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Freitag, 21. August 2026 Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

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Politik & Umwelt

Was in Berlin und Brüssel entschieden wird und im Verkehr ankommt.

323 Beiträge

Politik & Umwelt

Reformen: Der Straßenverkehr in Europa soll sicherer werden

„Vision Zero“ bezeichnet das große Ziel aller Unfallforscher, die Sicherheit im Straßenverkehr so zu verbessern, dass die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten auf Null sinkt. Bis zum Jahr 2050 soll die Vision Wirklichkeit geworden sein. 1997 von der schwedischen Regierung ins Leben gerufen, hat sich der Slogan „Jeder kommt an, keiner kommt um“ inzwischen weltweit Aufmerksamkeit verschafft. Für diese anspruchsvolle Aufgabe muss alles verbessert werden: die Fahrzeuge, die Infrastruktur, und auch die Autofahrer müssen besser geschult und sensibilisiert werden, damit ein faires, rücksichtsvolles und kompetentes Verkehrsverhalten Schule macht.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Unsauberen Dieselpersonenwagen drohen die Stilllegungen

Allein in Nordrhein-Westfalen droht mehr als 2300 Dieselpersonenfahrzeugen mit manipulierter Abgas-Software die behördliche Stilllegung, wenn nicht unverzüglich das von VW und Audi angebotene Software-Update aufgespielt wird. Das Kraftfahrtbundesamt hatte die entsprechenden Fahrzeughalter angeschrieben, dass von ihnen binnen einer gesetzten Frist die geänderte Software in den Fachwerkstätten aufgespielt werden muss, anderenfalls die Stilllegung des Fahrzeugs durch die entsprechenden Straßenverkehrsämter drohe. Diese Frist ist abgelaufen.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Frankreich fährt langsamer — und der Bescheid kommt nach

In Frankreich wurde vor Kurzem das Tempolimit auf Landstraßen von 90 auf 80 km/h gesenkt. Für Reisende kann dies teuer werden, denn Bußgeldbescheide aus dem Ausland werden auch in Deutschland eingetrieben. Gerd Achim Klöß, Rechtsanwalt für Verkehrsrecht und Kooperationsanwalt der Deutschen Anwaltshotline erklärt, wann Urlauber die Geldstrafe besser zahlen sollten und welche Konsequenzen es hat, wenn der Strafzettel einfach in der Schublade verschwindet.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Stuttgart sperrt ab Januar 2019 — NRW dürfte folgen

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hatte in den beiden Sprungrevisionsverfahren Fahrverbote für ältere Dieselfahrzeuge in Teilen von Stuttgart und Düsseldorf für zulässig erachtet. Das Verwaltungsgericht Aachen ist im Fall der Stadt Aachen zu dem gleichen Ergebnis gelangt. Hamburg hat auf freiwilliger Basis bereits zwei Straßen für ältere Dieselfahrzeuge gesperrt und kontrolliert bereits die Einhaltung der Fahrverbote. Es gibt reichlich Bußgelder für den Stadtsäckel.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Luftbelastung: EU-Kommission verklagt Bundesrepublik

Die Luftbelastung in bundesdeutschen Städten ist anhaltend hoch. Stickoxid (NOx) und Fein-staub können bei erhöhter Konzentration die Atemwege angreifen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen hervorrufen und Krebs auslösen. Bei längerer Dauer treten die gesundheitlichen Schäden auch unterhalb der geltenden Grenzwerte ein. Laut aktuellen Untersuchungen sterben deswegen allein in Deutschland etliche tausend Menschen verfrüht.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Diesel-Debatte: Handwerkspräsident fordert Hardware-Nachrüstung

Hans-Peter Wollseifer ist Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) und mahnt eine konsequentere Gangart der staatlichen Politik gegenüber der Autoindustrie an, wenn es um die Abgase von Dieselautos geht. In Interviews verschiedener Tageszeitungen unterstützte er die Forderung nach einer Hardware-Nachrüstung von Diesel-Pkw mit älterer Abgasnorm. Dabei geht es um den nachträglichen Einbau eines SCR-Katalysators, der mit Adblue-Harnstofflösung für eine Reduzierung der Stickoxidemissionen sorgt.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

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Diesel-Fahrverbote: Ein Ende ist nicht in Sicht

Die Unfallzeitung hatte bereits mehrfach über die Dieselfahrverbote in deutschen Städten berichtet. Bekanntlich hatte das Bundesverwaltungsgericht im Sprungrevisionsverfahren gegen die Städte Stuttgart und Düsseldorf die Ansichten der jeweiligen Verwaltungsgerichte bestätigt, wonach in beiden Städten Fahrverbote für Dieselfahrzeuge zulässig sind. Auch das Verwaltungsgericht Aachen hatte der Stadt Aachen auferlegt, Fahrverbote für Dieselfahrzeuge zu erlassen, allerdings ist das Urteil des Verwaltungsgerichts Aachen noch nicht rechtskräftig.

Roberto Galifi 6 Min. Lesezeit

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Dieselmanipulation: Der Druck auf die Hersteller wächst

Nachdem in Hamburg seit dem 1.6.2018 auf zwei wichtigen Hauptstraßen Dieselfahrverbote verhängt wurden, wächst auch in den übrigen betroffenen Städten der Druck, die vorgeschriebenen Abgaswerte einzuhalten und die Luft sauber zu halten. Am meisten betroffen von Dieselfahrverboten sind die Städte in Nordrhein-Westfalen. Allein im Ruhrgebiet sind die Städte Dortmund, Essen, Duisburg, Bochum, Gelsenkirchen, Oberhausen, Mülheim, Herne, Witten und Hagen neben Düsseldorf und Köln unter anderem betroffen.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

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Hamburg sperrt zuerst — und setzt andere Städte unter Druck

Mit dem 31. Mai 2018 gelten in Hamburg auf zwei Straßenabschnitten Fahrverbote für Dieselfahrzeuge, die die Abgasnorm Euro 6 nicht erfüllen. Von dem Fahrverbot ausgenommen sind Anlieger, Besucher, Anlieferverkehr und städtische Fahrzeuge der Straßenreinigung und Müllabfuhr sowie für Polizei und Feuerwehr im Einsatz. Die entsprechenden Verkehrszeichen hat die Straßenverkehrsbehörde in Hamburg auf der Stresemannstraße und der Max-Brauer-Allee bereits aufgestellt. Auf der Stresemannstraße ist ein etwa 1,7 Kilometer langer Straßenteil für Alt-Diesel-Fahrzeuge gesperrt und auf der Max-Brauer-Allee ist ein knapp 600 Meter langer Straßenabschnitt für Dieselfahrzeuge bis zur Euronorm 5 gesperrt.

Roberto Galifi 6 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Wirtschaft: Öl, Preis und Krise

Auch nach dem Osterverkehr zeichnet sich an den Tankstellen kaum Entspannung ab: Die Benzin- und Dieselpreise sind anhaltend hoch. Selbst das von Verbraucherschützern empfohlene günstigere Tanken zu bestimmten Tageszeiten und an bestimmten Tankstellen vermag für die Autofahrer wenig daran zu ändern. Sparsames, vorausschauendes Fahren, Fahrgemeinschaften und die Benutzung des Fahrrades oder des öffentlichen Nahverkehrs sind zwar geeignet, die individuellen Kosten zu minimieren und darüber hinaus etwas gegen die Luftverschmutzung zu tun (und bisweilen die soziale Kommunikation zu fördern). Den Trend zur Preiserhöhung beeinflusst das aber wenig.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

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Zu dicht aufgefahren: Wieder Tote bei Lkw-Unfällen

Am 19.4.2018 hatte die Unfallzeitung von einem Lkw-Auffahrunfall am 16.4.2018 mit einem Schwerverletzten berichtet. Jetzt muss schon wieder über zwei schwerwiegende Lkw-Auffahrunfälle in Bayern berichtet werden. Am 24.4.2018, also nur 8 Tage nach dem letzten schwerwiegenden Lkw-Auffahrunfall auf einer bundesdeutschen Autobahn, ereigneten sich in Bayern auf der BAB A 6 zwischen Ansbach und Schwabach erneut ein schwerer Lkw-Auffahrunfall und auch auf der BAB A 8 im Landkreis Miesbach in Fahrtrichtung Salzburg ein Lkw-Auffahrunfall mit jeweils einem Toten. Es reicht jetzt!

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

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Leipzig erlaubt die Diesel-Fahrverbote

Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat am 27.2.2018 entschieden, dass die Revisionen der Bundesländer Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen gegen die erstinstanzlichen Entscheidungen der Verwaltungsgerichte Stuttgart und Düsseldorf zurückgewiesen werden. Damit sind die vorgerichtlichen Urteile rechtskräftig. Um es vorweg zu sagen: Jeder vernünftig denkende Jurist hatte mit einer derartigen höchstrichterlichen Entscheidung gerechnet, denn das Bundesverwaltungsgericht entscheidet als Revisionsinstanz.

Roberto Galifi 9 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Lieber keine Überwachung im Auto

Knapp die Hälfte der Autofahrer in Deutschland lehnt die Überwachung im Auto durch einen obligatorischen Unfalldatenspeicher (UDS) ab. Bei einer repräsentativen Befragung von 2.000 Autofahrern im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) sprachen sich 42 Prozent dagegen aus.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Diesel-Fahrverbote in 70 Städten sind möglich

Am 22. Februar 2018 wird das Bundesverwaltungsgericht eine Entscheidung zu Fahrverboten für Dieselfahrzeuge treffen. Obwohl sich die Bundesregierung und die Autoindustrie strikt gegen ein mögliches Fahrverbot für Dieselfahrzeuge aussprechen, wird dies die Entscheidung des obersten Verwaltungsgerichts der Bundesrepublik nicht beeinflussen können, denn die Rechtsprechung ist unabhängig. Die Bundesrichter beim Bundesverwaltungsgericht sind grundsätzlich an Weisungen nicht gebunden und nur dem Recht und Gesetz unterworfen. Da werden auch kostenlose Nahverkehre in Städten und Gemeinden nichts ändern, wie dies jetzt von der Bundesregierung beabsichtigt ist.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Diesel-Countdown: Noch 9 Tage bis zum „D-Day“

Das große Zittern geht weiter. In 9 Tagen entscheidet das Bundesverwaltungsgericht über die Zulässigkeit von Dieselfahrverboten in deutschen Städten. Das Urteil könnte für Millionen Autofahrer einen enormen und unumkehrbaren Eingriff in ihre tägliche Mobilität und damit auch einen wirtschaftlichen Schaden bedeuten.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

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Amsterdam kann auf 80-jährige Fahrradtradition zurückblicken

Wussten Sie, dass Amsterdam auf eine über 80-jährige Fahrradtradition zurückblicken kann? Die niederländische Stadt legte schon in den 1920er-Jahren ein dichtes Netz von Fahrradwegen an, die Bevölkerung bewältigte damals 80 Prozent der Wege mit dem „Fiets” (Fahrrad). Heute erledigen die 850.000 Einwohner Amsterdams täglich rund 665.000 Besorgungen mit dem Rad, das ist die Hälfte mehr als in den 1990ern.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit