News mit dem Tag „Sicherheit“

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    Auf der Bundesautobahn A 2 bei Hannover ereignen sich viele Verkehrsunfälle, die auf Geschwindigkeitsüberschreitungen, verbotenes Überholen und Handynutzung während des Fahrens und damit verbundene Unaufmerksamkeit zurückzuführen sind. Gerade auch verbotene Überholmanöver von Lastkraftwagen wurden des Öfteren in der Unfallzeitung angeprangert. Aber auch Geschwindigkeitsüberschreitungen im Baustellenbereich haben schon häufig zu Unfällen geführt. Das alles war Grund genug für die Autobahnpolizei in Niedersachsen, auf der unfallträchtigen A 2 bei Hannover gezielt Verkehrskontrollen durchzuführen.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

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    Jedes Jahr das Gleiche: Herbstzeit ist Wildwechselzeit. Herbstzeit ist Zeit der Wildunfälle. Unfallforscher der deutschen Versicherer haben festgestellt, dass der Monat Oktober der unfallträchtigste Wildunfallmonat ist. Besonders in den frühen Morgenstunden und bei beginnender Dunkelheit ereignen sich die meisten Wildunfälle. Während dieser Zeit sind Zusammenstöße mit Rehen, Wildschweinen und anderen Wildtieren für Kraftfahrzeugführer eine besondere Gefahr.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Kindersitze-Test: Nur ein Automodell bietet Platz für drei Kinder
    Testurteil: „Nicht kindertransportfreundlich“ | Worauf Eltern beim Auto- und beim Kindersitzkauf achten sollten

    In der Regel weisen die Hersteller drei Plätze im Fond eines Familienautos aus. Doch wie viele Kindersitze können dort installiert werden? Zwei? Oder auch drei? Der schweizerische Touringclub (TCS) geht dieser Frage immer wieder nach und hat seit 2010 insgesamt fast 150 Fahrzeuge auf ihre Eignung für Kindersitze getestet, wie ein TCS-Sprecher gegenüber dem kraftfahrt-berichter erklärte.
  • Vor einigen Tagen hatte die Unfallzeitung darüber berichtet, wie wichtig die Einhaltung des Sicherheitsabstandes für Lastkraftwagenfahrer ist, um Auffahrunfälle zu vermeiden. Die Unfallzeitung berichtete am 27.8.2018, dass der Anhalteweg eines beladenen Lastkraftfahrzeuges aus 80 km Geschwindigkeit rund 60 Meter beträgt. Allein bis der Lkw-Fahrer den Bremsvorgang einleitet ist er schon über 22 Meter weit ungebremst gefahren. Der Anhalteweg setzt sich aus dem Reaktionsweg, das ist die Zeit, bis der Fahrer mit der Bremseinleitung reagiert und dem Bremsweg zusammen.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Jeder dritte Autofahrer lässt sich durch die aggressive Fahrweise anderer verunsichern, ergab eine Untersuchung des DVR. Wenn auf der Autobahn ein Drängler auftaucht, heißt es: „Ruhe bewahren, der eigenen Fahrweise treu bleiben und nicht stärker aufs Gaspedal treten“, empfiehlt der Zentralverband deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK).
  • Um das Höhenniveau von Fahrzeugen besser zu regulieren, hat Continental einen Sensor entwickelt, der durch Ultraschall die Höhenlage und den Druck der Luftfedern misst. Dadurch lassen sich beispielsweise Stadtbusse elektronisch und automatisch einstellen, was den Komfort erhöht und Energie einspart. Bislang kann der Fahrer eines Omnibusses die Unebenheiten einer Fahrbahn oder den Höhenunterschied einer Haltestelle nur mechanisch und mit einem einzigen Sollwert ausgleichen.
  • Wer täglich über bundesdeutsche Autobahnen fährt, der stellt täglich fest, dass trotz ausgeschilderten Lkw-Überholverboten nach Zeichen 277 Lkw-Fahrer mit ihren scheren Kraftfahrzeugen überholen. Wenn dies dann auch noch an einer Steigungsstrecke geschieht, bildet der überholende Lkw eine absolute Gefährdung für den nachfolgenden Verkehr. Lkw-Überholverbote sind nicht umsonst von den zuständigen Behörden erlassen worden. Meist handelt es sich um Gefahrenstellen. Im Juli 2017 kontrollierte die zuständige Autobahnpolizei auf der Bundesautobahn A 2 (Oberhausen – Hannover) in Richtung Hannover die Einhaltung der Lkw-Überholverbote.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Jetzt gab es lange Zeit keine nennenswerten Lkw-Auffahrunfälle. Allerdings hielt diese unfallfreie Zeit nicht lange. Bereits am 10.7.2018 musste die Unfallzeitung über zwei schwere Lkw-Auffahrunfälle auf der Autobahn A 1 mit einem Toten berichten, die sich am 9.7.2018 ereigneten. Am 13.8.2018 kam es erneut zu einem folgenschweren Lkw-Auffahrunfall. Dieses Mal ereignete sich der Lkw-Unfall auf der Bundesautobahn A 2 in Fahrtrichtung Hannover bei Peine. Die Bilanz dieses Unfalls ist, insgesamt drei Tote und zwei Schwerverletzte.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Jetzt war tatsächlich einmal eine Zeit Ruhe. Die Unfallzeitung musste nicht so häufig über Lkw-Auffahrunfälle berichten. Jetzt ist es aber offenbar mit der Ruhe wieder vorbei. Nachdem es auf einer italienischen Autobahn bei Bologna zu einem folgenschweren Auffahrunfall eines Tanklastzuges auf einen stehenden Lkw kam, ereignete sich am 7.8.2018 auf der bundesdeutschen Autobahn 10 erneut ein Lkw-Auffahrunfall. Ein Lastkraftwagen ist auf dem südlichen Autobahnring um Berlin auf ein Stauende aufgefahren. Drei Menschen wurden verletzt. Die Autobahn in Richtung Magdeburg wurde komplett gesperrt. Die Bergungs- und Aufräumarbeiten werden voraussichtlich bis in den Nachmittag andauern.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Lkw: Abbiegeunfälle mit Radfahrern verhindern
    Abbiegeassistent: Nötig, aber nicht nachgefragt - Beratungen in der EU zur Einbaupflicht ziehen sich hin - Forderungen nach nationalem Alleingang und Maßnahmen zur Förderung

    Diese Unfälle ereignen sich meist im Stadtverkehr, ihre Folgen sind gravierend: Fahrer von schweren Lkw mit bis zu 40 Tonnen Gewicht übersehen beim Rechtsabbiegen kreuzende Fahrradfahrer, der ungeschützte Mensch gerät unter die Räder. Solch ein Unfall endet oft tödlich. Nach Aussage des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) waren es in diesem Jahr bundesweit bereits 23 Fahrradfahrer, die bei solchen Zusammenstößen ums Leben kamen.
  • Reformen: Der Straßenverkehr in Europa soll sicherer werden
    Das EU-Parlament macht fünfzig Vorschläge für mehr Verkehrssicherheit. Die Vorschläge liegen nun bei der EU-Kommission und den einzelnen Staaten

    „Vision Zero“ bezeichnet das große Ziel aller Unfallforscher, die Sicherheit im Straßenverkehr so zu verbessern, dass die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten auf Null sinkt. Bis zum Jahr 2050 soll die Vision Wirklichkeit geworden sein. 1997 von der schwedischen Regierung ins Leben gerufen, hat sich der Slogan „Jeder kommt an, keiner kommt um“ inzwischen weltweit Aufmerksamkeit verschafft. Für diese anspruchsvolle Aufgabe muss alles verbessert werden: die Fahrzeuge, die Infrastruktur, und auch die Autofahrer müssen besser geschult und sensibilisiert werden, damit ein faires, rücksichtsvolles und kompetentes Verkehrsverhalten Schule macht.
  • EU: Zebrastreifen können für Fußgänger zur Todesfalle werden
    20 Tote an Fußgängerüberwegen europaweit pro Tag | Einheitliche Schilder in Europa, aber große Unterschiede bei den Gewohnheiten | Vor der Urlaubsreise informieren

    Fußgänger sind die schwächste Gruppe im Straßenverkehr. Sie sind die einzigen ohne eigenes Licht, haben keine Knautschzone, und selbst die Zebrastreifen, die ihnen beim Überqueren einer Straße Sicherheit bieten sollen, können im Urlaubsland „zur Gefahrenstelle werden“, warnen Unfallexperten von Dekra und fordern mehr Rücksicht.
  • Bei den Reifen von Reisemobilen und Wohnwagen kommt es nicht nur auf das Profil an, entscheidend ist auch das Alter. Die meisten Campingfahrzeuge werden im Vergleich zu Pkw nur gelegentlich bewegt, „dementsprechend wenig nimmt die Profiltiefe ab“, erklären die Experten des TÜV Süd. Gleichzeitig altert die Gummimischung und wird mit der Zeit härter. Mit der Folge, dass die Lauffläche zwar weniger abgerieben wird, sich dafür aber der Grip reduziert.
  • Die Serie von Lkw-Unfällen auf bundesdeutschen Autobahnen reißt nicht ab. Nachdem sich am 27.6.2018 insgesamt vier Lkw-Unfälle auf verschiedenen Autobahnen mit insgesamt drei Toten und vier Schwerverletzten ereigneten (die Unfallzeitung berichtete am 29.6.2018 darüber), müssen wir schon wieder über schwere Lkw-Unfälle am 9.7.2018 mit einem Toten auf der Bundesautobahn A 1 berichten. Insgesamt waren sechs Lastkraftfahrzeuge in die Unfälle verwickelt. Ein Lkw-Fahrer verstarb nach dem Unfall.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • OLG Karlsruhe zur Haftung aus Unfall wegen grundlosem und plötzlichen Schließen einer Tunnelschranke
    OLG Karlsruhe – Senat in Freiburg – Berufungsurteil vom 9.5.2018 – 4 U 2/17 –

    Man glaubt es kaum, aber auch so etwas kommt vor. Eine vor dem Autobahntunnel Nollinger Berg auf der Bundesautobahn A 861 im Ortsbereich Rheinfelden (Baden-Württemberg) aufgestellte Tunnelschranke senkte sich plötzlich und völlig grundlos und beschädigte dabei ein auf der Autobahn fahrendes Kraftfahrzeug. Eine Vorankündigung durch gelbe Blinklichter, dass sich die Schranken senken werden, gab es nicht. Ein Verschulden des beklagten Landes Baden-Württemberg für die Fehlfunktion der sich senkenden Schranken lag nicht vor.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Die Lkw-Auffahrunfälle häufen sich. Nachdem die Unfallzeitung zuletzt am Freitag, dem 29.6.2018 über schwerwiegende Auffahrunfälle auf bundesdeutschen Autobahnen berichtet hatte, ereignete sich wenige Tage später bereits der nächste Lkw-Auffahrunfall. Dieses Mal fuhr auf der BAB A 1 bei Dortmund ein Lkw auf einen am Stauende stehenden weiteren Lkw auf. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass der am Stauende stehende Sattelzug umkippte. Insgesamt ging der Auffahrunfall allerdings noch recht glimpflich aus. Es gab keinen Toten. Ein Schwer- und ein Leichtverletzter waren zu beklagen. Allerdings war der Sachschaden immens. Der Autobahnverkehr musste umgeleitet werden, damit die verunfallten Fahrzeuge geborgen werden konnten.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Die Urlaubssaison beginnt. Doch bevor man sich endlich erholen kann, muss man alle Vorbereitungen treffen; das kann noch einmal richtig stressig werden. Da „vergisst“ man gern, sich auch auf unliebsame Eventualitäten vorzubereiten. Wer mit dem Auto in den Urlaub startet, sollte sich aber etwas Zeit nehmen, um sich für den Fall der Fälle zu wappnen: den Unfall im Ausland. Wer nämlich unbedarft hineingerät, macht wahrscheinlich Fehler, die er später bereuen wird, weil sie teuer und aufwendig zu beheben sind. Dabei wären sie so einfach zu vermeiden gewesen ...