Seat Ateca: Die Erfolgsgeschichte wird sportlich fortgesetzt
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RobGal -
16. August 2017 um 10:05 -
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„Ausschließlich um Designelemente“ handele es sich bei Seats sportlicher Ausstattungslinie FR, sagte Geschäftsführer Bernhard Bauer im Rahmen der Fahrvorstellung. Ob beim kleinen Ibiza, beim kompakten Leon oder sogar beim Van Alhambra, bei dem sich 60 Prozent der Käufer für das FR-Niveau entscheiden, – dieses Level ist stark gefragt.
Das liegt möglicherweise auch an der Zusammensetzung der Seat-Kunden, die mit etwa 40 Jahren überdurchschnittlich jung ist. Auch für das neue Mini-Mehrzweckfahrzeug Arona, das Ende des Jahres als zweites SUV nach dem Ateca das Modellprogramm der spanischen VW-Tochter erweitern wird, hat Bauer eine FR-Linie angekündigt.
Zunächst aber profitiert der etwas größere Ateca von dieser Ausstattungsstruktur. Oberhalb der Niveaus Reference und Style spaltet sich das Angebot in die elegante Linie Xcellence und eben in die neue FR-Linie. Dabei kommen bereits im Innenraum des Kompakt-SUV sportliche Elemente zur Geltung, wie das Lederlenkrad mit roten Ziernähten, die Pedale in Aluminiumoptik oder die Vordersitze mit feinem Alcantarabezug. Ein brillantschwarzer Kühlergrill, schwarze Seitenspoiler an der Heckscheibe, ein in Wagenfarbe lackierter Heckspoiler, ebenfalls farblich angepasste Radläufe und ein Doppelauspuffrohr zählen zu den äußeren Akzenten.
Angeboten wird der Ateca FR zu Preisen zwischen 28.620 und 36.600 Euro. Das Motorenangebot umfasst den 1,4 TSI mit 150 PS als Fronttriebler und den „4Drive“ genannten Allradler (Normverbrauch: 5,4 und 6,1 Liter Super auf 100 Kilometer; CO2-Ausstoß: 123 und 139 g/km). Außerdem wird der 2,0 TDI mit 150 und 190 PS (5,1 und 5,3 Liter Diesel; 129 und 135 g/km CO2) angeboten, ausschließlich als 4Drive. Und zu guter Letzt gibt es den ebenfalls generell allradgetriebenen 2,0 TSI mit 190 PS (7,0 Liter Super; 159 g/km CO2). Dieser Spitzenbenziner ist neu in der Ateca-Baureihe und auch für die Ausstattungslinie Xcellence erhältlich.
Dieser Vierzylinder-Ottomotor mit Direkteinspritzung ist im Ateca serienmäßig mit einem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe kombiniert und hinterließ auf ersten Kb-Testfahrten einen guten Eindruck. Das Aggregat bietet schon bei niedrigen Drehzahlen ordentlichen Schub (320 Newtonmeter zwischen 1.450 und 4.200 Umdrehungen), es ist angenehm leise und wartet bei Bedarf mit temperamentvollen Fahrleistungen auf (0 bis 100 km/h in 7,9 Sekunden, Spitze 212 km/h). Laut Norm fließen auf 100 Kilometer 7,0 Liter Super durch die Leitungen, nach einer stark tempolimtierten Testrunde errechnete der Bordcomputer einen Wert von 8,1 Liter (166 und 192 g/km CO2).
Für Seat ist der nach einer in der Provinz Saragossa gelegenen spanischen Gemeinde benannte Ateca eine Erfolgsgeschichte, die nun weitergeschrieben werden soll. Für das erste Halbjahr freute sich Bernhard Bauer über einen Ateca-Verkaufsanteil in seinem Segment in Deutschland von fünf Prozent – Seats Gesamtanteil im Markt betrug drei Prozent. Einen Wermutstropfen hat Bauer jedoch beim Ateca derzeit zu verkraften: „Wir könnten im Moment mehr liefern, als wir bauen.“