2938/13 –

Wieder einmal ging es vor Gericht um von der eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherung nach einem Verkehrsunfall gekürzter Sachverständigenkosten. In diesem Fall war es die HUK 24 AG, die meinte, die vom Sachverständigen berechneten Kosten eigenmächtig kürzen zu können. Die Geschädigte hatte den Kfz-Sachverständigen nach dem für sie unverschuldeten Verkehrsunfall, der von dem Fahrer des bei der HUK 24 AG versicherten Fahrzeugs verursacht wurde, beauftragt, ein Schadensgutachten zu erstellen. Der Sachverständige erstellte das Gutachten und berechnete 632,91 €. weiterlesen

Von RFWW am 01. Juli 2014, 10:23 Uhr veröffentlicht
Themen: Gutachterkosten | Urteile | Verkehrsrecht

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AG Mainz ändert seine Rechtsprechung und verurteilt nun entsprechend BGH VI ZR 225/13

AG Mainz Urteil vom 21.5.2014 – 81 C 300/13 –

Nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall am 20.11.2012 in Mainz beauftragte der Geschädigte einen qualifizierten Kfz-Sachverständigen mit der Erstellung des Schadensgutachtens. Die hinter dem Unfallverursacher stehende Kfz-Haftpflichtversicherung, die HUK-COBURG, ist voll umfänglich eintrittspflichtig. Der Sachverständige kalkulierte einen Reparaturschaden in Höhe von 3.204,49 € brutto. Seine Kosten berechnete er mit 633,44 €. Die eintrittspflichtige Haftpflichtversicherung erstattete hierauf lediglich 561,-- €. Der Differenzbetrag von 72,44 € ist Gegenstand des Rechtsstreits vor dem AG Mainz. Der zuständige Amtsrichter der 81. Zivilabteilung des AG Mainz gab dem Kläger Recht. weiterlesen

Von RFWW am 30. Juni 2014, 11:33 Uhr veröffentlicht
Themen: Gutachterkosten | Urteile | Verkehrsrecht

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AG Pforzheim zu dem anzurechnenden Restwert und zu den Mietwagenkosten nach Unfall

AG Pforzheim Urteil vom 27.3.2014 – 13 C 21/14 –

Am Abend des 19.3.2013 ereignete sich in Pforzheim ein Verkehrsunfall, der von dem Fahrer des bei der beklagten Kfz-Haftpflichtversicherung versicherten Kraftfahrzeugs verursacht wurde. Bei dem Unfall erlitt das Fahrzeug des Geschädigten einen wirtschaftlichen Totalschaden. Zwei Tage nach dem Unfall beauftragte der Geschädigte einen qualifizierten Kfz-Sachverständigen, der den wirtschaftlichen Totalschaden feststellte. Im Gutachten war ein Wiederbeschaffungswert von 8.800,-- € und ein Restwert von 2.000,-- € angegeben. Es waren auch drei Restwertgebote des örtlichen Marktes angegeben. weiterlesen

Von RFWW am 30. Juni 2014, 11:27 Uhr veröffentlicht
Themen: Mietwagen | Restwert | Urteile | Verkehrsrecht

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