Umfrage: Trotz niedriger Spritpreise wird nicht öfter Auto gefahren

Autofahrer zeigen sich preisbewusst / Zurückhaltung auch beim Kaufverhalten

Die stark gefallenen Ölpreise haben relativ niedrige Benzin- und Dieselkosten an den Tankstellen zur Folge. Bleibt das derzeitige Preisniveau in etwa bestehen, können sich die Autofahrerinnen und Autofahrer in Deutschland übers Jahr über eine Ersparnis von mehr als 200 Euro im Schnitt freuen.

Dennoch will nur ein geringer Teil der Autofahrer sein Gefährt häufiger nutzen als zuvor, wie eine repräsentative Studie des Umfrageinstituts Yougov ergab. Nur jeder zehnte Befragte beabsichtigt das. Für immerhin drei Viertel sind niedrige Kraftstoffpreise wichtig oder eher wichtig, lediglich 20 Prozent gaben an, diese Preise spielten für sie keine oder kaum eine Rolle. Die reine Marktlogik, wonach derjenige mehr fährt, der weniger bezahlen muss, ist hier also nicht bestimmend.

Ähnlich sieht es beim Kaufverhalten aus. Insgesamt planen nur zwölf Prozent, im nächsten halben Jahr ein neues Fahrzeug zu kaufen. Dabei will kaum jemand wegen der niedrigen Benzin- und Dieselpreise ein PS-stärkeres Auto erwerben. Das gilt auch für die Käufergruppe, die sich ein Fahrzeug bereits zu Beginn des Preissturzes an den Tankstellen zulegte.

Text: Olaf Walther (Kb)
Foto: © mindscanner - Fotolia.com

Von RobGal am 29. Februar 2016, 11:49 Uhr veröffentlicht
Zuletzt bearbeitet am 03. März 2016, 11:06 Uhr
Thema: Statistik



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