• Erneut illegales Autorennen in Innenstadt mit Todesfolge – öffentliche Straßen sind keine Rennpisten!

    Erneut illegales Autorennen in Innenstadt mit Todesfolge – öffentliche Straßen sind keine Rennpisten!

    Die Nachrichten über illegale Autorennen auf innerstädtischen Straßen mit Todesfolge häufen sich. In der Nacht zum 17.6.2017 wurde in Mönchengladbach ein unbeteiligter Fußgänger, 38 Jahre alt, tödlich verletzt. Vorher gab es bereits in Köln ein illegales Autorennen auf innerstädtischen Straßen, bei dem eine unbeteiligte 19-jährige Radfahrerin ums Leben kam, weil sie von einem der beiden an dem Rennen beteiligten Kraftfahrzeuge angefahren wurde. Das Landgericht Köln hatte die beiden illegalen Raser zu Bewährungsstrafen verurteilt. Über die Revision wird demnächst der Bundesgerichtshof höchstrichterlich entscheiden.

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  • Opel Insignia Grand Sport: Eleganz gepaart mit Sportlichkeit
    Die zweite Generation von Opels Flaggschiff fährt als elegante Limousine und Kombi vor / Die Stufenheckversion wird nicht mehr angeboten

    Mächtig ins Zeug gelegt haben sich die Opel-Ingenieure bei der zweiten Generation des Insignia. Das im Rüsselsheimer Stammwerk gebaute Flaggschiff der nun bald französisch-deutschen Marke wird jetzt Insignia Grand Sport bezeichnet.
  • ZF will dazu beitragen, dass Fahrzeuge künftig sehen, denken und handeln können. Möglich wird das laut ZF nur durch „künstliche Intelligenz“ und „Deep Learning“ („tiefgreifendes Lernen“ hilft Computern, die Datenflut zu bewältigen).
  • AG Hohenstein-Ernstthal verwirft HUK-Honorartableau und legt VKS/BVK-Honorarumfrage zugrunde
    AG Hohenstein-Ernstthal Urteil vom 1.11.2016 – 1 C 2/16 –

    Das erkennende Gericht hat – wie bereits viele andere Gerichte auch – das von den Anwälten des beklagten bei der HUK-COBURG versicherten Unfallverursachers vorgelegte Honorartableau der HUK-COBURG mit klaren Worten in den Entscheidungsgründen als Schätzgrundlage für die Höhe der berechneten Sachverständigenkosten zu Recht verworfen. Es existiert keine Rechtsnorm, die dem Schädiger oder dessen Haftpflichtversicherung das Recht einräumt, den Schadensersatz der Höhe nach selbst zu bestimmen.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Suzuki Swift: Der hält einige Überraschungen bereit
    Die sechste Generation des japanischen Kleinwagens ist geräumig, bietet Fahrspaß und verbraucht nicht viel / Ab 13.790 Euro

    Ein Kleinwagen mit einer großen Tradition ist der Suzuki Swift. Am 13. Mai rollt bereits die sechste Generation seit dem Europa-Start vor 33 Jahren zu den Händlern, die Preisliste beginnt bei 13.790 Euro.
  • Bei Ersatz durch Unfall beschädigter Kindersitze kein Ausgleich Neu für Alt
    AG Ansbach Urteil vom 19.10.2016 – 5 C 721/16 –

    Nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall, bei dem auch die auf der Rückbank befindlichen Kindersitze mit Basisstation beschädigt wurden, hat der Geschädigte einen Anspruch auf Neuteilersatz ohne Abzug Neu für Alt. Gerade bei sicherheitsrelevanten Teilen, wie Sicherheitsgurten, Airbags, Helmen oder auch Kindersitzen, ist eine Verweisung auf Gebrauchtteile unzumutbar. Der Geschädigte hat daher in derartigen Fällen grundsätzlich Anspruch auf Neuteilersatz ohne Abzug.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Abgasmalaise: Auch Daimler unter Verdacht
    Staatsanwaltschaft ermittelt wegen möglicher Manipulationen / Dieselfahrverbot in Stuttgart ab 2018 beschlossen

    Nachdem die Täuschungsvorwürfe auch gegen Renault – der Autohersteller soll seit 25 Jahren Abgastests manipuliert haben – an Festigkeit gewinnen und die französische Justiz ebenfalls gegen PSA (Peugeot-Citroën) ermittelt, beschäftigen sich die Behörden mittlerweile auch mit Daimler.
  • Jaguar präsentiert auf der Techno-Classica in Essen (5. bis 9.4.2017) einen E-Type der Serie I aus den 60ern. Er wird als erster im Zuge von Jaguars neuem „Reborn“-Programm („Wiedergeburt“) komplett überarbeitet zum Verkauf angeboten.
  • Auch bei 588,63 € Nettoschaden sind die Sachverständigenkosten zu ersetzen
    AG Hattingen Urteil vom 28.3.2017 – 5 C 157/15 –

    Dieses Urteil des Amtsgerichts Hattingen zeigt exemplarisch, dass es eine starre Bagatellschadensgrenze nicht geben kann. Auch in besonderen Fällen ist bei geringen Beschädigungen der Geschädigte berechtigt, zur Feststellung des Schadensumfangs und der Schadenshöhe ein schriftliches Gutachten eines qualifizierten Kfz-Sachverständigen einzuholen. Nur bei ganz geringfügigen leichten Lackschäden, nicht jedoch bei anderen Blechschäden liegt ein Bagatellschaden vor.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Lackfarben: Europas Autofahrer mögen´s unbunt
    Blau ist Spitzenreiter bei den „Buntfarben“ und hat die meisten Farbtöne / Geschehen mehr Unfälle mit blauen Autos?

    Die Autofahrer in Europa sind sich erstaunlich einig, wenn es um die Farbe ihres neuen Autos geht. Die eher langweiligen, neutralen „Nichtfarben“ Weiß, Schwarz und Grau sind mit 29, 19 und 18 Prozent die Lackfarben, die im vergangenen Jahr am meisten ausgesucht wurden. Blau war mit nur zehn Prozent die beliebteste „Buntfarbe“, vor Rot und Braun.
  • Frühling: Die Motorradsaison beginnt mit Pflege
    Ein gut gepflegtes Motorrad fährt sich besser, sicherer und mit mehr Spaß | Tipps und Hinweise von der KÜS

    Die Frühlingssonne ist für Biker das Signal für den Saisonauftakt, dann werden die Maschinen aus dem Winterschlaf geholt. Doch vor der ersten Ausfahrt müssen Motorrad und -roller fit gemacht werden. Die Experten der Sachverständigenorganisation KÜS zeigen, worauf es besonders ankommt.

    Beate M. Glaser (kb)

  • BGH entscheidet erneut über einen Parkplatzunfall mit Rückwärtsfahrer
    BGH – VI. Zivilsenat – Urteil vom 11.10.2016 – VI ZR 66/16 –

    Mit diesem Urteil hat der für Schadensersatz aus Verkehrsunfällen zuständige VI. Zivilsenat des BGH erneut über einen Parkplatzunfall mit rückwärts ausparkenden Fahrzeugen zu entscheiden gehabt. Allerdings stand nach den Feststellungen im Berufungsverfahren fest, dass eines der Fahrzeuge bereits stand, als das andere rückwärtsfahrende Fahrzeug in das stehend hineinfuhr. In diesem Fall ist regelmäßig nicht mehr von einem Anscheinsbeweis für das Verschulden des bereits stehenden Fahrzeugführers auszugehen. Es fehlt die erforderliche Typizität.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann