AMI Leipzig: Aufstieg und Ende einer Ost-Messe
Als im Juni 1990 mit der „Auto-Vision“ die erste große Automobilausstellung in der Geschichte der DDR ihre Tore auf dem alten Messegelände in Leipzig öffnete, war außer BMW kein anderer deutscher Autobauer präsent; selbst die Hersteller von Trabbi und Wartburg waren nicht gekommen. Fast vollzählig angereist waren dagegen die französischen, italienischen und japanischen Importeure. Eine Sensation für die Besucher offerierten BMW und Saab: Sie boten Probefahrten an. Die wurden von den meist jungen Autofans aus der DDR begeistert angenommen. So avancierte die „Auto-Vision“ mit insgesamt 260.000 Besuchern auf Anhieb zur zweitgrößten deutschen Autoschau nach der IAA in Frankfurt.
Roberto Galifi 6 Min. Lesezeit