• Diesel-Gipfel: Erste Vereinbarungen

    Diesel-Gipfel: Erste Vereinbarungen Maßnahmen zum Schutz von Gesundheit und Umwelt und zur Verhinderung von Fahrverboten beschlossen / Kontroverse um Wirksamkeit

    Während das „Nationale Forum Diesel“ auf Einladung der Bundesregierung Anfang August in Berlin tagte, pendelte darüber das Damoklesschwert des Stuttgarter Urteils. Das Verwaltungsgericht hatte in der Woche zuvor entschieden, dass die Pläne der grün-schwarzen Landesregierung von Baden-Württemberg nicht ausreichen, um die von Stickoxiden (NOx) und Feinstaub stark belasteten Luft der Landeshauptstadt ausreichend zu verbessern.

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  • Bezeichnet sich eine Werkstatt als Fachwerkstatt für Fahrzeuge einer bestimmten amerikanischen Herstellerfirma, so erwartet der Kunde, dass sich die Fachwerkstatt um sicherheitsrelevante Informationen der amerikanischen Herstellerfirma auch im Rahmen einer Inspektion kümmert. Das gilt auch für sogenannte „Grauimporte“, wie das OLG Hamm in einer jüngsten Berufungsentscheidung ausgeführt hat, über die die Unfallzeitung bereits kurz informiert hatte.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Lada Vesta: Keine Versuchung, aber einen Versuch wert
    Der russische Hersteller bekommt mit seinen Billigstautos keinen Fuß auf den deutschen Markt, eine kompakte Stufenhecklimousine mit guter Ausstattung soll das ändern / Ab 12.490 Euro

    Lada – so leicht, wie der Name über die Zunge geht, so schwerfällig verkaufen sich die Autos des russischen Herstellers und Marktführers, von dessen Mutterunternehmen Avtovaz der Mehrheitsaktionär seit 2008 Renault-Nissan heißt.
  • Starke Regenfälle können für Autofahrer gefährlich werden, weil es schnell zu Aquaplaning kommen kann. Gerade bei höherem Tempo auf der Autobahn verhindert das Wasser auf der Fahrbahn den Kontakt zwischen Reifen und Straße.
  • Autonomes Fahren: Umfrage mit widersprüchlichen Ergebnissen
    Drei Viertel der Autofahrer würden sich in ein Roboterauto setzen, aber knapp die Hälfte bezweifelt deren Sicherheit und Zuverlässigkeit / Vertrauen ja, Kontrolle ist besser

    Der TÜV Rheinland hat die Haltung der Autofahrer in der Bundesrepublik zum autonomen Fahren untersucht. Demzufolge können sich zwar drei von vier repräsentativ Befragten vorstellen, sich dem Computersystem beim Fahren zu überlassen.
  • Ein Kfz-Händler kann von einem privaten Verkäufer die Rückabwicklung eines Kaufvertrages über ein gebrauchtes Kraftfahrzeug beanspruchen, wenn das verkaufte Fahrzeug entgegen den getroffenen Vereinbarungen im Kaufvertrag nicht unfallfrei und nicht nachlackierungsfrei ist. Das kann auch dann gelten, wenn der Händler das Fahrzeug vor Vertragsabschluss in der eigenen Werkstatt untersucht hat.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Mazda CX-5: Neue Generation mit spürbarer Evolution
    Mazdas Kompakt-SUV wurde deutlich verbessert, startet zunächst aber mit bereits bekannten Benzinmotoren, die sich trotz Überarbeitung als etwas träge erwiesen

    Komplett neu und dennoch vertraut: Mit der zweiten Generation des Mazda CX-5 ist es Designer Bahram Partaw und seinem Team gelungen, das bisherige Modell nicht alt aussehen zu lassen, obwohl sämtliche Blechteile des Nachfolgers verändert wurden.
  • Motorjournalisten kritisieren Autobahngesellschaft und Pkw-Maut
    Verband der Motorjournalisten befürchtet, dass die Autofahrer zu Gunsten privater Konsortien belastet werden / „Mobilität muss bezahlbar bleiben“

    Die große Koalition hat sich in der vergangenen Woche auf die Bildung einer Autobahngesellschaft geeinigt. Auf Betreiben der SPD soll aber grundgesetzlich sichergestellt werden, dass weder die Gesellschaft noch die Autobahnen privatisiert werden können, auch nicht durch eine „funktionale Privatisierung“ von Autobahnteilstücken durch die Hintertür.
  • Daimler: Durchsuchungen wegen möglichen Abgasbetruges
    Über 200 Polizisten in vier Bundesländern im Einsatz / Vorstände sichern der Staatsanwaltschaft Unterstützung zu

    Alle namhaften Autohersteller (bis auf Volvo) halten auf mittlere Sicht am Dieselantrieb fest und beteuern, dass der Selbstzünder zum Erreichen der künftigen strengen CO2-Abgasnormen erforderlich sei und sich im Hinblick auf Verbrauch und Emissionen weiter effektivieren lasse. Hohe Investitionen quer durch alle Konzerne belegen diese Auffassungen.
  • Kb-Test Peugeot Traveller Business Blue HDi 150 Standard: Ein Multitalent aus Nordfrankreich
    Im Innenraum bleibt der versprochene Business-Komfort auf der Strecke / Dafür ist das Platzangebot enorm und der 150 PS starke Turbodiesel überzeugend / Interessante Ausstattungsdetails aufpreispflichtig

    Multifunktionaler Familienvan, praktischer Großraumshuttle oder variables Transportfahrzeug: Mit dem neuen Peugeot Traveller Business Blue HDi 150 Standard hat der französische Autohersteller einen Nachfolger für den Expert Tepee auf die Räder gestellt. Baugleich mit dem Citroën Spacetourer und dem Toyota Proace rollt er im PSA-Werk Valenciennes in Nordfrankreich vom Band.
  • Offenbar sind die älteren Verkehrsteilnehmer, die am Straßenverkehr teilnehmen, doch besser als der GDV behauptet. Bekanntlich hatte ein Vertreter der größten deutschen Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung noch auf dem letzten Verkehrsgerichtstag in Goslar einschränkende Maßnahmen für Senioren am Steuer gefordert. Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung hat nunmehr herausgefunden, dass das Negativ-Image der Senioren am Steuer, das sich durch gravierende Unfälle ergab, an denen ältere Fahrer beteiligt waren, doch nicht so stimmt. Das Negativ-Image trifft nur auf wenige Senioren am Steuer zu. Der überwiegende Teil der älteren Kraftfahrer ist sicher unterwegs. Die Forscher des Instituts wollen nun fünf Jahre lang analysieren, wie sich das Fahrverhalten mit den Jahren entwickelt.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • VW hat vorzeitig das selbstgesteckte Ziel erreicht, die Umweltbelastung in der Produktion zwischen den Jahren 2010 und 2018 um 20 Prozent zu reduzieren: Bereits Ende 2016 wurde in fünf Umweltkennziffern eine durchschnittliche Verbesserung über alle Werke hinweg um 29 Prozent erreicht.
  • ADAC und Stiftung Warentest haben 22 Kindersitze aus allen Gewichtsklassen sowie zwölf „i-Size“-Sitze (für ältere Kinder) unter anderem auf Sicherheit, Bedienung, Ergonomie und Schadstoffgehalt getestet.
  • Immer wieder kommt es in Waschstraßen zu Beschädigungen der zu reinigenden Fahrzeuge. Der Waschanlagenbetreiber weist häufig seine Verantwortlichkeit zurück. Dabei ist zu vermerken, dass der Waschstraßenbetreiber für das gefahrlose Benutzen der Waschanlage grundsätzlich haftet. Diese grundsätzliche Haftung kann durch ein erhebliches Mitverschulden des Kunden gemindert sein, nämlich dann, wenn der Kunde das Fahrzeug nicht vorschriftsmäßig in die Waschanlage einstellt. Bei einer falschen Position des Fahrzeugs kann ein erhebliches Mitverschulden des Kunden vorliegen.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann