News mit dem Tag „Umwelt“

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  • Mercedes-Lkw können ab sofort mit Ökodiesel betankt werden, der aus Abfallstoffen wie Altfetten, Altspeiseölen sowie Ölen aus Nutzpflanzen gewonnen wird. Dieser "Hydrotreated Vegetable Oil" (hydriertes Pflanzenöl, HVO) genannte Biodiesel der zweiten Generation enthält laut Mercedes weder Schwefel noch Aromaten, bei der Verbrennung entsteht keine Asche.
  • Der Akku ist das Herzstück eines Elektroautos und gleichzeitig seine Schwachstelle. Er liefert die Energie, wenn aber nur eine seiner über hundert Zellen defekt ist, muss er komplett ausgetauscht werden. Zudem ist jede Batterie nur so stark wie ihre schwächste Zelle, weil sie in Reihe geschaltet sind. Nun haben Forscher des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) eine Batterie entwickelt, bei der sich einzelne Zellen einfach austauschen lassen.
  • Förderung: Die Elektromobilität wie ein Ökosystem behandeln
    Kaufprämie wäre wirkungsvoller als die Abwrackprämie von 2009 | Verbraucher unzufrieden mit Ladesituation / Zentrale Informationsplattform ähnlich der Markttransparenzstelle gefordert

    Was Elektroautos angeht, sind die Prognosen für Europa verhalten optimistisch. Die Analysten gehen von einem zehnprozentigen Anteil am Gesamtautomarkt bis 2020 aus. Die Bundesregierung hofft, dass bis dahin eine Million Stromer die deutschen Straßen befahren. Wollen die Politiker dieses Ziel ernsthaft erreichen – es sind nur noch vier Jahre Zeit –, müssen sie ihre Anstrengungen verstärken. Das Beispiel Österreich zeigt, wie es gehen könnte. Dort wurde 2013 der Kauf der abgasfreien und fast lautlosen Fahrzeuge mit bis zu 5.000 Euro gefördert. Die Verkaufszahlen stiegen daraufhin in nur einem Jahr um fast das Doppelte.
  • Welche Subventionen bringen Elektroautos voran?
    Kaufanreize oder Forschungsförderung? | Kaufsubventionen sind in anderen Ländern erfolgreich

    Für alle, die nach staatlichen Kaufanreizen rufen, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen, ist die Nachricht von der Universität Hohenheim unverständlich. Der dort forschende Andreas Pyka ist nämlich überzeugt, dass das Ziel der Bundesregierung von einer Million Stromern auf Deutschlands Straßen bis 2020 auch ohne Förderinstrumente erreicht werden kann. Nur den Zeitpunkt 2020 hält der Volkswirtschaftsprofessor mit dem Schwerpunkt Innovationsökonomie für "unsicher". Man müsse "Geduld" haben. Von Geduld hält jedoch das Bundesumweltamt nichts. "Die Energiewende im Verkehr ist frühzeitig anzugehen", schreibt das UBA auf seiner Internetseite.
  • Einen Bus auf Abruf wollen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Partnern aufbauen. Ein individuell abrufbares Quartiersbussystem soll ab 2018 die Hauptlinien in Schorndorf (Baden-Württemberg) bei schwächerer Nachfrage ergänzen.
  • Das vergangene Jahr wird vielfach im Gedächtnis bleiben, vor allem wegen des Abgasskandals bei Volkswagen, der die ganze Branche in Aufregung versetzt hat. Die EU hat bereits die erst vor kurzem beschlossenen neuen Emissionsgrenzwerte aufgekündigt, weil sie zu lasch sind. Was und wieviel der Straßenverkehr zum Klimaschutz beitragen kann und muss, wird im kommenden und den folgenden Jahren ein zentrales Thema bleiben.
  • Hat auch Renault geschummelt?
    KBA hat Automodelle mit erhöhten Abgaswerten weiterer Hersteller entdeckt

    Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will auch bei der aktuellen Modellreihe des Renault Espace mit 1,6 Liter großem Dieselmotor erhebliche Abweichungen bei den Stickoxidemissionen (NOx) festgestellt haben.
  • Daimler profitiert vom Fernbusgeschäft
    Schwierigkeiten beim globalen Busgeschäft

    2013 wurde das bis dahin stark begrenzte Fernbusgeschäft liberalisiert und damit der Schutz des Personenzugverkehrs zurückgenommen. Seitdem ist die Zahl der Buslinien und der Passagiere auf den langen Strecken stark angestiegen.
  • Abgasskandal: EU plant Praxistests und strengere Grenzwerte
    Einige Autohersteller und Länder wollen EU-Kommission bremsen / Die räumt eine Übergangsphase ein

    Unabhängig von den jüngsten Enthüllungen um die Abgasmanipulationen des VW-Konzerns ist die Diskrepanz zwischen den unter Laborbedingungen ermittelten Verbrauchs- und Emissionswerten und den Resultaten in der Fahrpraxis seit langem bekannt.
  • Die Autos werden immer größer, schneller und schwerer
    Ökologisch orientierte Verbände beklagen den Trend bei den Neuwagenkäufen und fordern veränderte Rahmenbedingungen / Der VDA tritt der Kritik entgegen

    Eine aktuelle Studie des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) und des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) stellt unumwunden fest: Der Trend zu immer schwereren und leistungsstärkeren Fahrzeugen hält unvermindert an.
  • Die Schiene wehrt sich gegen den Lang-Lkw
    Hochschulstudie kritisiert Verlagerung von der Schiene auf die Straße / Bundesverkehrsministerium widerspricht

    Durch die Einführung von Lang-Lkw kommt noch mehr Lkw-Verkehr auf deutschen Straßen – das ist das Ergebnis einer Studie, die im Auftrag der "Allianz pro Schiene" von den Verkehrswissenschaftlern Herbert Sonntag, Professor an der TH Wildau, und Gernot Liedtke, Professor an der TU Berlin, durchgeführt wurde.