Urlaubsfahrt mit Kindern - aber ohne Stress
Abwechslung während der Fahrt wirkt Wunder
Gelangweilte und quengelnde Kinder auf dem Rücksitz, die alle fünf Minuten „Wann sind wir endlich da?“ fragen – das muss nicht sein. Die meisten Eltern wissen Bescheid und sorgen vor, damit die Kleinen genug zu tun haben und unterwegs nicht zu Nervensägen mutieren.
Die Zahlen einer repräsentativen Umfrage von AutoScout24 sprechen eine deutliche Sprache: Wenn es mit dem Auto in den Urlaub geht, wird vieles mit eingepackt, um den Nachwuchs während der Fahrt bei Laune zu halten. Erfreulich dabei ist es, dass klassische Spiele weiterhin zu den Favoriten zählen. Elektronische Spielgeräte oder DVD-Player, die die Kinder zum einsamen Fertigunterhaltungs-Konsumenten machen, werden etwas seltener eingesetzt.
38 Prozent der Eltern spielen während der Fahrt interaktive Spiele mit ihren Kindern, bei denen Fahrer oder Fahrerin auch während der Fahrt mitmachen können („Teekesselchen“, „Ich sehe, was du nicht siehst“ usw.). Passive Unterhaltungsmöglichkeiten wie Hörbücher oder Musik bietet etwa ein Drittel der Eltern an. Lesestoff in Form von Comic-Heften oder Kinderbüchern bereiten 28 Prozent der Eltern vor. Spielekonsolen gehen bei 24 Prozent der Familien mit auf die Reise, DVD-Player werden nur bei 10 Prozent eingesetzt. Mehrfachantworten waren bei der Befragung möglich, denn Abwechslung im Unterhaltungsprogramm wird groß geschrieben.
Zu welchem Erfolg führen diese vorsorglichen Bemühungen? Die überwiegende Mehrheit, nämlich 65 Prozent der Befragten gibt an, dass sich ihre Kinder sehr gut alleine beschäftigen können. Bei zehn Prozent gehören die Kinder zu den Murmeltierchen, die die Reise beinahe vollständig verschlafen. Nur vier Prozent der Eltern werden mit der am liebsten alle Paar Minuten wiederholten Frage „Wann sind wir endlich da?“ beglückt.
Ausreichendes Trinken ist wichtig während der Fahrt, und Flüssigkeitszufuhr bleibt natürlich nicht ohne Folgen: 18 Prozent der befragten Eltern klagen über viel zu häufige Pausen für die Toilette und auch für Essen. Diese Pausen sollten auch für ein wenig Toben und Bewegung verwendet werden. Denn verlagert sich der Aktivitätsdrang der lieben Kleinen ins Innere des Autos, kann das folgenschwere Verschiebungen des Sicherheitsgurtes nach sich ziehen. An dieser Stelle erinnern wir daran, dass der Gurt der Größe des Kindes angepasst werden und im oberen Bereich in der Schultermitte liegen muss.
Ein Tipp für etwas größere Kinder:
Zeigen Sie ihnen auf der Karte, wohin die Reise geht, damit sie die Fahrt verfolgen und die Route suchen helfen können. Auf diese Weise beziehen Sie Ihre Kinder spielerisch in die Fahrt und in die Verantwortung für die Route mit ein.
Foto:© Dron - Fotolia.com
Von RobGal am 28. Juni 2011, 13:57 Uhr veröffentlicht
Zuletzt bearbeitet am 28. Juni 2011, 14:52 Uhr
Themen: Kinder | Urlaub
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