News mit dem Tag „Technik“

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    Covestro hat mit einem 3D-Drucker einen voll funktionsfähigen Stoßdämpfer erstellt. „Ein Novum ist die Kombination verschiedener Werkstoffe mit unterschiedlichen, maßgeschneiderten Eigenschaften“, erklärte der Hersteller von Hightech-Kunststoffen. Gefertigt werden die Stoßdämpferteile aus drei verschiedenen Materialien mit Hilfe von drei verschiedenen Produktionsverfahren: Die äußere Feder wird aus pulverförmigem thermoplastischem Polyurethan durch einen selektiven Laser schichtweise aufgebaut.
  • Autonomes Fahren: Toyota steigt bei UBER ein
    Gemeinsame Entwicklung autonomer Fahrsysteme | Arbeitsteilung: „Chauffeur“ und „Wächter“ * Toyota: Meilenstein auf dem Weg zum Mobilitätsunternehmen

    Neu

    Das autonome Fahren, also die vollständige Lenkung eines Fahrzeuges im Straßenverkehr durch einen hochkomplexen Computer, ist kostspielig zu entwickeln. Es enthält außerdem viele Risiken und befindet sich noch in der Anfangsphase. Unter den Autoherstellern und den – großen wie kleinen – IT-Unternehmen ist ein starker Wettbewerb um die Technologie- und Marktführerschaft der zukünftigen Automobilität ausgebrochen.

    RobGal

    Diese News wird am 19. September 2018, 10:29 veröffentlicht.

  • Licht: Scheinwerfer, die auf blinde Flecken reagieren
    Forscher wollen Scheinwerfer so mit Sensoren vernetzen, dass blinde Flecken, etwa am Straßenrand, ausgeleuchtet werden

    Jeder Autofahrer kennt den „Camouflage-Effekt“. So nennen Experten das Phänomen, wenn die Lichtverhältnisse den Kontrast zwischen einem Objekt und dessen Umgebung verwischen, etwa im dunklen Bereich zwischen zwei Straßenlaternen, wo Fußgänger oder unbeleuchtete Hindernisse wie unsichtbar werden, das menschliche Auge kann sie nicht mehr wahrnehmen. Das gleiche Phänomen gibt es auch für die Kameras autonomer Fahrzeuge. Um das zu ändern, arbeiten Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) an einem System, das Scheinwerferlicht mit Hilfe von Sensoren optimal an die jeweiligen Ortsverhältnisse anpasst.
  • Es klingt wie ein verspäteter Aprilscherz: An der Fahrzeughinterachse befestigte Ventilatoren sollen dafür sorgen, dass ein Partikelfilter den gesamten vom Auto produzierten Feinstaub aufnimmt. Es ist schon länger bekannt, dass nicht nur der Feinstaub in den Autoabgasen gesundheitsgefährdend ist, sondern auch der durch Brems-, Reifen- und Straßenabrieb entstehende. Auf den ist der neue von Mann + Hummel entwickelte „Feinstaubfresser“ ausgerichtet.
  • Um das Höhenniveau von Fahrzeugen besser zu regulieren, hat Continental einen Sensor entwickelt, der durch Ultraschall die Höhenlage und den Druck der Luftfedern misst. Dadurch lassen sich beispielsweise Stadtbusse elektronisch und automatisch einstellen, was den Komfort erhöht und Energie einspart. Bislang kann der Fahrer eines Omnibusses die Unebenheiten einer Fahrbahn oder den Höhenunterschied einer Haltestelle nur mechanisch und mit einem einzigen Sollwert ausgleichen.
  • LKW: Die Automatisierung soll`s richten
    Mehr Verkehrssicherheit im Straßengüterverkehr nötig | Neue Herausforderungen durch Automatisierung | Qualifikation der Fahrer immer wichtiger

    Lkw-Unfälle sind meistens spektakulär. Allein auf den stark belasteten Autobahnen von Nordrhein-Westfalen donnerten 194 Laster im vergangenen Jahr in ein Stauende, häufig mit Toten und Schwerverletzten. Auch wenn die kleinen und großen Lastwagen durch Fahrerassistenzsysteme sehr viel sicherer geworden sind und die Lkw-Unfälle mit Personenschaden in der EU von 7.230 im Jahr 2006 auf 3.850 im Jahr 2005 zurückgingen: Ein Zusammenstoß mit einem Lastwagen ist immer folgenschwer. Dekra weist jedoch darauf hin, dass die Zahlen „seit Jahren auf ungefähr demselben Niveau“ verharren. Die meisten Lkw-Unfälle ereignen sich der Prüforganisation zufolge mit Personenwagen, der mit Abstand häufigste Ort mit Unfalltoten ist die Landstraße.
  • Pedelec-Akkus halten bei einer Hitze, wie sie zurzeit in Deutschland herrscht, nicht so lange wie in kühleren Zeiten. Hohe Temperaturen bedeuten für die Lithium-Ionen-Akkupacks nämlich Stress. Wer den Akku im Auto deponiert, sollte daher einige Regeln beherzigen, empfiehlt die Sachverständigenorganisation Dekra: Akku nicht der direkten Sonnenstrahlung aussetzen und nicht bei Höchsttemperaturen im Wagen liegen lassen.
  • Ein neuartiges Brennstoffzellenmodul für Lastenräder haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt. Durch das Modul soll sich die Reichweite erhöhen und die Lebensdauer im Vergleich zu rein batteriebetriebenen Systemen verdoppeln. Das Konzept basiert auf einem hybridisierten Antriebssystem einer Brennstoffzelle in Kombination mit einer kleinen Lithium-Ionen-Batterie.
  • Der erste Autofensterheber wurde vor 90 Jahren, 1928, auf der Internationalen Automobilausstellung in Berlin vorgestellt. Entwickelt wurden der mechanischen „Atlas-Fensterkurbelapparat“ für die Seiten- und Vorderwandfenster von Personenwagen und Omnibussen von der Coburger Firma Brose. Das Interesse war laut Hersteller nicht zuletzt wegen der einfachen Konstruktion und sicheren Wirkungsweise groß.
  • Lkw: Abbiegeunfälle mit Radfahrern verhindern
    Abbiegeassistent: Nötig, aber nicht nachgefragt - Beratungen in der EU zur Einbaupflicht ziehen sich hin - Forderungen nach nationalem Alleingang und Maßnahmen zur Förderung

    Diese Unfälle ereignen sich meist im Stadtverkehr, ihre Folgen sind gravierend: Fahrer von schweren Lkw mit bis zu 40 Tonnen Gewicht übersehen beim Rechtsabbiegen kreuzende Fahrradfahrer, der ungeschützte Mensch gerät unter die Räder. Solch ein Unfall endet oft tödlich. Nach Aussage des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) waren es in diesem Jahr bundesweit bereits 23 Fahrradfahrer, die bei solchen Zusammenstößen ums Leben kamen.
  • Daimler hat als erster internationaler Autohersteller die Genehmigung erhalten, vollautomatisierte Testfahrzeuge (Level 4) in Pekings Straßenverkehr zu erproben. Der Stuttgarter Autobauer beabsichtigt damit nach eigener Aussage, die Technologie in der chinesischen Metropole „mit ihrer einzigartigen und komplexen urbanen Verkehrssituation“ und „prioritär für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer“ (Daimler) weiterzuentwickeln.
  • Brauchen autonome Fahrzeuge einen Scheinwerfer?
    Die Fahrzeugbeleuchtung erhält mit den Roboterautos neue Aufgaben, außen wie im Innenraum

    Branchenexperten gehen davon aus, dass es noch zehn bis zwölf Jahre dauern wird, bis vollständig autonom fahrende Autos, in denen der Fahrer zum Passagier wird, im deutschen und europäischen Straßenverkehr mitmischen werden. Zu viele grundlegende Aspekte, die selbstständig fahrende Roboterautos denkbar und sicher machen, sind noch ungeklärt, neben technologischen vor allem auch ethische, juristische und verkehrspsychologische. Dabei ist europäische Gesetzgebung weit weniger großzügig und viel sicherheitsbewusster als die US-amerikanische, was von Vorteil ist, wenn man an die ersten tödlichen Unfälle mit Roboterautos denkt, die sich alle in den Vereinigten Staaten ereigneten.
  • Forschung: Risiko Roboter
    Wie sicher sind automatische Systeme im direkten Kontakt mit Menschen?

    Wenn autonome Systeme in den kommenden Jahren zunehmend die Lebens- und Arbeitswelten erobern werden und sich zum Beispiel autonome Fahrzeuge „bald“ mit menschlichen Fahrern und Fußgängern den Straßenverkehr teilen werden, wovon Forscher des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik (ISST) in Dortmund überzeugt sind, bleibt die Frage unbeantwortet, wie sicher diese Automaten wirklich sind und ob sie Menschen, etwa durch einen Programmierfehler, gefährlich werden können.
  • Knapp die Hälfte der Autofahrer in Deutschland lehnt die Überwachung im Auto durch einen obligatorischen Unfalldatenspeicher (UDS) ab. Bei einer repräsentativen Befragung von 2.000 Autofahrern im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) sprachen sich 42 Prozent dagegen aus.
  • Porsche ambitioniert in die Elektromobilität
    Die VW-Tochter verdoppelt ihre Investitionen auf sechs Milliarden Euro | Porsche Mission E mit 600 PS soll Ende 2019 marktreif sein

    Die Sportwagenschmiede Porsche hat das letzte Jahr gut abgeschlossen. 2017 lag der Umsatz der VW-Tochter bei 22,3 Milliarden Euro und das operative Ergebnis bei 3,9 Milliarden Euro. Damit wurde das selbstgesetzte Ziel von 15 Prozent Umsatzrendite klar erreicht.
  • Der Passagier der Zukunft soll nackt sein. Damit ist nicht gemeint, dass man sich vor Betreten des Fahrzeugs seiner Kleidung zu entledigen hätte, sondern dass man für die Fahrt weder Bargeld, Ticket noch Handy braucht. Das soll mit einem gläsernen Passagier selbstverständlich nichts zu tun haben, wie das US-amerikanische Transportunternehmen HTT von Tesla-Gründer Elon Musk versichert, das bekannt ist für spektakuläre Höchstgeschwindigkeitsprojekte (Hyper-loop) und langsamere, privatisierte Stadtsysteme.
  • Kb-Test Seat Ateca 2,0 TSI 4DRIVE FR: Einen draufgesetzt
    Seats erstes SUV ist sehr erfolgreich / Ein neuer Top-Benziner und die sportlich orientierte Ausstattung schaden ihm nicht

    Das erste Mehrzweckfahrzeug von Seat ist gleich ein riesiger Erfolg. Der nach einer Gemeinde in der spanischen Provinz Saragossa benannte Wagen, der im tschechischen Kvasiny bei Konzernschwester Škoda gebaut wird, hat sich in der markeninternen Hitliste in Deutschland inzwischen hinter Leon und Ibiza den dritten Platz gesichert.
  • Streit: Die Autoimporteure boykottieren den Diesel-Fonds
    VDIK: Luftreinhaltung ist „staatliche Aufgabe“ / Der kommissarische Bundesverkehrsminister kritisiert „mangelnde Kooperationsbereitschaft“

    Im Ergebnis des zweiten Dieselgipfels Ende November, an dem Vertreter von Bund, Ländern, Kommunen und der Wirtschaft teilnahmen, ist für den vereinbarten Fonds „Nachhaltige Mobilität für die Stadt“ eine Summe von einer Milliarde Euro vorgesehen.