ADAC fordert Rettungskarte

Bei der Unfallrettung zählt jede Sekunde

Je stabiler die Fahrgastzelle eines Autos, desto größer sind die Chancen der Fahrzeuginsassen, bei einem schweren Unfall noch ausreichend Überlebensraum zu haben.

Die Kehrseite solcher das Überleben sichernden Karosserien sind allerdings zahlreiche den Unfallrettern oft nicht bekannte aber sehr wirksame Karosserieverstärkungen, die den Zugang zum Fahrzeuginnenraum mit Rettungsgeräten erheblich erschweren können. Damit hier nicht wertvolle Sekunden bei der Bergung von eingeklemmten Unfallopfern verloren gehen, setzt sich der ADAC dafür ein, möglichst jedes Fahrzeug mit einer an der Sonnenblende auf der Fahrerseite fixierten so genannten ‚Rettungskarte" im Format DIN A4 auszustatten.

Sie soll den Unfallrettern direkt am Unfallort kurz und bündig Informationen darüber liefern, an welchen Stellen der Karosserie man die Rettungswerkzeuge ansetzen muss, um Unfallopfer so schnell wie möglich aus dem Fahrzeug zu befreien. Darüber hinaus sollte die Rettungskarte auch darüber informieren, wo die verschiedenen Airbags und ihre Aktuatoren sowie die Batterie des Fahrzeugs liegen, so dass die bei den Rettungsmaßnahmen berücksichtigt werden können (Link zum PDF Rettungskarte). Dieses Video zeigt, wie die Rettungskarte einen wertvollen Beitrag zu schnellen Unfallrettung leisten könnte.

ADAC-Artikel zum Thema

Ingo von Dahlern/UnZe
Fotos: © Dron - Fotolia.com, ADAC

Von Ivd/UnZe am 20. Mai 2009, 09:58 Uhr veröffentlicht
Zuletzt bearbeitet am 28. Februar 2010, 21:30 Uhr
Themen: Sicherheit | Technik | Unfall | Verbände



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