• Polizei kontrolliert gezielt Überholverbote, Handynutzungen und Geschwindigkeitsüberschreitungen

    Polizei kontrolliert gezielt Überholverbote, Handynutzungen und Geschwindigkeitsüberschreitungen

    Auf der Bundesautobahn A 2 bei Hannover ereignen sich viele Verkehrsunfälle, die auf Geschwindigkeitsüberschreitungen, verbotenes Überholen und Handynutzung während des Fahrens und damit verbundene Unaufmerksamkeit zurückzuführen sind. Gerade auch verbotene Überholmanöver von Lastkraftwagen wurden des Öfteren in der Unfallzeitung angeprangert. Aber auch Geschwindigkeitsüberschreitungen im Baustellenbereich haben schon häufig zu Unfällen geführt. Das alles war Grund genug für die Autobahnpolizei in Niedersachsen, auf der unfallträchtigen A 2 bei Hannover gezielt Verkehrskontrollen durchzuführen.

  • ÖPNV-Alternative: Statt im Bus zu stecken lieber über den Dächern schweben?

    ÖPNV-Alternative: Statt im Bus zu stecken lieber über den Dächern schweben? Seilbahnen sind leise und emissionsfrei und könnten den Innenstadtverkehr entlasten | Überlegungen für München | Es gibt aber auch Einwände

    Megastädte haben ein neues Transportmittel entdeckt, um dem Verkehrschaos Herr zu werden: urbane Seilbahnen. Sie entzerren bereits im bolivianischen La Paz und im US-amerikanischen Portland das tägliche Durcheinander. In der türkischen Hauptstadt Ankara wurde 2014 die größte urbane Seilbahn Eurasiens in Betrieb genommen. Sie benötigt für die 3,2 Kilometer lange Strecke, die zwei Stadtteile miteinander verbindet, zehn Minuten.

News aus der Kategorie „Politik & Umwelt“

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  • Pkw-Maut: Millionenschwere Folgekosten drohen! Warum bestand diese Eile?
    Neue Vorwürfe gegen Verkehrsminister Scheuer | Geheimtreffen, hoher Zeitdruck und fehlende Akten | Hohe Schadenersatzansprüche wahrscheinlich

    Neu

    Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat im Juni die Pkw-Maut der Bundesregierung wegen der Ungleichbehandlung ausländischer Autofahrer zu Fall gebracht. Obgleich das richterliche Aus nicht unerwartet kam, war das umstrittene Mautvorhaben vor allem von der CSU, die mit Andreas Scheuer den aktuellen und mit Alexander Dobrindt den vormaligen Verkehrsminister stellt, vehement vorangetrieben worden. Und zwar so sehr, dass der Vertragsabschluss zwischen dem Verkehrsministerium und den Mautbetreiberfirmen Kapsch Trafficcom und CTS Eventim erfolgte, ohne die richterliche Entscheidung in Luxemburg abzuwarten. Nach dem Platzen der Maut drohen der öffentlichen Hand nun hohe Schadenersatzforderungen durch die beteiligten Unternehmen.
  • Europäische Autobranche vereint gegen harten Brexit
    Zahlreiche nationale und internationale Branchenverbände warnen vor den Folgen eines No-deal-Brexit

    Zahlreiche nationale und internationale Branchenverbände warnen vor Kosten, verschlechterten Handelsbeziehungen und sinkender Nachfrage in Folge eines No-deal-Brexit. Wegen der Unsicherheiten durch den drohenden Brexit haben die Autohersteller in Großbritannien bereits erheblich ihre Investitionen reduziert. Im ersten Halbjahr dieses Jahres betrug die eingesetzte Summe nur noch 90 Millionen Pfund (rund 100 Millionen Euro) – im Vorjahreszeitraum waren es 347 Millionen Pfund (etwa 390 Millionen Euro).
  • Forschung: Wasser macht den Dieselmotor sauberer
    Hamburger Student experimentiert mit Wasserstoffeinspritzung für Dieselmotoren und kann interessante Ergebnisse vorweisen

    Die Erkenntnis, dass Wassereinspritzung die Leistung von Dieselmotoren verbessert, ist nicht neu. Bei Gasturbinen wird diese Technik längst eingesetzt, auch im Schiffs-, Flugzeug- und Autobau kommt sie zum Einsatz. Tuner nutzen sie in Personen- und Sportwagen, um aus den Motoren noch mehr Leistung herauszukitzeln. Nun hat sich ein Student mit der Wassereinspritzung für herkömmliche Diesel-Pkw beschäftigt. Seine Ergebnisse verlangen Aufmerksamkeit.
  • PKW-Maut: Eine Warnung aus Norwegen
    Stetig steigende Mautzahlungen führten zu starken Protesten, die fast die Regierung in Oslo zum Platzen brachten

    Nach dem gerichtlichen Aus einer Pkw-Maut in Deutschland werden immer neue Variationen einer Straßengebühr gefordert: eine City-Maut, eine Öko-Maut, eine Transporter-Maut, sogar eine Maut für alle. Derweil lässt sich in Norwegen beobachten, was dabei passieren kann: Die Proteste gegen die Maut haben dort so zugenommen, dass die Regierung in Oslo zwischenzeitlich sogar vor dem Aus stand.
  • Infrastruktur: Deutlich mehr E-Ladestationen
    ... aber immer noch zu wenige | Energiewirtschaftsverband fordert Änderung des Eigentumsrechts, um Aufstellung von Ladestationen im Wohnbereich zu erleichtern

    Im ersten Halbjahr 2019 wurden in der Bundesrepublik insgesamt 1,85 Millionen Personenwagen neu zugelassen. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) waren davon 103.000 Hybridmodelle, mit einer emissionsreduzierenden Kombination aus Verbrennungsmotor und Elektroantrieb. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von immerhin 70 Prozent. Die Anzahl der neu zugelassenen reinen E-Autos betrug 31.000 Einheiten – ein Plus von 80 Prozent. Auch für die Ladeinfrastruktur konnte ein deutlicher Zuwachs verzeichnet werden. Ende Juli gab es bundesweit 20.500 öffentlich zugängliche Ladepunkte, das sind 52 Prozent mehr als vor einem Jahr.
  • Kommentare-Tretroller: Ist das der richtige Weg?
    Die erste Bilanz der E-Tretroller fällt nicht gut aus: schwere Unfälle, wacklige Fahrer, Stolperfallen auf den Gehwegen | Scheuer fordert Kontrollen, doch den Kommunen fehlt das Personal

    Wer sich erinnert oder nachforscht, wird sich wundern: Der klassische Tretroller war für Kinder von etwa drei bis vier Jahren gedacht, um das Gleichgewicht auf einem rollenden Gefährt zu üben. Er war meist die Vorstufe zum ersten Fahrrad, der Umstieg auf ein motorisiertes Zweirad oder gar Auto folgte später, mit dem Erwerb des Führerscheins und des ersten Geldes. Allein deshalb mutet es etwas komisch an, Erwachsene auf einem Tretroller fahren zu sehen.
  • Studie: Droht für Benziner und Diesel ein Verkaufsverbot?
    Ein deutsch-kanadisches Forscherteam hat weltweit geltende Verkaufs- und Fahrverbote für Autos mit konventionellem Verbrennermotor untersucht

    Tragen Verkaufsverbote für Benzin- und Dieselautos dazu bei, die Luftqualität zu verbessern? Sind Zufahrtsbeschränkungen geeignet, die Treibhausgase in den Innenstädten zu senken? Diesen Fragen sind Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) und der kanadischen Simon-Fraser-Universität nachgegangen.
  • Abgasskandal und Fahrverbote: Die Dieselnachrüstung läuft an
    KBA genehmigt erstes Nachrüstsystem zur Abgasreinigung von Diesel-Pkw | Hersteller bei Softwareaktualisierungen in Verzug

    Bundesregierung und Autohersteller sind bemüht, Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge zu vermeiden. Doch vor kurzem erst benannte der Berliner Senat acht besonders schadstoffbelastete Fahrstrecken aus, um Zufahrtsbeschränkungen zu verhängen. Er folgt damit Städten wie Frankfurt, Hamburg, Köln und Stuttgart, die ältere Diesel-Pkw mit einem hohen Ausstoß an giftigem Stickoxid (NOx) teils schon seit etlichen Monaten von einzelnen Straßen fernhalten, um die Luftqualität zu verbessern. Denn trotz der bisherigen Anstrengungen von Politik und Wirtschaft wurden die NOx-Grenzwerte 2018 in 57 deutschen Städten überschritten. Das waren nur acht Städte weniger als im Jahr zuvor.
  • Syn-Fuels: Benzin und Diesel aus grünem Strom
    CO2-neutral, weniger Feinstaub und NOx | Bundesregierung fördert Erforschung | Keine neue Motortechnik oder Infrastruktur erforderlich

    Dem Bundesforschungsministerium ist die Erforschung und Entwicklung synthetischer Kraftstoffe (Syn-Fuels) zwanzig Millionen Euro wert. Mit diesem Betrag fördert Berlin das Projekt „Namosyn“ (Nachhaltige Mobilität durch Synthetische Kraftstoffe), in dessen Rahmen alternative Kraftstoffe für die Verwendung in Verbrennungsmotoren erforscht und in Benzin- und Dieselmotoren getestet werden.
  • Klare Kante: VW wendet sich gegen Rechtsextremismus im Betrieb
    Betriebsvereinbarung zwischen Leitung und Betriebsrat von VW wendet sich gegen Fremdenfeindlichkeit am Arbeitsplatz | Arbeitsrechtliche Sanktionen angedroht

    Auf dem Werksgelände von Volkswagens Stammsitz in Wolfsburg fielen dem IG-Metall-Vertrauensmann Viktor Kalschek im vergangenen Jahr Mitarbeiter mit T-Shirts und der Aufschrift „C 18“ auf. Das Kürzel steht für „Combat 18“, den Namen einer militanten Neonazi-Organisation, deren Zahl auf die Initialen von Adolf Hitler weisen. Kalschek bemerkte außerdem Mitarbeiter in Sommerbekleidung mit dem Text „nicht nur von der Sonne braun“.
  • Autogipfel: Vom Masterplan zur Masterpraxis?
    Große Herausforderungen und hoher Druck für Politik und Wirtschaft | „Autogipfel“ ergibt nur Ankündigungen zu Ladestationen

    Vor nahezu zehn Jahren begannen Bundesregierung und Autobranche gemeinsame Ziele zum Ausbau der Elektromobilität zu formulieren. Sie gaben ihrem Arbeitskreis den Titel „Nationale Plattform Elektromobilität“ und proklamierten, bis spätestens 2020 eine Million E-Fahrzeuge auf bundesdeutsche Straßen zu bringen. Ein Jahr vor dem Stichtag, zu Beginn dieses Jahres, waren allerdings erst 150.000 Elektro-Pkw zugelassen, eingerechnet die Plug-in-Hybride.
  • Durch den Teilchenbeschleuniger zur nachhaltigen Brennstoffzelle
    Kaum erforscht: Damit die Brennstoffzelle nachhaltig betrieben werden kann, muss die Wasserstoffherstellung erheblich verbessert werden | Flüssiger Kraftstoff aus Sonnenlicht und CO2

    Das Brennstoffzellenauto könnte die Lösung für die Probleme des batterieelektrischen Antriebs sein: Es ist – bis auf harmlosen Wasserdampf – genauso emissionsfrei, verfügt über eine deutlich bessere Reichweite und lässt sich genauso schnell auftanken wie ein Verbrennerauto. Tatsächlich befinden sich aber unter den 65 Millionen in der Bundesrepublik zugelassenen Fahrzeugen nicht einmal 400 Brennstoffzellenautos. Nur drei Autohersteller bieten ein Wasserstoffmodell in Deutschland an. Außerdem gibt es praktisch keine Ladeinfrastruktur für den benötigten Wasserstoff (H2), und die Sicherheit bei der Lagerung des leicht entzündlichen Wasserstoffgases ist offenbar auch noch nicht vollständig gewährleistet, wie sich eben erst in Norwegen zeigte, wo eine H2-Tankstelle aus bislang ungeklärter Ursache Feuer fing.
  • Scheuer unter Druck: Auch keine Maut kann teuer sein
    Der Verkehrsminister verursachte Kosten in Millionenhöhe, bevor das Urteil zur Pkw-Maut gefallen war | Entschädigungsforderungen der Maut-Betreiber zu erwarten | Opposition droht mit Untersuchungsausschuss

    Die vom Europäischen Gerichtshof für rechtswidrig erklärte Pkw-Maut kann den Steuerzahler noch teuer zu stehen kommen. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) hatte, als der Ausgang des von Österreich betriebenen Gerichtsverfahrens noch nicht abzusehen war, bereits Personalstellen in den Behörden schaffen lassen, Berater waren hinzugezogen und Geld für Sachmittel ausgegeben worden. Allein diese Posten belasten den Bundeshaushalt mit 53,6 Millionen Euro, wie Medien aus einem Bericht des Bundesverkehrsministeriums an den Bundestag zitieren. Seit dem Urteil des EuGH, der die Pkw-Maut wegen der Diskriminierung ausländischer Autofahrer einkassierte, sind das nutzlose Ausgaben, alles muss nun auch noch abgewickelt werden. Doch das ist längst nicht alles.
  • EuGH-Urteil: Aus die Maut
    Europäischer Gerichtshof stoppt Pkw-Maut | Bereits viel Geld ausgegeben, weil Urteil nicht abgewartet

    Die politischen Protagonisten aus den Unionsparteien, vornehmlich der CSU, waren sich sicher, dass die Pkw-Maut spätestens im Oktober 2020 in der Bundesrepublik eingeführt wird. Dem hat nun aber der Europäische Gerichtshof (EuGH) einen Strich durch die Rechnung gemacht.
  • ÖPNV: Wovon der Erfolg von Roboter-Bussen abhängt
    Erste autonom fahrende sind bereits im Dienst, doch ist derzeit noch unklar, ob sie tragender Bestandteil des ÖPNV werden

    Es tut sich etwas im öffentliche Personennahverkehr. Es gibt inzwischen zahlreiche ÖPNV-Projekte, die den Schritt in die mobile Zukunft erproben. Für großes Interesse sorgen autonom fahrende, meistens elektrisch angetriebenen Minibusse, die häufig als Zubringer auf eher kurzen Strecken eingesetzt werden. Diese sogenannten Roboterbusse brauchen zwar keinen Fahrer mehr, zur Sicherheit ist zunächst noch ein Begleiter an Bord. Aus dem gleichen Grund fahren die Busse derzeit mit langsamer Geschwindigkeit ihre Touren, trotzdem entlasten sie den normalen Straßenverkehr.