• Dieselprämien und Rabatte: Die Preisnachlässe steigen

    Dieselprämien und Rabatte: Die Preisnachlässe steigen Hersteller steuern bereits gegen und reduzieren ihre Rabatte

    Im Gefolge des ersten Dieselgipfels von Staat und Industrie, der wegen der Abgastäuschungen der Industrie und der gesundheitlichen Belastungen in den Städten abgehalten werden musste, bieten die meisten Autohersteller eine Diesel-Abwrackprämie an, die in der Regel wie folgend aussieht.

  • Neue Winterreifen-Regeln: Das M+S-Symbol hat ausgedient

    Neue Winterreifen-Regeln: Das M+S-Symbol hat ausgedient Strengere, aber auch klarere Bestimmungen für Winterreifen / Bei fehlenden Winterpneus am Firmenfahrzeug muss nun auch der Arbeitgeber zahlen

    Was einen Winterpneu eigentlich ausmacht, das wurde zur jetzigen Saison in der Straßenverkehrsordnung neu festgelegt. „Die neue Winterreifenpflicht und die möglichen Bußgelder sind klar und deutlich geregelt. Damit hat der Autofahrer jetzt verbindliche Informationen“, erklärt die Überwachungsorganisation KÜS.

  • Bei Schummel-Dieselfahrzeugen drohen nicht nur Fahrverbote in Innenstädten, auch Stilllegungen

    Bei Schummel-Dieselfahrzeugen drohen nicht nur Fahrverbote in Innenstädten, auch Stilllegungen

    Während die ersten Verwaltungsgerichte bereits die betroffenen Städte verurteilt hatten, für bestimmte Innenstadtbereiche bzw. besonders belastete Ausfallstraßen Fahrverbote für Dieselfahrzeuge zu erlassen, was die Autoindustrie und auch die Politik unbedingt verhindern wollen, gehen einige Gemeinden bereits jetzt andere Wege. Sie warten die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts nicht ab. Sie verfügen eine Stilllegung des betreffenden Dieselfahrzeugs, wenn der Halter nicht bereit ist, das von dem Autohersteller zur Verfügung gestellte Update vorzunehmen. So geschehen in Bochum in diesen Tagen.

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  • Entwicklung: Ein Elektroauto für Afrika
    Gegen die widrigen Bedingungen auf dem verarmten Kontinent / Mit Solardach und unterschiedlichen Aufbauten, etwa für eine Arztpraxis

    Ein Elektroauto für Afrika, das sich für den Personen- wie für den Gütertransport und für die meist unbefestigten Straßen in den Ländern südlich der Sahara eignet, haben Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) zusammen mit Kooperationspartnern entwickelt, darunter die gemeinnützige Afrikanische Gesundheits- und Agrikultur-Stiftung sowie Hochschulen in Nigeria, Ghana, Kenia und Tansania.
  • Wer nach einem feucht-fröhlichen Abend das Auto stehen lässt und mit dem Fahrrad fährt, riskiert trotzdem seinen Führerschein, wenn er von der Polizei erwischt wird.
  • Straßeninfrastruktur: Wie marode sind die Brücken wirklich?
    Ein Forscherteam geht dem Phänomen auf den Grund, dass Brücken den zunehmenden Verkehr anscheinend besser aushalten, als gängige Berechnungen erwarten lassen

    Wie marode die Straßenbrücken wirklich sind, fragten sich Ingenieure der Technischen Universität München (TUM). Denn der zunehmende Verkehr und die größeren Lasten der Lkw setzen den teils über fünfzig Jahre alten Bauwerken im Bundesgebiet reichlich zu.
  • Kb-Test Alfa Romeo Giulia: Eine temperamentvolle Italienerin
    Alfas Mitteklasselimousine macht Bella figura sowohl auf einem Prachtboulevard als auch bei einer sportlichen Kurvenfahrt

    Von „Romeo und Julia“ handelt eine Tragödie von William Shakespeare, die in Italien spielt. Aus der südeuropäischen Republik stammt auch die neue Alfa Romeo Giulia Diesel 16V Q4 Veloce, welche die Namen des unglücklichen, aus verfeindeten Familien stammenden Liebespaares in der Typenbezeichnung trägt.
  • AG Otterndorf spricht nach durchgeführter Reparatur berechnete Verbringungskosten zu
    Amtsgericht Otterndorf Urteil vom 29.6.2017 – 2 C 118/17 –

    Nachdem die eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherungen regelmäßig bei den fiktiven Schadenspositionen gekürzt haben, beginnen sie jetzt auch bei den konkret angefallenen Schadenspositionen zu kürzen. So erging es einer Geschädigten nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall in Cadenberge (Niedersachsen). Nachdem ein qualifizierter Kfz-Sachverständiger ihrer Wahl das verunfallte Fahrzeug begutachtet hatte, gab die Geschädigte das Fahrzeug in die Reparaturwerkstatt. Die in der Reparaturkostenrechnung enthaltenen Verbringungskosten wurden von der HUK-COBURG als einstandspflichtige Kfz-Versicherung um 47,60 € gekürzt, obwohl eine entsprechende Rechnung vorlag. Die Geschädigte klagte mit Erfolg.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Trend: Steht ein Comeback der klassischen Limousine bevor?
    Die repräsentative Aral-Studie „Trends beim Autokauf“ wurde zum achten Mal durchgeführt / Das Wunschmodell der Autofahrer ist eine schwarze Limousine von Audi / Kleinwagen deutlich weniger beliebt

    Die Beliebtheit der Limousine ist bei den Autofahrern in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen, auch wenn diese klassische Karosserieform nach wie vor den Automarkt dominiert.
  • AG Wuppertal spricht Verbringungskosten und UPE-Zuschläge zu
    AG Wuppertal Urteil vom 14.7.2017 – 33 C 281/16 –

    Immer wieder kommt es wegen der im Schadensgutachten aufgeführten Schadenspositionen Verbringungskosten und Ersatzteilpreisaufschläge (UPE-Zuschläge), die die eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherer nach einem Verkehrsunfall kürzen oder ganz streichen, zu Streitigkeiten, die letztlich nur durch das Gericht entschieden werden können. So lag es auch in dem Fall, der dem Urt6eil des Amtsgerichts Wuppertal zugrunde lag. Die eintrittspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung wollte die im Gutachten aufgeführten Verbringungskosten und UPE-Aufschläge nicht ersetzen. Der Geschädigte musste daher klagen, um zu seinem Recht zu gelangen. Das angerufene Amtsgericht Wuppertal sprach ihm jedoch die von der Versicherung gekürzten Schadenspositionen zu.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • OLG Schleswig entscheidet zur Verkehrssicherungspflicht bei Unfall an Glasdrehtür
    OLG Schleswig Urteil vom 22.6.2017 – 11 U 109/16 –

    Auch in Hotels kommt es hin und wieder zu Unfällen. Die Unfallzeitung will auch diese Entscheidungen besprechen. In dem vom OLG Schleswig entschiedenen Fall ging es um einen Unfall an einer Glasdrehtür in einem Hotel an der Ostsee. Entscheidend war auch die Frage der Verletzung der Verkehrssicherungspflicht durch den Hotelbetreiber. Ebenso entscheidend war die Frage des Mitverschuldens des Hotelgastes beim Sturz an der Glaseinfassung.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Pkw-Emissionen: Schärfere Prüfverfahren setzen Autohersteller unter Druck
    Mit Euro 6c kommen strengere Abgastests / Die Kluft zwischen den offiziellen und den Verbrauchswerten im Alltag der Autofahrer wird kleiner / Die Branche begrüßt die Neuerungen

    „Worldwide Harmonized Light-duty Vehicles Test Procedure“ (weltweit einheitliches Testverfahren für Leichtfahrzeuge, WLTP) heißt der nun gültige Teststandard in der Europäischen Union, den alle Hersteller von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bei der Typzulassung neuer Modelle und Motoren gesetzlich einhalten müssen.
  • VW T-Roc: Ausdrucksstarkes Design mit Lifestyle-Charakter
    VWs drittes SUV ist mehr als ein umgebauter Golf / Start ist Mitte November, wahrscheinlich zu Preisen ab 20.000 Euro / VWs Modelloffensive wird 2018 mit neuem Mini-SUV fortgesetzt

    Über den Namen lässt sich trefflich streiten. Das „T“ in T-Roc soll nach Ansicht von Volkswagen eine sprachliche Brücke zu den größeren Mehrzweckfahrzeugen Tiguan und Touareg schlagen.
  • Hin und wieder ereignen sich Unfälle auch zwischen Radfahrern und Kraftfahrern. So war es auch in dem Rechtsstreit, den letztlich das OLG Hamm zu entscheiden hatte. Allerdings war die Geschädigte mit ihrem Fahrrad in Marl in entgegengesetzter Fahrtrichtung auf der bevorrechtigten Straße unterwegs und der Kraftfahrer kam aus der untergeordneten Straße. Außerdem trug die Radfahrerin keinen Fahrradhelm. Durch die Kollision der Fahrzeuge stürzte die Radfahrerin und verletzte sich schwer. Auch das Rad wurde beschädigt. Die Geschädigte verlangte von dem Pkw-Fahrer und dessen Kfz-Haftpflichtversicherung Ersatz der materiellen und immateriellen Schäden. Das erstinstanzlich zuständige Landgericht Essen und das OLG Hamm als Berufungsgericht hatten über die jew4eiligen Haftungsquoten zu entscheiden.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • AG Weißenburg entscheidet zu den Sachverständigenkosten und zur Bagatellschadensgrenze
    AG Weißenburg (Bayern) Hinweisbeschluss vom 12.7.2017 – 2 C 197/17 –

    Von den eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherungen werden immer häufiger die Kosten der angefallenen Sachverständigengutachten entweder gekürzt oder die Zahlung der Sachverständigenkosten gänzlich verweigert. Zur Begründung wird darauf hingewiesen, dass bei dem konkreten Schaden, auch wenn er über der sogenannten Bagatellschadensgrenze lag, ein Gutachten nicht erforderlich sei. Auch könne der Haftpflichtversicherer ein Gutachten einholen. Dabei hat der BGH ausdrücklich entschieden, dass der Geschädigte bei ca. 715,-- € Schaden berechtigt ist, ein schriftliches Gutachten einzuholen. So hatte auch das AG Weißenburg über die Kosten des von dem Geschädigten eingeholten Gutachtens zu entscheiden, die der Geschädigte von der beklagten Kfz-Haftpflichtversicherung vollständig ersetzt verlangte, nachdem der Sachverständige einen Reparaturschaden von 865,46 € feststellte.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann

  • Fiat-Chrysler: Turbulenzen und Gerüchte
    Muss FCA ganze Marken verkaufen? / Schwierigkeiten mit der Erneuerung

    Anfang 2014 galt die Fusion von Fiat und Chrysler als potentiell erfolgreich, mittlerweile halten sich hartnäckig Gerüchte, ob der italo-amerikanische Autokonzern, dessen Aktien an den Börsen von Mailand und New York gelistet sind, nicht einige seiner Tochterfirmen verkaufen muss.
  • Das Prognoserisiko trägt der Schädiger
    AG Überlingen Urteil vom 3.2.2017 – 1 C 215/16 –

    Häufig versuchen einstandspflichtige Kfz-Versicherer auch nach durchgeführter Reparatur in einer Fachwerkstatt die dort berechneten Preise zu kürzen. Meist geht es um Verbringungskosten, Ersatzteilzuschläge, Kosten der Endreinigung usw. In dem vom Amtsgericht Überlingen zu entscheidenden Fall ging es um gekürzte 62,12 € aus der Reparaturkostenrechnung. Der Geschädigte gab sich mit der Schadensersatzkürzung durch den eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherer nicht zufrieden und klagte den gekürzten Betrag bei dem örtlich zuständigen Amtsgericht Überlingen ein.

    Rechtsassessor Friedrich-Wilhelm Wortmann