Ohne Banken kein Autogeschäft

Drei Viertel der Neuwagen werden finanziert

Nach einer aktuellen Erhebung des Arbeitskreises der Banken und Leasinggesellschaften der Automobilwirtschaft (AKA) werden 75 Prozent der neu verkauften Autos (private wie gewerbliche) über einen Kredit oder Leasingvertrag finanziert. Davon wird das Gros (46 Prozent) über die hauseigenen Banken der Autoproduzenten wie die Audi-Bank, die BMW-Bank, die Mercedes- Benz-Bank oder die VW-Bank abgeschlossen. 29 Prozent werden durch klassische Banken oder Sparkassen realisiert.

Der Arbeitskreis beziffert die jährliche Kreditsumme für das Autogeschäft auf insgesamt 47,7 Milliarden Euro. Dennoch gibt es eine leichte Trendwende wieder in Richtung Barzahlung. Weil die Bankzinsen für Kundengelder zurzeit sehr niedrig sind, investieren die Autofahrer ihr Geld stärker in den Kauf eines neuen Autos und sparen weniger. Interessant ist, dass die Autobanken in der Regel höhere Tagesgeldzinsen für Kundeneinlagen bieten als normale Banken.

Laut der AKA-Studie gibt nahezu die Hälfte der Autokäufer an, dass ihnen das Finanzierungsangebot wichtiger ist als die Marke. Geld spielt also eine Rolle.

Quelle: Olaf Walther (Kb)
Foto: © Gina Sanders - Fotolia.com

Von RobGal am 26. Januar 2016, 15:07 Uhr veröffentlicht
Zuletzt bearbeitet am 01. März 2016, 14:36 Uhr
Thema: Autokauf



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