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Freitag, 21. August 2026 Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

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Fußgänger

31 Beiträge

Sicherheit & Technik

Winterdienst: Wer muss wann Schnee schippen?

Wenn der Winter kommt, dann kommt er mit voller Wucht, so die Erfahrung der letzten Jahre. Verschneite und spiegelglatte Wege fordern dann nicht nur Fußgängern, die etwas wacklig auf den Beinen sind, wahre Wunderleistungen in Stelz-Akrobatik ab. Umso wichtiger ist es da für Passanten und Radfahrer, dass das Trottoir gut geräumt und nötigenfalls auch gestreut ist. Die Kommunen sind dafür eigentlich zuständig, doch die machen es sich in der Regel einfach und übertragen ihre Verantwortung per Gemeindesatzung einfach auf die Anlieger, also auf die Hauseigentümer.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Studie: Droht für Benziner und Diesel ein Verkaufsverbot?

Tragen Verkaufsverbote für Benzin- und Dieselautos dazu bei, die Luftqualität zu verbessern? Sind Zufahrtsbeschränkungen geeignet, die Treibhausgase in den Innenstädten zu senken? Diesen Fragen sind Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung (ISI) und der kanadischen Simon-Fraser-Universität nachgegangen.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Prognose für 2040: Die Tankstelle wird zum Mobilitätszentrum

Der Umbruch des Verkehrssystems wird nicht nur neue Mobilitätskonzepte entstehen lassen, es wird auch zu einer zunehmenden Vernetzung der Verkehrsmittel miteinander kommen. Reisende werden beispielsweise vom Fernzug auf ein Sammeltaxi in der Stadt umsteigen und für die letzten Meter ein (Elektro-)Mietfahrrad nutzen – im Idealfall alles optimal aufeinander abgestimmt.

Roberto Galifi 5 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Datenanalyse: Auf der Spur des Feinstaubs

Auf die Spur des Feinstaubs haben sich Wissenschaftler der TU Berlin und des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) gemacht. „Dazu haben wir die Daten von rund 380 Feinstaubsensoren analysiert“, sagt Doktorand Mahdi Esmalioghli. Die Wissenschaftler möchten herausbekommen: Lässt sich durch die Kombination dieser Daten mit anderen Angaben, etwa zum Wetter oder zum Verkehr, ein automatisches System aufbauen, das „Erkenntnisse über die Zusammenhänge bei der Entstehung von Feinstaub in Berlin ermöglicht“? Denn nur wenn diese Beziehungen erkennbar werden, lassen sich überhaupt wirksame Maßnahmen zur Verringerung des Feinstaubs entwickeln, ist sich das siebenköpfige Forscher-Team sicher.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Zu bequem: Nur jeder zweite setzt Blinker richtig

Ob Autofahrer, Radler oder Fußgänger – alle ärgern sich über diejenigen Fahrer, die zu bequem sind, den Blinker zu setzen. Das führt zu Missverständnissen und Unsicherheiten und geht bei der heutigen Verkehrsdichte eigentlich nicht. Der „Fahrtrichtungsanzeiger“, wie seine Bezeichnung laut Straßenverkehrsordnung korrekt lautet, muss nicht nur beim Abbiegen und Fahrstreifenwechsel, sondern auch im Kreisverkehr und beim Anfahren vom Fahrbahnrand benutzt werden, „und zwar, so die Vorschrift, ’rechtzeitig und deutlich’“, erinnert die Dekra.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Tankstelle der Zukunft: Treffpunkt der Mobilität

Nichts bleibt, wie es ist. Von dieser Devise bleiben auch die Tankstellen nicht verschont. Seit ihrer „Erfindung“ in den 1920er Jahren kamen zur Möglichkeit, Fahrzeuge mit Kraftstoff und Reifenluft zu versorgen, stetig neue Dienstleistungen hinzu. Dadurch verwandelten sich die Stationen zu modernen Servicezentren rund um die Automobilität, mit Waschanlagen, Kleinstsupermärkten und Mini-Cafés, mit Computer-Arbeitsplätzen und Ruhezonen. Doch was passiert mit den Tankstellen, wenn das autonome Fahren Einzug hält? Werden Benzin und Diesel überhaupt noch gebraucht? Wird es in Zukunft Flugtaxis geben?

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Autonomes Fahren: Wer soll gerettet werden – und wer nicht?

Ein Dilemma ist eine Zwangslage oder die schwierige Konstellation und Entscheidung zwischen zwei Übeln, in der Alltagssprache auch als „Zwickmühle“ bezeichnet. Derartige Szenarien werden theoretisch konstruiert, um beispielsweise ethische Kriterien zu reflektieren und zu entwickeln, nach denen die computergelenkten Autos von morgen gesteuert werden.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Studie: Carsharing lohnt sich für Autofahrer, Stadt und Umwelt

Stationsunabhängiges Carsharing lohnt sich für Nutzer, Stadt und Umwelt: Denn der Verkehr wird reduziert, und viele Nutzer schaffen ihr Auto ab oder kaufen sich erst gar keins. Wer Carsharing nutzt, fährt zudem weniger mit dem Auto, dadurch wird die Schadstoffbelastung der Luft gesenkt, und die Parksituation entspannt sich. Das ergab eine Studie des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) in mehreren europäischen Hauptstädten. Die Untersuchung soll erst im ersten Quartal 2019 veröffentlicht werden, der zum Daimler-Konzern gehörende Carsharing-Anbieter Car2go gab vorab erste Ergebnisse bekannt.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Die tiefstehende Herbstsonne ist gefährlich

Allein in Österreich ereignen sich durch die tiefstehende Herbstsonne etwa 2.000 Verkehrsunfälle mit Personenschaden. „Wenn die Sonne fast waagrecht durch die Windschutzscheibe fällt, ist die kurzfristige Blendung oft sehr groß“, warnt der österreichische Verkehrsclub ÖAMTC. Dann besteht die Gefahr, dass zum Beispiel Ampeln, Rücklichter vorausfahrender Autos oder Bodenmarkierungen übersehen werden.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Verkehrsdichte: Der Pendelverkehr wächst und wächst

Der Pendlerverkehr nimmt deutlich zu und belastet damit verstärkt den Straßenverkehr. Von den sozialversicherungspflichtigen und geringfügig Beschäftigten, die regelmäßig von ihrem Wohnort zum Arbeitsplatz und zurück fahren, nutzten im Jahr 2016 zwei Drittel einen Pkw, ermittelte das Nürnberger Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Das IAB existiert seit 1967 als Forschungseinrichtung der Bundesanstalt für Arbeit. Es forscht mit gesetzlichem Auftrag im Bereich der Arbeitslosenversicherung und der Grundsicherung für Arbeitsuchende und macht seine Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit zugänglich. Außerdem unterbreitet es Vorschläge für die Politik und soziale Praxis.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Licht: Scheinwerfer, die auf blinde Flecken reagieren

Jeder Autofahrer kennt den „Camouflage-Effekt“. So nennen Experten das Phänomen, wenn die Lichtverhältnisse den Kontrast zwischen einem Objekt und dessen Umgebung verwischen, etwa im dunklen Bereich zwischen zwei Straßenlaternen, wo Fußgänger oder unbeleuchtete Hindernisse wie unsichtbar werden, das menschliche Auge kann sie nicht mehr wahrnehmen. Das gleiche Phänomen gibt es auch für die Kameras autonomer Fahrzeuge. Um das zu ändern, arbeiten Forscherinnen und Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) an einem System, das Scheinwerferlicht mit Hilfe von Sensoren optimal an die jeweiligen Ortsverhältnisse anpasst.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Reformen: Der Straßenverkehr in Europa soll sicherer werden

„Vision Zero“ bezeichnet das große Ziel aller Unfallforscher, die Sicherheit im Straßenverkehr so zu verbessern, dass die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten auf Null sinkt. Bis zum Jahr 2050 soll die Vision Wirklichkeit geworden sein. 1997 von der schwedischen Regierung ins Leben gerufen, hat sich der Slogan „Jeder kommt an, keiner kommt um“ inzwischen weltweit Aufmerksamkeit verschafft. Für diese anspruchsvolle Aufgabe muss alles verbessert werden: die Fahrzeuge, die Infrastruktur, und auch die Autofahrer müssen besser geschult und sensibilisiert werden, damit ein faires, rücksichtsvolles und kompetentes Verkehrsverhalten Schule macht.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Brauchen autonome Fahrzeuge einen Scheinwerfer?

Branchenexperten gehen davon aus, dass es noch zehn bis zwölf Jahre dauern wird, bis vollständig autonom fahrende Autos, in denen der Fahrer zum Passagier wird, im deutschen und europäischen Straßenverkehr mitmischen werden. Zu viele grundlegende Aspekte, die selbstständig fahrende Roboterautos denkbar und sicher machen, sind noch ungeklärt, neben technologischen vor allem auch ethische, juristische und verkehrspsychologische. Dabei ist europäische Gesetzgebung weit weniger großzügig und viel sicherheitsbewusster als die US-amerikanische, was von Vorteil ist, wenn man an die ersten tödlichen Unfälle mit Roboterautos denkt, die sich alle in den Vereinigten Staaten ereigneten.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Vorsicht Fußgänger!

Die Fußgängersicherheit wird in den deutschen Städten im Vergleich zu den motorisierten Verkehrsteilnehmern und Fahrradfahrern „bisher wenig beachtet“, kritisiert der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR).

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Sicherheit & Technik

Senioren im Verkehr – doch besser als ihr Ruf

Offenbar sind die älteren Verkehrsteilnehmer, die am Straßenverkehr teilnehmen, doch besser als der GDV behauptet. Bekanntlich hatte ein Vertreter der größten deutschen Kraftfahrzeughaftpflichtversicherung noch auf dem letzten Verkehrsgerichtstag in Goslar einschränkende Maßnahmen für Senioren am Steuer gefordert. Das Leibniz-Institut für Arbeitsforschung hat nunmehr herausgefunden, dass das Negativ-Image der Senioren am Steuer, das sich durch gravierende Unfälle ergab, an denen ältere Fahrer beteiligt waren, doch nicht so stimmt. Das Negativ-Image trifft nur auf wenige Senioren am Steuer zu. Der überwiegende Teil der älteren Kraftfahrer ist sicher unterwegs. Die Forscher des Instituts wollen nun fünf Jahre lang analysieren, wie sich das Fahrverhalten mit den Jahren entwickelt.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit