Junge Marder tun’s aus Spieltrieb, ältere Männchen tragen Revierkämpfe aus und knabbern dabei gern an kleinen, dünnen Gegenständen aus Gummi oder Silikon. Dann müssen Kühlwasserschläuche, Elektrokabel und Dämmmaterial daran glauben.
Da kann schon mal ein Katalysator, ein Antriebs- oder Achsgelenk oder gerade beim Elektroauto sogar der Motor geschädigt werden. Das ist gefährlich und kann teuer werden. Der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) weiß: Mottenkugeln, Katzenhaar oder Duftsprays verscheuchen einen Marder nicht. Besser sind Sperren wie Lochbleche, eine Ummantelung aus Metall oder beißfestem Kunststoff oder Elektroschocker zur Nachrüstung wie beim Weidezaun. Autokäufer in gefährdeten Gebieten sollten sich vorab erkundigen, was für ein Marderschutz zu ihrem Wunschgefährt angeboten wird. Teilkaskoversicherungen übernehmen in der Regel nur den unmittelbaren Defekt, es sei denn, man hat die Folgeschäden mitversichert.