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    <title>UnfallZeitung</title>
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    <description>Unfall-Hilfe, Unfall-Vorsorge und Verkehrssicherheit</description>
    <language>de-de</language>
    <copyright>UnfallZeitung</copyright>
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        <title>Ein Transporterwerk mit wechselhafter Vorgeschichte wird 50</title>
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        <pubDate>Sat, 21 Apr 2012 18:56:00 +0000</pubDate>
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        <dc:creator>Roberto Galifi</dc:creator>
        <category><![CDATA[Zeitmaschine ]]></category>
        <category><![CDATA[Hersteller]]></category>
        <description><![CDATA[<img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1174/02.-u1t-1913.jpg" alt="" class="foto" />Das größte Transporterwerk der Welt befindet sich weder in Baden-Württemberg noch in Bremen, wie man vermuten könnte, sondern in Düsseldorf. Im öffentlichen Bewußtsein spielt es keine große Rolle, kaum jemand bringt die nordrhein-westfälische Mode- und Kunststadt mit einer über 688.000 Quadratmeter großen Autofabrik in Zusammenhang &ndash; hier rollen auch keine schikken Sportwagen oder Cabrios von den Bändern, sondern Nutzfahrzeuge. [...]]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1174/02.-u1t-1913.jpg" alt="" class="foto" /><i>Das größte Transporterwerk der Welt befindet sich weder in Baden-Württemberg noch in Bremen, wie man vermuten könnte, sondern in Düsseldorf. Im öffentlichen Bewußtsein spielt es keine große Rolle, kaum jemand bringt die nordrhein-westfälische Mode- und Kunststadt mit einer über 688.000 Quadratmeter großen Autofabrik in Zusammenhang &ndash; hier rollen auch keine schikken Sportwagen oder Cabrios von den Bändern, sondern Nutzfahrzeuge.</i><br />
<br />
Daimler betreibt hier sein größtes Transporterwerk. Es ist der Geburtsort des Sprinters, der im Segment der 3,5-Tonner angesiedelt ist. Er habe eine &quot;neue Transporterklasse definiert&quot;, sei &quot;das erfolgreichste Fahrzeug seiner Art ist&quot; und &quot;auf der ganzen Welt unterwegs&quot;, preist der Hersteller seinen nützlichen Bestseller. Das Düsseldorfer Mercedes-Benz-Werk kann jetzt seinen fünfzigsten Geburtstag feiern. Es war vordem eine Fabrik der Auto Union, einem Vorgänger von Audi. Der Sprinter wird hier seit 1965 gebaut.<br />
<br />
<img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1174/hi090230-small.jpg" alt="" class="foto" /><img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1174/hi110001-small.jpg" alt="" class="foto" /><i><b>Die DKW-Frontwagen bildeten auch die Grundlage für den Wiederaufbau der Auto Union nach dem Zweiten Weltkrieg in Westdeutschland. Hier wurden von 1949 bis 1966 in den Werken Ingolstadt und Düsseldorf (im Werk Düsseldorf bis 1962) insgesamt 887.000 DKW-Personenwagen gebaut, bevor die gesamte Produktion auf die im Sommer 1965 vorgestellte Audi-Modellpalette umgestellt wurde. Die Bundespost greift bei den neuen Großtransportern aus Düsseldorf (ab 1967) mit vollen Händen zu.<br />
Rechtes Bild:1931 präsentiert auf der Internationalen Automobilausstellung in Berlin: <br />
Der DKW Front F1. <br />
Fotos: Audi </b></i><br />
<br />
Die Wurzeln des Werkes reichen in die Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg. Rheinmetall-Borsig stellte hier Waffen für die Nazi-Diktatur her. Im Krieg wurde die Waffenschmiede teilweise zerstört. Die Alliierten hatten der im Mai 1949 gegründeten Bundesrepublik Deutschland den Aufbau einer eigenen Rüstungsindustrie untersagt. Und so fand der in der DDR verstaatlichte und 1949 in Westdeutschland neugegründete Autokonzern Auto Union hier einen Standort für ein Pkw-Werk. Die Union übernahm das Düsseldorfer Gelände, und obwohl erst im März 1950 mit den Aufräumarbeiten begonnen wurde, verließ bereits knapp ein halbes Jahr später der erste Nachkriegs-Pkw, ein DKW F 89 P Meisterklasse die Fabrik (Zweizylinder-Zweitakt-Reihenmotor, 23 PS/17 kW bei 4.500 U/min, 100 km/h Spitze, 4,20 m lang, Preis: 5.830 Mark, entspricht 2.980 Euro). <br />
<br />
1958 übernahm Daimler-Benz einen Teil der Auto-Union-Aktien (die 1964 an Volkswagen weiterverkauft wurden) und löste 1960 die Düsseldorfer Autofabrik aus dem Aktienpaket heraus. Zwei Jahre später verlegten die Stuttgarter die Fertigung ihres Transporters L 319 von Stuttgart-Sindelfingen und die Omnibusvariante O 319 vom Werk in Mannheim nach Düsseldorf. Das Transporterwerk von Daimler-Benz am Rhein, wie der Stuttgarter Konzern damals hieß, nahm im gleichen Jahr seine Produktion auf. <br />
<br />
<img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1174/12c465-05.jpg" alt="" class="foto" /><img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1174/12c465-06.jpg" alt="" class="foto" /><i><b>Das Mercedes-Benz Werk Düsseldorf ist das größte Transporterwerk der Daimler AG. Rund 6.600 Mitarbeitern produzieren dort die Nummer Eins im Transportergeschäft: Den Mercedes-Benz Den Mercedes-Benz Sprinter.Die Fotos zeigen die  Außenansicht von damals und die Montage historisch </b></i><br />
<br />
Nach mehreren Transportergenerationen kam 1995 die erste Sprinter-Reihe auf den Markt. Sie war eine gänzliche Neuentwicklung, die in Zusammenarbeit mit Volkswagen entstand und den Mercedes T1 (Bremer Transporter) ablöste. Das Schwestermodell bei VW nannte sich kurz LT, es ist der Vorgänger des heutigen Crafter. Inzwischen steht der Sprinter namensgebend für ein ganzes Transportersegment. <br />
Die zweite Sprinter-Generation ist seit 2006 in unzähligen Variationen auf dem Markt. 80 verschiedene sind es, allein was Motoren, Karosserien und Gewichte betrifft. Im Düsseldorfer Mercedes-Werk werden ausschließlich die geschlossenen Varianten, Kastenwagen und Kombis, gebaut. In Ludwigsfelde bei Berlin laufen die offenen Versionen mit Fahrerhaus und Doppelkabine vom Band. Zudem werden auch für Daimlers US-Tochter Freightliner Fahrzeuge gebaut, ebenso der VW Crafter. <br />
<br />
<img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1174/12c465-01.jpg" alt="" class="foto" /><img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1174/12c465-07.jpg" alt="" class="foto" /><i><b> Links: Den Mercedes-Benz Sprinter im Rohbau in der Fertigung. Rechts: Über den Festakt zum Jubiläum und den Retro-Sprinter: Freuen sich (v.l.n.r.) Volker Mornhinweg, Leiter Mercedes-Benz Vans, Harry K. Voigtsberger, Wirtschaftsminister des Landes Nordrhein-Westfalen</b></i><br />
<br />
Über mangelnde Auslastung kann sich das Werk nicht beklagen. Die 6.500 Mitarbeiter fabrizieren pro Tag allein bis zu 655 Sprinter; dabei besteht jedes einzelne Fahrzeug aus rund 14.000 möglichen Bauteilen, hat man bei Mercedes ausgerechnet, beim Allrad-Sprinter sind es noch ein paar mehr.<br />
<br />
<i>Bild 1 oben: Kleine Flitzer wie diesen Kastenwagen U 1 T (1913) für eine Tonne Nutzlast baut Daimler ab 1897. <br />
Fotos: Mercedes-Benz<br />
 Beate M. Glaser (kb)</i></p>]]></content:encoded>
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        <title>Verpflichtende Gesundheitsüberprüfung für Autofahrer?</title>
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        <pubDate>Fri, 20 Apr 2012 20:04:00 +0000</pubDate>
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        <dc:creator>Roberto Galifi</dc:creator>
        <category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
        <description><![CDATA[<img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1171/fotolia-40802241-xs.jpg" alt="" class="foto" />In Großbritannien und Schweden müssen Senioren (ab 65 Jahren) alle drei Jahre zum Fahrtauglichkeitstest. In Spanien sind die Regelungen noch härter, dort sind periodische Seh- und Hörtests bereits ab einem Alter von 45 Jahren obligatorisch. Nun soll ab 2013 der Führerschein EU-weit auf 15 Jahre befristet sein. [...]]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1171/fotolia-40802241-xs.jpg" alt="" class="foto" /><i>In Großbritannien und Schweden müssen Senioren (ab 65 Jahren) alle drei Jahre zum Fahrtauglichkeitstest. In Spanien sind die Regelungen noch härter, dort sind periodische Seh- und Hörtests bereits ab einem Alter von 45 Jahren obligatorisch. Nun soll ab 2013 der Führerschein EU-weit auf 15 Jahre befristet sein. </i><br />
Vor diesem Hintergrund verweist Hamburgs Innensenator Michael Neumann auf die Tatsache, daß überdurchschnittlich viele Senioren an Verkehrsunfällen beteiligt sind (allerdings meist als Opfer). Der SPD-Politiker fordert eine verbindliche Gesundheitsüberprüfung für Führerscheininhaber und hat damit eine öffentliche Diskussion losgetreten. <br />
Gegen diesen Vorstoß regt sich jedoch verschiedentlich Widerstand. Vom ADAC und der Gewerkschaft der Polizei kam prompt vehemente Kritik. Ein Sprecher des Autoclubs meinte, daß dieses Vorgehen einer Diffamierung von Senioren gleichkomme. Nach der offiziellen Unfallstatistik seien ältere Autofahrer lediglich bei 13 Prozent der Unfälle Verursacher, während sie einen Bevölkerungsanteil von 20 Prozent erreichen. ADAC-Vizepräsident Ulrich Klaus Becker weist darauf hin, daß ältere Verkehrsteilnehmer über eine lange Erfahrung im Straßenverkehr verfügten und mögliche altersbedingte Leistungseinbußen durch Besonnenheit und Ruhe wettmachen könnten. Außerdem seien Senioren ähnlich wie Fußgänger und Radfahrer schwächere Verkehrsteilnehmer und somit häufiger Opfer statt Verursacher von Verkehrsunfällen. Jeder zweite Unfalltote der Gruppe der Fußgänger und Radfahrer ist älter als 65 Jahre. <br />
Auch die Gewerkschaft der Polizei (GdP) lehnt einen verpflichtenden Gesundheitscheck ab. Ihr Vorsitzender Bernhard Witthaut bevorzugt einen medizinischen Test rein auf freiwilliger Basis, etwa beim Augenarzt. <br />
Bei einem höheren Alter jenseits der 80 Jahren empfiehlt der ADAC eine stärkere Selbstüberprüfung der Autofahrerinnen und -fahrer, auch solle das familiäre Umfeld aufmerksamer sein. Generell orientiert der ADAC auf Aufklärung und Information, damit die Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer ihrer Verantwortung im Straßenverkehr nachkommen könnten. <br />
Dies korrespondiert mit öffentlichen Maßnahmen der Verkehrssicherheitsorganisationen zur Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer (erinnert sei an &quot;Hallo Partner &ndash; danke schön&quot;), aber auch mit den empirischen Ergebnissen der Unfallforschung. Demnach gehören zu den häufigsten Unfallursachen: &quot;Vorfahrt mißachtet&quot;, &quot;Auffahren/Abstand&quot; und &quot;Abkommen von der Fahrspur nach links&quot; sowie &quot;nichtangepaßte Geschwindigkeit&quot;. Diese Fakten verweisen auf die hohe Verkehrsdichte bei gleichzeitig wachsender Rücksichtslosigkeit und auf das Phänomen, daß der Straßenverkehr von manchem als &quot;Ventil&quot; und &quot;Blitzableiter&quot; bei sozialem und psychischem Streß benutzt wird. <br />
Insofern mögen zwei Maßnahmenkomplexe helfen: Zum einen das rücksichtsvolle, vorausschauende und sozial verantwortliche Fahren &ndash; das letztlich auch am schnellsten, sparsamsten und ökologischsten ist. Zum anderen das Vermeiden von Verkehr ohne Komforteinbußen, indem man etwa zu Fuß oder mit dem ÖPNV unterwegs ist, das Fahrrad benutzt oder sich mit anderen zu Gemeinschaftsfahrten mit einem Auto zusammenschließt. <br />
<br />
<i> Olaf Walther (kb)<br />
Foto:© Marco2811 - Fotolia.com</i></p>]]></content:encoded>
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        <title>Kennen Sie wirklich noch alle Verkehrsregeln?</title>
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        <pubDate>Fri, 20 Apr 2012 11:18:00 +0000</pubDate>
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        <dc:creator>Roberto Galifi</dc:creator>
        <category><![CDATA[Verkehrsrecht]]></category>
        <description><![CDATA[<img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1170/fotolia-34613272-xs.jpg" alt="" class="foto" />Liebgewonnene oder bewährte Gewohnheiten zu ändern ist schwer. Jeder kennt das. Im Straßenverkehr, beim Autofahren ist es nicht anders als im sonstigen Alltag. Werden die Verkehrsregeln in der Straßenverkehrsordnung (StVO) geändert, dann nehmen viele Autofahrer das nicht unbedingt wahr, obwohl sie durch die Medien über die neuen Regelungen unterrichtet werden. Ein deutliches Beispiel ist das &quot;Reißverschlußverfahren&quot;, das der Gesetzgeber einführte, um den Verkehrsfluss beim Einfädeln auf die Autobahn oder bei einer Fahrspurverengung aufrecht zu erhalten. [...]]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1170/fotolia-34613272-xs.jpg" alt="" class="foto" /><i>Liebgewonnene oder bewährte Gewohnheiten zu ändern ist schwer. Jeder kennt das. Im Straßenverkehr, beim Autofahren ist es nicht anders als im sonstigen Alltag. Werden die Verkehrsregeln in der Straßenverkehrsordnung (StVO) geändert, dann nehmen viele Autofahrer das nicht unbedingt wahr, obwohl sie durch die Medien über die neuen Regelungen unterrichtet werden. Ein deutliches Beispiel ist das &quot;Reißverschlußverfahren&quot;, das der Gesetzgeber einführte, um den Verkehrsfluss beim Einfädeln auf die Autobahn oder bei einer Fahrspurverengung aufrecht zu erhalten. </i><br />
Dabei diente ein Reißverschluß als Vorbild: Die Regel besagt nämlich, dass bei einer Verengung oder einem Fahrstreifenende den &quot;am Weiterfahren gehinderten Fahrzeugen der Übergang auf den benachbarten Fahrstreifen so zu ermöglichen&quot; ist, dass sie sich &quot;unmittelbar vor Beginn der Verengung jeweils im Wechsel&quot; einordnen können. Will sagen: Man soll sich erst direkt vor der Verengung einfädeln und nicht mit etlichem Abstand davor. So heißt es in Paragraph sieben der StVO. <br />
Obwohl diese überaus praktische und durch die Reißverschlußmetapher anschauliche Verkehrsregel seit Jahrzehnten besteht, halten sich erstaunlich wenig Autofahrer daran &ndash; sie versuchen sich lieber früher einzufädeln, mit der Folge, dass der nachfolgende Verkehr zum Stoppen gebracht wird und noch mehr Stau entsteht. Einfach nur, weil die Autofahrer das Verfahren nicht kennen. <br />
Was bei dem immer dichter werdenden Verkehr auf den Straßen los ist, verdeutlicht Polizeihauptkommissar Joachim Tabath von der Düsseldorfer Verkehrssicherheitsberatung anhand einer statistischen Zahl: Allein im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen nimmt die Polizei &quot;alle 55 Sekunden einen Verkehrsunfall auf&quot;. Im Zuge der Bemühungen um die Reduzierung der Unfallzahlen braucht man daher nicht nur Sanktionen, so Tabath, sondern vor allem informierte Verkehrsteilnehmer, welche die Regeln kennen und auch anwenden, um den Verkehr flüssig halten und sicher zu gestalten. <br />
Wer aber vor zwanzig, vierzig oder fünfzig Jahren den Führerschein gemacht hat und nicht gerade ein Regelfreak ist, der wird mit der Beantwortung heutiger Führerscheinfragen ganz sicher seine Schwierigkeiten haben. Die StVO wurde mehrmals gründlich überarbeitet, zuletzt im September 2009. Neue Regeln wurden eingeführt, andere geändert, viele vertraute Bezeichnungen sind weggefallen oder durch neue ersetzt. Ein Beispiel: Die amtliche Bezeichnung für &quot;Verkehrsschild&quot; lautet nun &quot;Verkehrszeichen&quot;, der &quot;Verzögerungsstreifen&quot; heißt nun &quot;Ausfädelungsstreifen&quot;, und der &quot;Beschleunigungsstreifen&quot; nennt sich &quot;Einfädelungsstreifen&quot;. Jeden Tag kann man beobachten, dass eine Menge Autofahrer etwa die Vorschriften für den Kreisverkehr nicht (mehr) kennen, wozu die Rechts-vor-links-Regelung gehört, wenn nichts anderes angegeben ist, oder das Verbot (tatsächlich!) des Blinkens bei der Einfahrt in den Kreisverkehr. Und wer kann schon auf Anhieb sagen, wie das vor drei Jahren eingeführte &quot;Parkraumbewirtschaftungszonen-Zeichen&quot; aussieht? (Es zeigt eine für Anwohner kostenfreie, für alle anderen kostenpflichtige Parkzone an.) Da mutet die neuaufgelegte Warnung &quot;Gespannfuhrwerk&quot; (Pferd mit Wagen und Kutscher) auch durch seine Namensgebung geradezu bürgerfreundlich einfach an. <br />
Gerade ältere Autofahrerinnen und Autofahrer haben nach Beobachtung von Tabath Angst zu-zugeben, dass sie in einigen Verkehrssituationen unsicher sind, &quot;weil sie davon ausgehen, dass sie das Meiste nicht mehr wissen&quot;. Und damit beginnt ihre Sorge, sie könnten die Fahrerlaubnis verlieren. Doch auch jüngere Autofahrer sind nicht sattelfest. Immerhin enthält die aktuelle StVO über 50 Paragraphen mit einem Vielfachen an Unterregelungen und gibt es rund 370 verschiedene Verkehrszeichen. Wer weiß denn (noch), dass Radfahrer in den &quot;Fahrradstraßen&quot; auch nebeneinander und nicht wie sonst hintereinander fahren dürfen? Oder dass man bei einer abknikkenden Vorfahrtstraße blinken und Fußgängern den Vortritt lassen muss, auch wenn es keinen Zebrastreifen gibt? Dass auch der Gegenverkehr an einem Schulbus nur in Schrittgeschwindigkeit vorbeifahren darf, wenn er an der Haltestelle stoppt? Und dass das Mobiltelefonverbot auch für Fahrradfahrer gilt? <br />
Die Verkehrsregeln haben ihren Sinn darin, dass sie den Rahmen für ein reibungsloses und partnerschaftliches Verhalten aller Verkehrsteilnehmer untereinander zu bilden. Daher sollten die Informationsdefizite insbesondere der Autofahrer, was die Verkehrsregeln und Verkehrszeichen betrifft, angegangen werden. Das wäre sinnvollerweise einzubetten in ein umfassendes Verkehrssicherheitskonzept, das informiert und sensibilisiert, wie es die Fernsehsendung &quot;Der 7. Sinn&quot; vorbildlich bis zum Jahr 2005 tat. <br />
Mit Tabath bedauert ein Verkehrssicherheitsexperte mehr, dass die 1966 erstmals produzierte verkehrspädagogische Fernsehsendung ersatzlos gestrichen wurde. Sie vermittelte einem großen Publikum in einmaliger Weise Informationen und Aufklärung rund um das Thema Verkehrssicherheit. Anders als der verantwortliche WDR meinte, war der &quot;7. Sinn&quot; keineswegs veraltet. Im Gegenteil &ndash; solch eine Sendefolge ist heute notwendiger denn je. Gerade der &quot;7. Sinn&quot; wurde von sehr vielen Autofahrern gesehen. Seine große Stärke und Popularität war, dass Probleme aus dem Verkehrsalltag aufgegriffen und einprägsam, verständlich und informativ dargestellt wurden. Die Sendung wurde in ihrer Geschichte übrigens mit über 45 Auszeichnungen geehrt und überaus erfolgreich in viele Länder in aller Welt verkauft. <br />
Die Verkehrssicherheitsarbeit braucht so etwas wie den &quot;7. Sinn&quot; wieder. <br />
<i>5.582 Anschl. Beate M. Glaser (kb)<br />
Foto:© photocrew - Fotolia.com</i></p>]]></content:encoded>
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        <title>Kinder nehmen den Straßenverkehr ganz anders wahr als Erwachsene.</title>
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        <pubDate>Fri, 20 Apr 2012 10:59:00 +0000</pubDate>
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        <dc:creator>Roberto Galifi</dc:creator>
        <category><![CDATA[Kinder]]></category>
        <description><![CDATA[<img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1169/fotolia-16188327-xs.jpg" alt="" class="foto" />Kinder nehmen den Straßenverkehr ganz anders wahr als Erwachsene. So ist beispielsweise ihr Blickfeld noch nicht ausgebildet, bis zum achten Lebensjahr ist es etwa ein Drittel kleiner als bei den Eltern. Kinder erkennen deshalb Gefahren, wie ein herankommendes Auto, viel später als Erwachsene. Auch sehen Kinder langsamer, so verläuft etwa die Umstellung von Nah- auf Fernsicht nicht so schnell. [...]]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1169/fotolia-16188327-xs.jpg" alt="" class="foto" /><i>Kinder nehmen den Straßenverkehr ganz anders wahr als Erwachsene. So ist beispielsweise ihr Blickfeld noch nicht ausgebildet, bis zum achten Lebensjahr ist es etwa ein Drittel kleiner als bei den Eltern. Kinder erkennen deshalb Gefahren, wie ein herankommendes Auto, viel später als Erwachsene. Auch sehen Kinder langsamer, so verläuft etwa die Umstellung von Nah- auf Fernsicht nicht so schnell.</i> Vor allem können sie die Geschwindigkeit eines Autos oder Motorrads nicht richtig einschätzen. &quot;Es ist für Kinder bis zu einem Alter von circa acht Jahren fast unmöglich, die Richtung anzugeben, aus der ein Geräusch oder ein Signal kommt&quot;, warnt die Verkehrswacht. Kinder können deshalb nicht genau sagen, ob ein Auto von links oder rechts auf sie zufährt. Bis zum Alter von vier Jahren können sie nicht einmal unterscheiden, ob ein Fahrzeug fährt oder steht. Es ist ihnen auch nicht bewusst, dass ein Fahrzeug einen Bremsweg hat, und sie unterscheiden nicht zwischen sehen und gesehen werden. Auch ist das Verständnis der teils komplexen Verkehrsregeln und ihre Anwendung im rauhen Straßenverkehr für Kinder noch schwieriger als für Erwachsene.<br />
Foto:© Felix Vogel - Fotolia.com<br />
Kb</p>]]></content:encoded>
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        <title>Das Reifenlabel kommt: Etwas mehr Transparenz für die Verbraucher</title>
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        <pubDate>Tue, 10 Apr 2012 12:14:00 +0000</pubDate>
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        <dc:creator>Roberto Galifi</dc:creator>
        <category><![CDATA[Technik]]></category>
        <description><![CDATA[<img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1163/120302-ppk-mi-pic-michelin-primacy-3.jpg" alt="" class="foto" />Ab November 2012 muß jeder Pkw-Reifen, der in der Europäischen Union zum Verkauf angeboten wird, ein sogenanntes Label tragen, wie man es von Kühlschränken und anderen Elektrogeräten bereits kennt. Das Reifenlabel zeigt die Bewertung des Reifens in punkto Rollwiderstand, Naßgriff und Außengeräusch, die stellvertretend für Umweltschutz/Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Komfort stehen. Dadurch sollen sich die Kunden beim Reifenkauf besser entscheiden können und sollen die Bemühungen der Reifenhersteller um bessere Produkte angespornt werden. [...]]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1163/ec-tyre-label-print-cmyk-lkl.jpg" alt="" class="foto" /><i>Ab November 2012 muß jeder Pkw-Reifen, der in der Europäischen Union zum Verkauf angeboten wird, ein sogenanntes Label tragen, wie man es von Kühlschränken und anderen Elektrogeräten bereits kennt. Das Reifenlabel zeigt die Bewertung des Reifens in punkto Rollwiderstand, Naßgriff und Außengeräusch, die stellvertretend für Umweltschutz/Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und Komfort stehen. Dadurch sollen sich die Kunden beim Reifenkauf besser entscheiden können und sollen die Bemühungen der Reifenhersteller um bessere Produkte angespornt werden. </i><br />
Ursprünglich hatte die EU nur ein einziges Kriterium vorgesehen, den Rollwiderstand. Doch dann konnte sie sich nicht dem öffentlichen Druck entziehen und führte weitere Kriterien ein, so wurde das Label um die Verkehrssicherheit und das Geräuschverhalten erweitert. <br />
Betrachtet man sich nun das Label eines Reifens, erkennt man die Bewertung zum Rollwiderstand am Zapfsäulensymbol. Hier wird das Verhältnis zwischen aufzuwendender Rollenergie und der Radlast gemessen: Je weniger Energie (= Kraftstoff) aufgewandt werden muß, desto besser für die Umwelt und das Portemonnaie des Fahrers. Die Einstufung erfolgt in sechs Klassen von A (am besten) bis G (am schlechtesten), D wird nicht vergeben. Pro Buchstabe besteht laut Reifenhersteller Continental eine Differenz von immerhin 0,1 Liter Sprit pro 100 Kilometer. <br />
Die zweite Labelkategorie bezieht sich auf den Naßgriff, dargestellt durch eine Regenwolke. Geprüft wird der &quot;Naßgriffindex&quot; eines Reifens, der sich auf einen Referenzprodukt bezieht. Gemeint ist die Bremsleistung auf nasser Straße, was für die Sicherheit eines Reifens steht. Hier gibt es fünf Bewertungsklassen (von A bis F, ohne D). Jede schlechtere Notenstufe bedeutet bei einer Geschwindigkeit des Autos von 80 km/h einen um drei bis sechs Meter längeren Bremsweg bei Nässe. Das ist sehr viel, wenn man bedenkt, daß zwischen A und F ein Unterschied von ungefähr 18 Metern liegt. Solche Strecken können entscheidend sein, ob ein Unfall noch vermieden werden kann oder, wenn es doch kracht, wie schwer die Verletzungen sind. <br />
Das Außengeräusch ist die dritte Kategorie, symbolisiert durch einen Lautsprecher, eingeteilt in drei Stufen: mehr als drei Dezibel unter dem gesetzlichen Limit, bis zu drei Dezibel unter dem Limit sowie ganz über den akustischen Vorgaben. Das Außengeräusch ist sowohl für den Komfort der Fahrzeuginsassen wichtig als auch für die strapazierten Nerven der Anwohner vielbefahrener Straßen und für die Umwelt generell. Die dritte Stufe ist ab Juni 2016 nicht mehr zulässig. <br />
Mit dem Label in seiner konkreten Ausgestaltung gibt es aber ein Problem: Mit Rollwiderstand, Naßgriff und Außengeräusch werden nur drei konkrete Reifeneigenschaften bewertet, die jede für sich auch noch eine ganze Kategorie (z. B. Sicherheit) abdecken soll. &quot;Bei den Tests der Fachzeitschriften werden aber bis zu 20 Eigenschaften geprüft&quot;, erläutert Alexander Bahlmann, Sprecher von Continental. So fehlten zum Beispiel Angaben zum Handling, das beim spontanen Ausweichen vor Hindernissen eine Rolle spielt. Und die typischen Anforderungen an einen Winterreifen kämen beim Label gar nicht vor, kritisiert Bahlmann. <br />
Fraglich ist daher, ob mit dem EU-Reifenlabel wirklich eine realistische Aussage über die Qualität eines Reifens getroffen wird, auf die der Kunde sich verlassen kann. Und was ist, wenn die Reifenhersteller ihre Produkte genau auf diese drei konkreten Kriterien hin entwickeln &ndash; und wichtige andere vernachlässigen? <br />
Trotz dieser erheblichen Mängel ist das Reifenlabel als ein Fortschritt zu begrüßen. Dadurch wird zumindest etwas mehr Transparenz für die Kunden bei so wichtigen Fragen wie Sicherheit und Umweltschutz geschaffen. Es darf nur nicht bei diesem kleinen Schritt bleiben. <br />
<i>Kristian Glaser kb<br />
Fotos: Michelin<br />
PDF: Michelin Reifenlabel zum Herunterladen <a href="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1163/ec-tyre-label-print-cmyk-l.pdf">ec-tyre-label-print-cmyk-l.pdf</a> 153 KB</i></p>]]></content:encoded>
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        <title>EU:  Die Verkehrssicherheit ist ins Stocken geraten</title>
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        <pubDate>Tue, 10 Apr 2012 11:59:00 +0000</pubDate>
        <comments>http://www.unfallzeitung.de/zeitung/eu-die-verkehrssicherheit-ist-ins-stocken-geraten#kommentare</comments>
        <dc:creator>Roberto Galifi</dc:creator>
        <category><![CDATA[Sicherheit]]></category>
        <description><![CDATA[<img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1162/fotolia-5993797-xs.jpg" alt="" class="foto" />Vergleichende Zahlen der tödlich Verunglückten im Straßenverkehr der EU * Die ärmeren Länder liegen hinten * Wirtschaftskrise und raueres Verkehrsklima * EU-Ziel: Halbierung der Verkehrstotenzahlen zwischen 2011 und 2020 [...]]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1162/fotolia-5993797-xs.jpg" alt="" class="foto" /><i>Vergleichende Zahlen der tödlich Verunglückten im Straßenverkehr der EU * Die ärmeren Länder liegen hinten * Wirtschaftskrise und raueres Verkehrsklima * EU-Ziel: Halbierung der Verkehrstotenzahlen zwischen 2011 und 2020 </i><br />
Die Fortschritte für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sind 2011 europaweit nahezu zum Erliegen gekommen. Sank zwischen 2001 und 2010 die Zahl der tödlich Verunglückten im Schnitt um sechs Prozent pro Jahr, waren es 2011 nur noch zwei Prozent. In einigen Ländern mußten sogar mehr Verkehrstote beklagt werden, darunter auch Schweden und Deutschland (18 und zehn Prozent). In Estland betrug die Steigerung erschütternde 29 Prozent. Wie EU-Verkehrskommissar Siim Kallas bei der Vorstellung der Zahlen erläuterte, sterben derzeit 85 Menschen pro Tag im europäischen Straßenverkehr. <br />
Dabei war die Entwicklung zwischen 2001 und 2010 mit einem Rückgang der Verkehrstotenzahlen um durchschnittlich 43 Prozent sogar &quot;hoffnungsvoll&quot;, sagte Kallas. Estland und Lettland erreichten einen Rückgang um 61 Prozent (beide von einem hohen Ausgangsniveau aus), auch Schweden (minus 54 Prozent), Frankreich (minus 51 Prozent) und Spanien (minus 50 Prozent) waren besonders erfolgreich. In der Bundesrepublik kamen 48 Prozent weniger Menschen zwischen 2001 und 2010 im Straßenverkehr ums Leben. <br />
Jedoch: Die Unterschiede in den absoluten Zahlen sind zwischen den Ländern teils enorm &ndash; und haben sich noch zugespitzt: Am besten stand 2010 Schweden mit 28 Toten pro eine Million Einwohner da, Großbritannien und die Niederlande folgten mit 31 bzw. 32 Toten. Die Bundesrepublik hatte 45 Getötete pro eine Million Einwohner zu verzeichnen. Mit erheblichem Abstand finden sich die Schlußlichter Rumänien und Griechenland mit 111 Verkehrstoten pro einer Million Einwohner, gefolgt von Bulgarien (103) und Polen (102). Ihre Sicherheitsbemühungen blieben im Ergebnis weit unter dem EU-Durchschnitt. <br />
Auffällig ist, daß insbesondere die ärmeren, vor allem osteuropäischen Länder mit schlechter Infrastruktur von menschlichem Leid durch Verkehrsunfälle betroffen sind. Insofern wirkt sich die Wirtschafts- und Finanzkrise negativ auch auf die Verkehrssicherheit aus. <br />
Diese Krisenfolgen werden zusätzlich noch durch eine falsche Verkehrspolitik verschärft. So wird etwa in den polnischen Medien kritisiert, daß die Regierung das Tempolimit auf Autobahnen sogar angehoben habe. Anderen Berichten zufolge wird gerade in osteuropäischen Ländern zu schnell und rücksichtslos gefahren, auch innerorts. <br />
In diesem Zusammenhang ist an die Ende letzten Jahres veröffentlichte repräsentative Studie der Versicherungswirtschaft zu erinnern. Die hatte Verkehrsteilnehmer in Deutschland befragt, ob sie sich im Straßenverkehr sicher wähnen. Mehr als jeder zweite bejahte das (53 Prozent), <br />
jeder achte (zwölf Prozent) zeigte sich unsicher. Zwei Jahre zuvor war das Sicherheitsempfinden erheblich besser gewesen, da fühlten sich 69 Prozent sicher, nur sechs Prozent nicht. Die Versicherer resümierten: &quot;Das Verkehrsklima wird rauher.&quot; <br />
EU-Kommissar Kallas will nun vor allem die Anstrengungen bei den Motorradunfällen intensivieren. Hier sei seit mehr als einem Jahrzehnt keine rückläufige Tendenz festzustellen. Kallas will außerdem sichergehen, daß das nationale Engagement für mehr Verkehrssicherheit auch in wirtschaftlich schwieriger Zeit fortgesetzt wird. <br />
Die EU hat sich vorgenommen, die Zahl der tödlich Verunglückten zwischen 2011 und 2020 um die Hälfte zu reduzieren. Dafür will sie in einem Aktionsprogramm unter anderem gezielte Maßnahmen gegen Verkehrsverletzungen ergreifen, die Sicherheit der Autos und der Verkehrswege verbessern, die Fahrschulausbildung anheben, die Verkehrsregeln strikter durchsetzen und die Entwicklung intelligenter Fahrzeuge vorantreiben. <br />
<br />
<i>Beate M. Glaser (kb)<br />
Foto: © Jean-Baptiste Baudet - Fotolia.com</i></p>]]></content:encoded>
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        <title>Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern sind fast vorprogrammiert</title>
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        <pubDate>Tue, 10 Apr 2012 11:21:00 +0000</pubDate>
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        <dc:creator>Rechtsassessor  Friedrich-Wilhelm Wortmann</dc:creator>
        <category><![CDATA[Radfahrer]]></category>
        <description><![CDATA[<img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1161/fotolia-15555249-xs.jpg" alt="" class="foto" />Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern sind fast vorprogrammiert, wenn Radler auf den Gehwegen fahren oder Fußgänger die Radwege benutzen. Das Kammergericht Berlin hat hier in einem aktuellen Urteil etwas Klarheit geschaffen, das dazu auffordert, rücksichtsvoll und voraus-schauend zu handeln: [...]]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1161/fotolia-15555249-xs.jpg" alt="" class="foto" /><i>Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern sind fast vorprogrammiert, wenn Radler auf den Gehwegen fahren oder Fußgänger die Radwege benutzen. Das Kammergericht Berlin hat hier in einem aktuellen Urteil etwas Klarheit geschaffen, das dazu auffordert, rücksichtsvoll und voraus-schauend zu handeln: </i>Ein Fahrradfahrer nähert sich von hinten zwei Fußgängern, die auf dem Radweg stehen. Wenn er seine Geschwindigkeit von etwa 14 km/h beibehält und in einer Entfer-nung von rund sechs Metern klingelt, um auf sich aufmerksam zu machen, muss er damit rech-nen, dass die beiden Fußgänger sich zur Seite bewegen, hier nach rechts in Richtung Gehweg. Versucht der Radler dann trotzdem, rechts an den beiden vorbeizufahren und passiert es, dass er eine Vollbremsung machen muss, um einen Zusammenstoß zu vermeiden, dabei stürzt und sich verletzt, trifft ihn eine Mithaftung von 80 Prozent. (Kammergericht Berlin, Az.: 12 U 179/09.)<br />
kb<br />
Foto:© Photo_Ma - Fotolia.com</p>]]></content:encoded>
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        <title>Fahren mit Baumarkt-Anhängern</title>
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        <pubDate>Wed, 04 Apr 2012 09:07:00 +0000</pubDate>
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        <dc:creator>Roberto Galifi</dc:creator>
        <category><![CDATA[Tests]]></category>
        <description><![CDATA[<img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1160/anhaenger.jpg" alt="" class="foto" />Der Transport mit einem kleinen Baumarkt-Anhänger erscheint harmlos, kann aber für ungeübte Autofahrer sehr gefährlich werden. Wie ein ADAC Test zeigt, können bereits geringfügige Überladungen ein Gespann komplett ins Schleudern bringen &ndash; und ESP-Systeme überfordert sein. Wer Anhänger nutzt, sollte beachten, dass sich das Fahrverhalten ändern kann, vor allem bei Überladung. Sie kommen dann leichter ins Schleudern. Der Bremsweg ist wesentlich länger. [...]]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1160/anhaenger1.jpg" alt="" class="foto" />Der Transport mit einem kleinen Baumarkt-Anhänger erscheint harmlos, kann aber für ungeübte Autofahrer sehr gefährlich werden. Wie ein ADAC Test zeigt, können bereits geringfügige Überladungen ein Gespann komplett ins Schleudern bringen &ndash; und ESP-Systeme überfordert sein. Wer Anhänger nutzt, sollte beachten, dass sich das Fahrverhalten ändern kann, vor allem bei Überladung. Sie kommen dann leichter ins Schleudern. Der Bremsweg ist wesentlich länger.<br />
<br />
Gerade wenn die Lasten schlecht verteilt sind, gerät das Fahrzeug leicht aus der Spur. Beim ADAC Test mit einer relativ leichten Überladung von 30 Kilogramm schwenkte der Anhänger so stark aus, dass er mit dem Heck des Autos kollidierte. Das Stabilitätsprogramm ESP konnte die Situation nicht mehr kontrollieren &ndash; und dies bereits bei einer Fahrgeschwindigkeit von 80 km//h.<br />
<br />
Der Bremsweg verlängerte sich allein durch die Überladung um zwei Meter.<br />
<br />
Laut ADAC spielt auch die Stützlast des Hängers eine wesentliche Rolle. Die lässt sich beispielsweise mit einer Personenwaage überprüfen, da die maximale Stützlast meist bei höchstens 100 kg liegt. Vor allem wenn der Anhänger im hinteren Bereich zu schwer beladen ist und die Hinterachse des Zugfahrzeugs entlastet wird, verändert sich die Fahrzeugbalance und damit das Fahrverhalten des ganzen Gespanns. Auch das ESP wirkt dann nicht mehr so effektiv.<br />
<br />
<br />
Selbst bei einem korrekt beladenen Annhänger verändert sich das Fahrverhalten. Muss der Fahrer plötzlich ausweichen, kann der Anhänger aus der Spur geraten und nach außen driften. Umsichtiges Fahren ist dringend notwendig.<br />
<br />
 <br />
Autofahrer sollten darauf achten, dass zum einen die Ladung zuverlässig gesichert ist, zum anderen aber auch das Gesamtgewicht und die Gewichtsverteilung den Vorgaben entsprechen. Wie viel Beladung zulässig ist, steht in der Bedienungsanleitung, den Fahrzeugpapieren und auf den Typenschildern, die am Anhänger sichtbar angebracht sind.  <br />
<br />
 <br />
Auch teuer kann es werden: Wer die zulässige Beladung im Anhänger um mehr als 30 Prozent überschreitet, muss mit einem Bußgeld von mindestens 235 Euro und drei Punkten in Flensburg rechnen. Bei Anhängern unter zwei Tonnen zulässiges Gesamtgewicht wird eine Überladung bis fünf Prozent toleriert; bei schweren Anhängern kostet das bereits 30 Euro Bußgeld.<br />
Hier der Film dazu:<br />
<object type="application/x-shockwave-flash" style="width:445px; height:360px" data="http://www.youtube.com/v/yrjDI4b5BzA"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/yrjDI4b5BzA"></param></object><br />
<i><br />
ADAC:Bilder,Film</i></p>]]></content:encoded>
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        <title>My heart will go on... </title>
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        <pubDate>Tue, 03 Apr 2012 12:33:00 +0000</pubDate>
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        <dc:creator>Roberto Galifi</dc:creator>
        <description><![CDATA[<img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1155/titanic.jpg" alt="" class="foto" />
Titanic- reimt sich auf Panik
Und schon fließen sie erneut, die Tränen, wenn sich die Bilder wieder einstellen vom ergreifendsten aller Untergänge.
...die Hollywood jemals in Filmträume verwandelt hat. Die Wirklichkeit war freilich ein Albtraum. Überhaupt: wie war sie wirklich, die Titanic? [...]]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1155/titanic.jpg" alt="" class="foto" /><br />
Titanic- reimt sich auf Panik<br />
Und schon fließen sie erneut, die Tränen, wenn sich die Bilder wieder einstellen vom ergreifendsten aller Untergänge.<br />
...die Hollywood jemals in Filmträume verwandelt hat. Die Wirklichkeit war freilich ein Albtraum. Überhaupt: wie war sie wirklich, die Titanic?<br />
<br />
&quot;Titanic&quot;: David F. Hutchings und Richard de Kerbrech verraten in dem Buch aus dem Delius KMy heart will go on... asing Verlag alles über Konstruktion und Technik einer Legende. Es war ein Schiff der Superlative, das da vor genau 100 Jahren, im April 1912, im eisigen Atlantik versank. 46.328 Bruttoregistertonnen, drei Antriebseinheiten mit zusammen 60.000 PS, 159 Öfen,<br />
die am Tag 825 Tonnen Kohle verbrannten. Und 10.000 Glühbirnen, die den unerhörten Mahagoni-Luxus der RMS Titanic in ein stimmungsvolles Licht tauchten.<br />
<br />
Zu Beginn des Buches aber steht, wie alles anfing: die Geschichte der Titanic, vom Bau auf der Belfaster Werft von Harland &amp; Wolff bis zum spektakulären Start der Jungfernfahrt in Southampton mit über 2.200 Menschen an Bord. Und dann eben die katastrophale Begegnung mit einem Eisberg in einer dunklen Frühlingsnacht. Keine drei Stunden später war das Wunderwerk der Technik für immer versunken, und mit ihm 1.500 Menschen.<br />
<br />
Und doch war es ein Wunder der Technik. Das zeigen eindrucksvoll die folgenden Kapitel. &quot;Die Anatomie der Titanic&quot; lässt vom Rumpf über Spanten und Decks, Motoren, Propeller und Schornsteine keine Einzelheit aus. Dem Antrieb ist ein eigener Abschnitt gewidmet. Ein Blick von der Brücke klärt über Ruderanlage und Navigation auf; ein folgender Blick in den Maschinenraum führt tief bis ins Innerste des Dampfers. Das Nachwort geht auf die wieder-entdeckte Titanic ein. Bestechend ist die Fülle an Illustrationen, in Form technischer Pläne, Schnittansichten und historischer Bilder des Schiffes von außen und vor allem von innen. Und da ist auch das allerletzte Bild der Titanic, aufgenommen von einem, der gerade an Bord wollte, als ihn ein Telegramm erreichte: &quot;Kommen Sie von dem Schiff runter!&quot;<br />
<br />
David F. Hutchings / Richard de Kerbrech<br />
&quot;Titanic&quot;<br />
Konstruktion und Technik einer Legende<br />
<br />
160 Seiten, 39 Farbfotos, 125 S/W-Fotos, 6 farbige Abbildungen, 46 S/W Abbildungen, Format 21,5 x 27,5 cm, gebunden mit Schutzumschlag<br />
Euro (D) 29,90 / Euro (A) 30,80 / sFr 40,90 (ISBN 978-3-7688-3384-4)<br />
Delius Klasing Verlag, Bielefeld<br />
Uwe Gabler</p>]]></content:encoded>
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        <title>Zahl der Verkehrstoten steigt erneut</title>
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        <pubDate>Tue, 03 Apr 2012 12:13:00 +0000</pubDate>
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        <dc:creator>Roberto Galifi</dc:creator>
        <description><![CDATA[<img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1154/motorrad.jpg" alt="" class="foto" />Nachdem im vergangenen Jahr bereits eine erheblich gestiegene Zahl der Verkehrstoten gemeldet wurde, bestätigt sich dieser Trend in den ersten beiden Monaten 2012. Die Zahl der Verkehrstoten ist im Januar 2012 erneut angestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. [...]]]></description>
        <content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.unfallzeitung.de/weblog/2012/1154/pkw.jpg" alt="" class="foto" /><i>Nachdem im vergangenen Jahr bereits eine erheblich gestiegene Zahl der Verkehrstoten gemeldet wurde, bestätigt sich dieser Trend in den ersten beiden Monaten 2012. Die Zahl der Verkehrstoten ist im Januar 2012 erneut angestiegen, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.</i> 266 Menschen starben auf den Straßen Deutschlands, das sind 19 Personen oder 7,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verletzten stieg noch stärker und zwar um 23,3 Prozent auf 27 100 Verkehrsteilnehmer. 189 300 Verkehrsunfälle musste die Polizei aufnehmen, ein Anstieg um 6,3 Prozent. Die Zahl der Personenschäden erhöhte sich um 24,9 Prozent auf 21 000.<br />
Uwe Gabler<br />
Foto: Uwe Gabler</p>]]></content:encoded>
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