• Polizei kontrolliert gezielt Überholverbote, Handynutzungen und Geschwindigkeitsüberschreitungen

    Polizei kontrolliert gezielt Überholverbote, Handynutzungen und Geschwindigkeitsüberschreitungen

    Auf der Bundesautobahn A 2 bei Hannover ereignen sich viele Verkehrsunfälle, die auf Geschwindigkeitsüberschreitungen, verbotenes Überholen und Handynutzung während des Fahrens und damit verbundene Unaufmerksamkeit zurückzuführen sind. Gerade auch verbotene Überholmanöver von Lastkraftwagen wurden des Öfteren in der Unfallzeitung angeprangert. Aber auch Geschwindigkeitsüberschreitungen im Baustellenbereich haben schon häufig zu Unfällen geführt. Das alles war Grund genug für die Autobahnpolizei in Niedersachsen, auf der unfallträchtigen A 2 bei Hannover gezielt Verkehrskontrollen durchzuführen.

  • ÖPNV-Alternative: Statt im Bus zu stecken lieber über den Dächern schweben?

    ÖPNV-Alternative: Statt im Bus zu stecken lieber über den Dächern schweben? Seilbahnen sind leise und emissionsfrei und könnten den Innenstadtverkehr entlasten | Überlegungen für München | Es gibt aber auch Einwände

    Megastädte haben ein neues Transportmittel entdeckt, um dem Verkehrschaos Herr zu werden: urbane Seilbahnen. Sie entzerren bereits im bolivianischen La Paz und im US-amerikanischen Portland das tägliche Durcheinander. In der türkischen Hauptstadt Ankara wurde 2014 die größte urbane Seilbahn Eurasiens in Betrieb genommen. Sie benötigt für die 3,2 Kilometer lange Strecke, die zwei Stadtteile miteinander verbindet, zehn Minuten.

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  • Erst am 10.10.2018 hatten wir über einen Lkw-Auffahrunfall auf der A 4 an der thüringisch-hessischen Landesgrenze bei Wommen berichtet, da ereigneten sich am gleichen Tage zwei weitere folgenschwere Lkw-Auffahrunfälle. Dieses Mal betraf es die Autobahnen A 5 und A 7. In einem Fall war sogar ein Gefahrguttransporter in den Unfall verwickelt, so dass Spezialfeuerwehrleute aus Ludwigshafen zur Unfallstelle gerufen werden mussten, damit die Ladung des Gefahrgutlastwagens geborgen werden konnte. Wieder war zu geringer Sicherheitsabstand oder Unaufmerksamkeit die Ursache für die Auffahrunfälle. Die Unfallzeitung schildert die Unfälle im Einzelnen:

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Im KB von 1978 geblättert: 40 Jahre ABS „der bedeutendste Fortschritt an den Bremsen
    Volle Lenkfähigkeit auch bei Vollbremsung - Voraussetzung war eine technologische Neuerung namens „Mikroprozessor“

    Ein jeder hat in der Fahrschule gelernt, in Kurven nicht zu bremsen, sonst blockieren die Räder, und der Wagen schleudert oder rutscht aus der Kurve, nicht selten gegen den nächsten Baum. „Morgen wird das nicht mehr gelten“, prognostizierte der kraftfahrt-berichter im Spätsommer des Jahres 1978, denn mit einer neuen Erfindung namens „Antiblockiersystem“ lasse sich auch in Kurven bremsen. „Selbst auf Glatteis können die Räder nicht mehr blockieren.“ Noch Ende desselben Jahres sollte das erste Serienauto, ein Mercedes, mit ABS verkauft werden. Genau vierzig Jahre ist das her.
  • Stationsunabhängiges Carsharing lohnt sich für Nutzer, Stadt und Umwelt: Denn der Verkehr wird reduziert, und viele Nutzer schaffen ihr Auto ab oder kaufen sich erst gar keins. Wer Carsharing nutzt, fährt zudem weniger mit dem Auto, dadurch wird die Schadstoffbelastung der Luft gesenkt, und die Parksituation entspannt sich. Das ergab eine Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in mehreren europäischen Hauptstädten. Die Untersuchung soll erst im ersten Quartal 2019 veröffentlicht werden, der zum Daimler-Konzern gehörende Carsharing-Anbieter Car2go gab vorab erste Ergebnisse bekannt.
  • Schon wieder muss in der Unfallzeitung über einen Lkw-Auffahrunfall berichtet werden. Dieses Mal gab es nach dem Unfall für die Wartenden etwas zum Spielen, denn durch den Aufprall wurde bei einem Lkw die Ladung auf die Fahrbahn geschleudert. Es handelte sich bei der Ladung um Legosteine. So lustig das Ergebnis war, so schlimmer ist die Tatsache, dass die Lkw-Fahrer – trotz gezielter Kontrollen – immer noch zu dicht auffahren. Bei dem Abbremsen des vorausfahrenden Lastwagens fehlen dann die entscheidenden Meter, um einen Aufprall zu vermeiden. So war es auch am 9.10.2018 auf der Bundesautobahn A 4 in Richtung Bad Hersfeld.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Die Verwaltungsrechtsprechung ist sich seit der Revisionsentscheidung des Bundesverwaltungsgerichts treu geblieben und hat bei besonders belasteten Städten Fahrverbote für ältere Diesel-Fahrzeuge zugelassen. Auch das Verwaltungsgericht Berlin hat am 9.10.2018 so entschieden und für etwa 15 km Straßenfläche in Berlin ein Fahrverbot für unsaubere Diesel-Fahrzeuge verhängt. Bis Ende März nächsten Jahres muss der Luftreinhalteplan der Stadt Berlin das Urteil des Verwaltungsgerichts Berlin berücksichtigen.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Nachdem bereits in München, Düsseldorf, Stuttgart, Aachen und Frankfurt am Main Diesel-Fahrverbote für unsaubere Dieselfahrzeuge durch Gerichte verhängt wurden und in Hamburg freiwillig Dieselfahrverbote für zwei Straßen eingerichtet wurden, wurde auch die Politik rege. Das Diesel-Fahrverbot für Frankfurt am Main, die Pendlerstadt in Deutschland, war wohl der ausschlaggebende Punkt, jetzt doch eine bundeseinheitliche Regelung herbeizuführen.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • In Zeiten, in denen fast jeder ein Smartphone besitzt, das auch Bilder und Filme aufnehmen kann, ist es leider immer häufiger festzustellen, dass sich an der Unglücksstelle vorbeifahrende Kraftfahrzeugführer um Schnappschüsse auf die Unfallopfer und die zerstörten Fahrzeuge kümmern, während Polizei und Feuerwehr sich um die Opfer kümmern. Schlimm ist so etwas! Die Unfallzeitung prangert das Verhalten der Unfallgaffer an! So geschah es am 6.10.2018, als auf der Bundesautobahn A 2 bei Dortmund ein Kraftfahrzeug aufgrund eines technischen Defekts in Brand geriet.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Trotz Dieselkompromiss: Regierung und Hersteller unter wachsendem Druck
    Umtauschprämien und Nachrüstungen vereinbart | Kommunen fordern rasche Umsetzung

    Nach langem und zähem Ringen haben sich die Spitzen der Regierungskoalition aus CDU, CSU und SPD Anfang Oktober auf einen Weg verständigt, wie die gesundheitsschädliche Stickoxidbelastung (NOx) in Ballungszentren durch Diesel-Pkw zu verringern seien. Dadurch sollen auch drohende oder bereits ausgesprochene Fahrverbote umgangen werden. Doch bereits wenige Stunden nach Bekanntwerden des „Dieselkompromisses“ äußerten etliche Autohersteller Vorbehalte oder kündigten an, sich nicht am Gesamtpaket zu beteiligen. Anders als von den Koalitionsparteien erhofft, reißt die öffentliche Kritik nicht ab: Die Vereinbarungen seien zu wage und nicht ausreichend, heißt es von verschiedenen Seiten.
  • Allein in Österreich ereignen sich durch die tiefstehende Herbstsonne etwa 2.000 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. „Wenn die Sonne fast waagrecht durch die Windschutzscheibe fällt, ist die kurzfristige Blendung oft sehr groß“, warnt der österreichische Verkehrsclub ÖAMTC. Dann besteht die Gefahr, dass zum Beispiel Ampeln, Rücklichter vorausfahrender Autos oder Bodenmarkierungen übersehen werden.
  • Covestro hat mit einem 3D-Drucker einen voll funktionsfähigen Stoßdämpfer erstellt. „Ein Novum ist die Kombination verschiedener Werkstoffe mit unterschiedlichen, maßgeschneiderten Eigenschaften“, erklärte der Hersteller von Hightech-Kunststoffen. Gefertigt werden die Stoßdämpferteile aus drei verschiedenen Materialien mit Hilfe von drei verschiedenen Produktionsverfahren: Die äußere Feder wird aus pulverförmigem thermoplastischem Polyurethan durch einen selektiven Laser schichtweise aufgebaut.
  • Wenn ein Autofahrer die Prämie seiner Haftpflichtversicherung nicht bezahlt hat, führt das nicht automatisch zur Kündigung und zum Verlust des Versicherungsschutzes. Das entschied das Berliner Kammergericht (Oberlandesgericht). Die Vorinstanz hatte einen Mann wegen Fahrens ohne Führerschein und fehlender Pflichtversicherung verurteilt. Er habe vom Fehlen der Versicherung gewusst, weil er „nämlich gar keine Folgeprämien bezahlt“ habe, meinte das Amtsgericht.
  • Jetzt häufen sich auch die Bus-Unfälle. So musste die Polizei am Dienstag, den 25.9.2018 auf der Bundesautobahn A 5 bei Ettlingen zu einem Auffahrunfall ausrücken, den ein Busfahrer verursacht hatte. Vier Tage später, am 29.9.2018 kam es erneut auf der Bundesautobahn A 5, dieses Mal bei Bruchsal, zu einem Bus-Unfall mit schwerverletzten Fahrgästen.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Offenbar zeichnet sich eine Lösung im Dieselskandal ab. Auch die Automobilhersteller haben offensichtlich jetzt verstanden, dass ihre strikte Weigerung Nachrüstungen älterer Dieselfahrzeuge auf ihre Kosten vornehmen zu lassen zu keinem Erfolg führt. Die Mehrheit der bundesdeutschen Bevölkerung ist augenscheinlich für Umrüstungen auf Kosten der Automobilhersteller. Denn die Automobilhersteller müssen haften, und zwar ohne Wenn und Aber.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann