Zum Inhalt springen

Freitag, 21. August 2026 Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

Archiv RSS
Anmelden Anmelden

Schlagwort

Kinder

34 Beiträge

Politik & Umwelt

Kommentare-Tretroller: Ist das der richtige Weg?

Wer sich erinnert oder nachforscht, wird sich wundern: Der klassische Tretroller war für Kinder von etwa drei bis vier Jahren gedacht, um das Gleichgewicht auf einem rollenden Gefährt zu üben. Er war meist die Vorstufe zum ersten Fahrrad, der Umstieg auf ein motorisiertes Zweirad oder gar Auto folgte später, mit dem Erwerb des Führerscheins und des ersten Geldes. Allein deshalb mutet es etwas komisch an, Erwachsene auf einem Tretroller fahren zu sehen.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Zwei Monate E-Scooter: Unfälle und Unmut nehmen zu

<p><strong>E-Tretroller werden kaum als Ersatz fürs Auto eingesetzt | Fragliche Ökobilanz</strong></p><p>Wer mit einem Elektrotretroller unterwegs ist, sollte sich der Gefahren bewusst sein. Denn dieses ursprünglich für Kinder gedachte Spielzeug hat einen hohen Schwerpunkt sowie kleine und schmale Räder. Da kann es leicht passieren, dass die Dinger kippen, zumal bei größeren Geschwindigkeiten und höherem Gewicht der fahrenden Person (oder Personen), bei regennasser Straße, auf Kopfsteinpflaster, über Straßenbahnschienen oder wenn man überholt wird. Zeigt man eine Änderung der Fahrtrichtung an, was das Steuern mit nur einer Hand erforderlich macht, gleicht das einem Balanceakt.</p>

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Kinetose: Warum wird Passagieren in autonomen Autos übel?

<p>Die Forscher in den Entwicklungszentren der Automobilindustrie sind in Aufruhr, sagt Horst Wieker. Der Professor an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes beschäftigt sich intensiv mit automatisierten Fahrsystemen und war wie seine Kollegen in der Autoindustrie überrascht, dass empfindlichen Menschen beim automatisierten Fahren genauso übel werden kann wie in herkömmlichen Autos. Das hatte man bei all den Glücksversprechen für die Zukunft der fahrerlosen Automobilität offenbar nicht auf der Rechnung.</p>

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Zehn Millionen Elektroautos bis 2030? Die Studie sagt nein

Zehn Millionen Elektroautos bis 2030 sind für Verkehrsminister Scheuer (CSU) der erforderliche Beitrag des Verkehrsbereichs für den Klimaschutz. Davon ist die Bundesregierung jedoch noch etwas entfernt: Anfang des Jahres waren laut Kraftfahrt-Bundesamt 83.175 Elektro-Pkw auf den Straßen unterwegs. Großzügig gerechnet ist eine Verhundertfachung in weniger als elf Jahren nötig, will man die Zehn-Millionen-Marke rechtzeitig erreichen. Doch wenn Regierung und Unternehmen so weitermachen wie bislang, wird es selbst im Jahr 2040 nicht einmal eine halbe Million Elektro-Pkw geben, wie eine aktuelle Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ergab. „Mit diesen Werten werden wir die Klimaziele nicht erreichen“, sagte halb sarkastisch, halb warnend Professor Barbara Lenz, die Leiterin des DLR-Instituts für Verkehrsforschung, bei der Präsentation ihrer Untersuchung Mitte Mai.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Berlin will das Auto öfter stehen lassen

Das rot-rot-grün regierte Berlin will den Fußverkehr als „gleichberechtigten Teil der Mobilität“ im neuen Landesmobilitätsgesetz verankern und damit aufwerten. Das geht aus einem Referentenentwurf hervor, der Anfang 2020 als Gesetz verabschiedet werden soll. Der darin enthaltene neue Abschnitt „Fußverkehr“ schaffe „eine wichtige Rechtsgrundlage für die Verkehrswende“, betont Regine Günther, parteilose Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Blaulicht und Martinshorn: Einsatzwagen haben Vorrang

Immer wieder kommt es vor, dass Verkehrsteilnehmer fahrlässig den Vorrang der Einsatzfahrzeuge mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn missachten. Das liegt meist daran, dass das Autoradio so laut eingestellt ist, dass das Martinshorn des Einsatzfahrzeugs überhört wird. Nur Blaulicht gibt nämlich noch keinen Vorrang. Das, was aber am 18.1.2019 in Südbaden passierte, grenzt schon an Vorsatz, ein Rettungsfahrzeug auf der Einsatzfahrt mit Blaulicht und Martinshorn zu behindern. Die Polizei in Südbaden ermittelt bereits gegen den Fahrer des behindernden Personenfahrzeugs. Die Unfallzeitung betont daher noch einmal: Freie Fahrt für Rettungsfahrzeuge im Einsatz mit eingeschaltetem Blaulicht und Martinshorn kann Leben retten!

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

60 Lkw-Fahrer blockierten die Rettungsgasse auf der A 9

Nach § 7 Abs. 3c Satz 3 der Straßenverkehrsordnung dürfen Lastkraftfahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 3,5 Tonnen außerhalb geschlossener Ortschaften, sofern drei oder mehr Fahrstreifen gekennzeichnet sind, den linken Fahrstreifen nur benutzen, wenn sie sich dort zum Zwecke des Linksabbiegens einordnen. Diese Regelung gilt auch auf Bundesautobahnen, auch wenn ein Linksabbiegen auf Autobahnen grundsätzlich nicht vorgesehen ist, denn bei § 7 StVO handelt es sich um eine einheitliche Regelung für alle außerhalb geschlossener Ortschaften liegender Straßen. Eine Ausnahme gilt auf Autobahnen nur dann, wenn bei Autobahnen sich diese teilt und nur über die äußerst linke Spur eine der neuen Fahrtrichtungen erreicht werden kann.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Statt Elterntaxi werden Schüler selbst aktiv

Sogenannte Elterntaxis sind in die Kritik geraten. Weil sie um die Sicherheit ihres Nachwuchses besorgt sind, fahren Mütter und Väter ihre Kinder jeden Tag mit dem Auto zur Schule. Doch die Straßen sind oft nicht auf den plötzlichen Fahrzeugandrang eingerichtet. Die Folgen sind „wilde Parkmanöver direkt von dem Schultor, ein Drängeln und Hupen“ sowie Kinder, „die nahezu aus dem Auto ins Klassenzimmer fallen“, bringt es Anne Reimers, Juniorprofessorin für Sportpädagogik an der TU Chemnitz, auf den Punkt.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Tote Winkel, tote Menschen: Abbiegeassistenten sollen helfen

Bundesverkehrsministerium fördert Einbau von Abbiegeassistenten in Lkw und Abbiegeunfälle durch Lastwagen oder Busse – besonders im hektischen Innenstadtverkehr – sind gefährlich und enden nicht selten tödlich. Jährlich sterben in der Bundesrepublik durchschnittlich dreißig Radfahrer, die von den Berufskraftfahrern meist gänzlich übersehen werden. Unter den Todesopfern befinden sich immer wieder Kinder.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Oberlandesgericht (OLG)

Trotz Einbahnstraße auf beide Fahrtrichtungen achten

Auch wenn man sein Auto rückwärts in eine Einbahnstraße ausparkt, muss man auf andere Verkehrsteilnehmer aus beiden Fahrtrichtungen achten. Der Fall: Ein Mann war rückwärts aus einem Autobahnparkplatz herausgefahren, als er mit einem Transporter der Baubehörde kollidierte, der aus der entgegengesetzten Fahrtrichtung gekommen war.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Nur ein Auto bietet Platz für drei Kindersitze

In der Regel weisen die Hersteller drei Plätze im Fond eines Familienautos aus. Doch wie viele Kindersitze können dort installiert werden? Zwei? Oder auch drei? Der schweizerische Touringclub (TCS) geht dieser Frage immer wieder nach und hat seit 2010 insgesamt fast 150 Fahrzeuge auf ihre Eignung für Kindersitze getestet, wie ein TCS-Sprecher gegenüber dem kraftfahrt-berichter erklärte.

Roberto Galifi 5 Min. Lesezeit

Landgericht (LG)

Kinder mit dem Rad müssen nicht auf den Gehweg

Zwei Kinder, sechs und sieben Jahre alt, beschädigten auf dem Weg zum Spielplatz mit ihren Fahrrädern parkende Autos. Die Versicherung, die von der Aufsichtsperson Regress verlangte, wies darauf hin, dass die Kinder auf Anweisung der Eltern auf der Straße unterwegs waren, statt, wie vom Gesetz gefordert, auf dem Gehweg. Außerdem hätten die Fahrradlenker keine Gummistopfen gehabt.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Oberlandesgericht (OLG)

Vollbremsung und Auffahrunfall: Wer haftet?

Bei einem Auffahrunfall wird schnell die Frage nach der Verantwortlichkeit des Unfallgeschehens gestellt. Der Beweis des ersten Anscheins spricht gegen den Auffahrenden. Es liegt dabei nahe, dass der Auffahrende mit nicht angepasster Geschwindigkeit fuhr oder unaufmerksam sein Fahrzeug steuerte oder zu geringen Sicherheitsabstand eingehalten hat. Aber es sind durchaus auch Konstellationen denkbar, dass die Haftung quotiert wird. Einen derartigen Fall hatte letztinstanzlich das Oberlandesgericht Oldenburg zu entscheiden.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Amtsgericht (AG)

Kind zerkratzt ein Auto: Wer zahlt den Schaden?

Gemäß § 828 BGB sind Kinder, die das siebente aber nicht das zehnte Lebensjahr vollendet gaben, für den Schaden, den sie bei einem Unfall mit einem Kraftfahrzeug, einer Schienenbahn oder einer Schwebebahn einem anderen zufügen, nicht verantwortlich. Diesen Paragrafen musste ein Amtsrichter bei dem Amtsgericht München anwenden, als es um die Entscheidung eines Rechtsstreits um Schadensersatz an einem beschädigten Pkw ging, den das Kind beschädigt hatte.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Oberlandesgericht (OLG)

Ein Drittel Mitschuld für den Motorradfahrer

Eine zwölfjährige Schülerin war von einem Ausflug mit dem Reisebus nachts zurückgekommen. Sie stieg aus und lief hinter dem Bus über die Straße. Dabei kam es zu einem Zusammenstoß mit einem mit 40 km/h - nicht zu schnell - fahrenden Motorradfahrer, der den Bus just überholte, als das Mädchen auf die Fahrbahn trat.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Verkehrserziehung: Verkehrssicherheit muss erlernt werden

Erst mit 14 Jahren sind die Reaktionszeiten junger Menschen auf dem Niveau von Erwachsenen. Kinder erleben den Verkehr ganz anders als Erwachsene. Weil sie klein sind, können sie das Geschehen auf der Straße nicht überblicken, sie lernen laufend dazu, weil sie mitten in der Entwicklung stecken. So ist die Reaktionszeit erst mit 14 Jahren ähnlich kurz wie bei Erwachsenen.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit