Unfallopfer muss sich nicht nach günstigeren Tarifen bei Mietwagenfirmen erkundigen

LG Karlsruhe Berufungsurteil vom 14.1.2014 – 9 S 396/12 –

Nach einem Verkehrsunfall mietete das Unfallopfer einen Ersatzwagen für den durch den Unfall beschädigten Pkw. Die Haftung aus dem Unfallereignis ist unbestritten. Die später verklagte Kfz-Haftpflichtversicherung haftet zu 100 Prozent. Gleichwohl kürzte sie die berechneten Mietwagenkosten um 757,41 €. Dieser Differenzbetrag ist Gegenstand des Rechtsstreites. Das zunächst angerufene Amtsgericht Karlsruhe hat der Klage entsprochen und eine Schätzung der erforderlichen Mietwagenkosten gemäß § 287 ZPO durch eine arithmetische Mittelung zwischen Schwacke- und Fraunhofer-Liste vorgenommen. weiterlesen

Von RFWW am 25. Februar 2014, 10:21 Uhr veröffentlicht
Themen: Mietwagen | Urteile | Verkehrsrecht

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AG Wuppertal urteilt zu den erforderlichen Sachverständigenkosten nach Unfall

AG Wuppertal Urteil vom 6.2.2014 – 34 C 55/13 –

Am 4.10.2012 erlitt der Geschädigte in Wuppertal einen Verkehrsunfall, den der Fahrer des bei der Zurich-Versicherung versicherten Fahrzeugs verursacht hat. Der Geschädigte suchte den späteren Kläger auf und beauftragte ihn mit der Erstellung des Schadensgutachtens. Gleichzeitig trat er den Schadensersatzanspruch auf Erstattung der Sachverständigenkosten an den Sachverständigen ab. Die Zurich als eintrittspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung regulierte die Sachverständigenkosten nur zum Teil. Sie kürzte 92,15 €. Dieser Differenzbetrag ist Gegenstand der Klage aus abgetretenem Recht vor dem AG Wuppertal. Die Klage war erfolgreich, nachdem das Gericht wegen der Höhe der Sachverständigenkosten ein Kostengutachten eines vom Gericht beauftragten Sachverständigen eingeholt hatte. weiterlesen

Von RFWW am 25. Februar 2014, 10:16 Uhr veröffentlicht
Themen: Gutachterkosten | Urteile | Verkehrsrecht

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AG Hagen urteilt zu Verbringungs- und Reinigungskosten und UPE-Zuschlägen

AG Hagen Urteil vom 7.2.2014 – 15 C 225/13 –

Der spätere Kläger erlitt am 17.3.2013 in Hagen einen Verkehrsunfall, den die spätere Beklagte verursacht hat. Die Haftung der Beklagten ist unbestritten. Trotzdem regulierte die hinter der Beklagten stehende Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden des Geschädigten nicht vollständig. Die Versicherung strich die Materialkosten für die Hohlraumversiegelung und das Schwemmmaterial, die Reinigungskosten, die Verbringungskosten und die Ersatzteilpreisaufschläge. Insgesamt wurden 462,57 € von der eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherung nicht ersetzt. Dies ließ sich der Geschädigte nicht gefallen und verklagte daraufhin die Schädigerin persönlich. Die Klage vor dem Amtsgericht Hagen hatte Erfolg. weiterlesen

Von RFWW am 20. Februar 2014, 15:12 Uhr veröffentlicht
Zuletzt bearbeitet am 25. Februar 2014, 10:38 Uhr
Themen: Schadenabwicklung | UPE | Urteile | Verbringungskosten | Verkehrsrecht

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Kein Ersatz für Mietwagenkosten von über 100.000 €, wenn Notreparatur möglich

OLG Karlsruhe Urteil vom 10.2.2014 – 13 U 213/11 –

Durch einen Verkehrsunfall wurde ein Rettungsfahrzeug der Klägerin so stark beschädigt, dass wirtschaftlicher Totalschaden eingetreten ist. In einem von der Klägerin eingeholten Schadensgutachten wurde ein Wiederbeschaffungswert von 9.500,-- € brutto und Reparaturkosten von 9.802,57 € brutto angegeben. Die Wiederbeschaffungsdauer wurde im Gutachten mit 14 Tagen angegeben. Die Klägerin bestellte einen neuen Rettungswagen und miete in der Zeit vom 14.1. bis 8.5.2012 einen Ersatzwagen an. Es entstanden täglich Mietwagenkosten in Höhe von 890,12 €. In der Gesamtsumme fielen Mietwagenkosten von 103.951,26 € an. weiterlesen

Von RFWW am 20. Februar 2014, 12:18 Uhr veröffentlicht
Zuletzt bearbeitet am 20. Februar 2014, 12:21 Uhr
Themen: Mietwagen | Schadenabwicklung | Urteile | Verkehrsrecht

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AG Brühl weist HUK-Coburg von der Prozessvertretung zurück

AG Brühl Beschluss vom 12.2.2014 – 22 C 232/13 –

Bereits mehrfach war hier in der Unfallzeitung unter der Rubrik „Prozessvertretung“ darauf hingewiesen worden, dass nach dem geänderten Paragrafen 79 ZPO der Versicherer nicht mehr den Versicherungsnehmer im Prozess vertreten kann. Gleichwohl bestellt sich immer noch die HUK-Coburg im Rechtsstreit für ihren Versicherungsnehmer. Jetzt hat erneut das Amtsgericht Brühl mit Beschluss vom 12.2.2014 – 22 C 232/13 - die HUK-Coburg von der Prozessvertretung zurückgewiesen. weiterlesen

Von RFWW am 19. Februar 2014, 09:05 Uhr veröffentlicht
Themen: Prozessvertretung | Urteile | Verkehrsrecht

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Geschädigter muss nicht Erkundigungen nach billigstem Gutachter vornehmen

AG Frankfurt am Main Urteil vom 18.9.2013 – 29 C 2247/13 (73) –

Das Unfallopfer beauftragte nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall den späteren Kläger als Kfz-Sachverständigen mit der Erstellung des Schadensgutachtens. Die Zurich-Versicherung war die eintrittspflichtige Haftpflichtversicherung. Die Haftung der beklagten Kfz-Haftpflichtversicherung war unstreitig gegeben. Gleichwohl regulierte sie nur einen Teil der Schäden, so dass der Kfz-Sachverständige die gekürzten Sachverständigenkosten aus abgetretenem Recht beim Amtsgericht Frankfurt einklagen musste. Die Klage hatte Erfolg. weiterlesen

Von RFWW am 19. Februar 2014, 09:00 Uhr veröffentlicht
Themen: Gutachterkosten | Urteile | Verkehrsrecht

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AG Buchen misst Mietwagenkosten nach dem Schwacke-Mietpreisspiegel

AG Buchen Urteil vom 5.2.2014 – 1 C 367/13 –

Wie so oft streiten die Parteien nach einem Unfall um die erforderlichen Mietwagenkosten, wenn der Geschädigte dringend auf ein Ersatzfahrzeug angewiesen ist. So war es auch in dem Rechtsstreit vor dem Amtsgericht in Buchen im Odenwald. Der geschädigte hatte nach dem Unfall einen Ersatzwagen angemietet und seinen Schadensersatzanspruch auf Erstattung der Mietwagenkosten an die Mietwagenfirma abgetreten. Die eintrittspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung hat nur einen Teil der berechneten Mietwagenkosten ersetzt. Sie kürzte die Mietwagenkosten um 223,12 €. Dieser Differenzbetrag war Gegenstand der Klage der Mietwagenfirma aus abgetretenem Recht vor dem AG Buchen (Odenwald). Die Klage hatte Erfolg. weiterlesen

Von RFWW am 18. Februar 2014, 14:02 Uhr veröffentlicht
Themen: Mietwagen | Urteile | Verkehrsrecht


AG Ingolstadt zu den erforderlichen Sachverständigenkosten nach Unfall

AG Ingolstadt Urteil vom 20.12.2013 – 12 C 1155/13 –

In diesem Rechtsstreit war es die KRAVAG-Versicherung, die meinte, die vom Sachverständigen berechneten Kosten eigenmächtig kürzen zu müssen. Für die Erstellung eines Schadensgutachtens berechnete der spätere Kläger einen Gesamtbetrag von 744,86 €. Darauf zahlte die beklagte Kfz-Haftpflichtversicherung nur 660,45 €. Den Differenzbetrag von 84,41 € macht der Kfz-Sachverständige aus abgetretenem Recht bei dem Amtsgericht Ingolstadt geltend. Die Klage hat vollen Erfolg. weiterlesen

Von RFWW am 17. Februar 2014, 09:42 Uhr veröffentlicht
Themen: Gutachterkosten | Urteile | Verkehrsrecht

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AG Hagen sieht VKS-Honorarumfrage 2011 als geeigneten Prüfmaßstab an

AG Hagen Urteil vom 22.1.2014 – 11 C 281/13 –

Am 21.6.2013 erlitt der Geschädigte einen Verkehrsunfall, bei dem sein Fahrzeug erheblich beschädigt wurde. Er beauftragte einen qualifizierten Kfz-Sachverständigen mit der Erstellung des Schadensgutachtens. Der Sachverständige kalkulierte Netto-Reparaturkosten in Höhe von 4.418,79 €. In Abzug zu bringen waren Wertverbesserungen für Ersatzteile in Höhe von 88,45 €. Mithin wurden nach dem Vortrag der Parteien zunächst ohne Abzüge Netto-Reparaturkosten in Höhe von 4.418,79 € ermittelt zuzüglich eines merkantilen Minderwerts in Höhe von 400,-- €. weiterlesen

Von RFWW am 13. Februar 2014, 09:17 Uhr veröffentlicht
Themen: Gutachterkosten | Urteile | Verkehrsrecht

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AG Anklam urteilt zu den Sachverständigenkosten nach Verkehrsunfall

AG Anklam Urteil vom 16.1.2014 – 72 C 138/13 –

Der unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelte Geschädigte beauftragte einen qualifizierten Kfz-Sachverständigen mit der Erstellung des Schadensgutachtens. Dieser berechnete für das Gutachten den Betrag von 627,13 €. Die eintrittspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung erstattete allerdings – trotz einhundertprozentiger Haftung – nur einen Betrag von 530,-- €. Der Differenzbetrag von 97,13 € ist Gegenstand der Klage vor dem örtlich zuständigen Amtsgericht Anklam in Mecklenburg-Vorpommern. Die Klage hatte Erfolg. weiterlesen

Von RFWW am 11. Februar 2014, 12:53 Uhr veröffentlicht
Themen: Gutachterkosten | Urteile | Verkehrsrecht

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