Beim VKS durfte ich einen Vortrag zum Thema „Oldtimer” halten und dabei auch die Gründung des neuen Berufsverbandes BDOSV – Berufsverband der Oldtimer-Sachverständigen – bekannt geben.
Rennerod, 27. Oktober 2025 – Auf Initiation von unserem Oldtimer-Experten und Vorstandsmitglied Roberto Galifi, haben sich der VKS Verband der unabhängigen Kraftfahrzeug-Sachverständigen e.V., der DEUVET Bundesverband Oldtimer Youngtimer e.V. und der BVSK Bundesverband der freiberuflichen und unabhängigen Sachverständigen für das Kraftfahrzeugwesen e.V., auf eine Reihe gemeinsamer Positionen zur Zukunft der historischen Mobilität verständigt. Im Mittelpunkt stehen der Erhalt des automobilen Kulturguts, klare Qualitätsstandards für Gutachten und Bewertungen, der umweltgerechte Betrieb klassischer Fahrzeuge sowie ein sachlicher Umgang mit Themen wie Ersatzteilversorgung und Zulassung.
... und warum auf den 1300 der 1302 folgte und nicht ein 1301 | Stammbaumforschung zum VW Käfer Als die „höchst entwickelten Exemplare der Spezies“ bezeichnet Autor Alexander Storz die Volkswagen-Baureihen 1302 und 1303. Den „Super-Käfern“ war allerdings nur eine äußerst kurze Lebensphase beschieden, besonders in Relation zum „normalen“ Käfer. Die Limousinen blieben lediglich fünf Jahre zwischen 1970 und 1975 im Programm, die Cabriolets, die bei der Firma Karmann im niedersächsischen Osnabrück entstanden, wurden immerhin bis 1980 verkauft. Inzwischen haben 1302 und 1303 längst Kultstatus erreicht und sind zu begehrten Sammlerobjekten herangereift.
„Classic Cars – Milliarden-Markt im Wandel“ lautet der Titel einer Studie der Unternehmensberatung BBE über den Markt für Young- und Oldtimer. Beteiligt an der Untersuchung waren unter anderem auch der Verband der Automobilindustrie (VDA), der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) und der Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller (VDIK). Demnach umfasst das Angebot für echte Klassikautos 2,2 Millionen Fahrzeuge mit einem Gesamtmarktwert von zehn Milliarden Euro. Dazu gezählt werden Oldtimer, die älter als 30 Jahre sind, und in der Freizeit genutzte Youngtimer ab 20 Jahre.
Autos sind auch in Zeiten fortgeschrittener serieller bis hin zu automatisierter Fließbandproduktion nicht nur ein individuelles Massenverkehrsmittel. Schon immer waren sie auch Prestigeobjekte, und seit einiger Zeit dienen sie sogar vermehrt der Anlage von Privatvermögen.
Es gibt Autos, die stellen sogar mit 150.000 Kilometern auf dem Buckel eine attraktive Kaufoption dar, weil sie immer noch günstig, sicher und zuverlässig sind. Diese Schätzchen aus den frühen 2000er Jahren bieten etwas, wonach sich mancher sehnen mag: ein Auto ohne Gedöns, einfach nur zum Fahren, für Erledigungen und kleine Reisen.
Oldtimer und die jüngeren Classic-Cars haben Konjunktur. Im vergangenen Jahr waren hierzulande 350.000 Fahrzeuge mit einem H-Kennzeichen angemeldet – so viele wie noch nie.
Die Anzahl der Klassiker mit H-Kennzeichen („historische Fahrzeuge“ sind mindestens 30 Jahre alt) hat in den vergangenen Jahren vervielfältigt. Waren im Jahr 2002 rund 97.200 Fahrzeuge mit H-Kennzeichen in Deutschland registriert, gab es 2014 bereits 349.000 Oldtimer – und die Tendenz ist weiter steigend.
Wenn sich Otto oder Olivia Normalverbraucher ein besonders günstiges Auto kauft, dann ist es in der Regel ein Jahreswagen oder ein Modell einer auslaufenden Serie; Oldtimer (30 Jahre und älter) sind trefflich für gelegentliches Herumkutschieren in der Gegend geeignet, während gepflegte Youngtimer durchaus für die tägliche Fahrt zu gebrauchen sind.
In Deutschland gibt es immer mehr Oldtimer. Im vergangenen Jahr wuchs der Bestand historischer Fahrzeuge um 10,7 Prozent auf fast 344.000 Pkw gegenüber 2014.
Aral bietet seine Kraftstoffe an den Tankstellen ab sofort mit neuartigen Additiven an. Sie sollen den Fahrzeugmotor von Rückständen reinigen und gleich auch vor neuen Ablagerungen schützen. Dadurch würden die Motoren laufruhiger, die Durchzugskraft erhöhe sich, und der Verbrauch sinke, verspricht die deutsche BP-Marke.
Bei der Bank bekommt man kaum noch Zinsen, und Aktien sind riskant. Daher sind Sachinvestitionen wie in Schmuck, Kunst oder Oldtimer in Mode, angelockt durch sensationelle Auktionen, wie die des Mercedes-Benz 540K Spezial Roadster von 1937 kürzlich in den USA, die dem Alteigentümer 8,3 Millionen Euro einbrachte.
Es ist für Oldtimer-Fans wie Weihnachten und Ostern an einem Tag, wenn Anfang April in Essen die Techno-Classica beginnt. Die weltweit größte Klassiker-Messe ist in diesem Jahr attraktiver, größer und umfangreicher denn je. Vom 6. bis 10. April 2016 ist die Ruhrgebietsstatt Essen Treffpunkt und Handelsplatz der Oldtimerbranche. Alle zwanzig Hallen und das Freigelände der Messe sind bis auf den letzten Platz belegt.
Porsche eröffnete am 26.11.2015 sein weltweit erstes Classic-Zentrum. Es befindet sich im niederländischen Gelderland, in unmittelbarer Nähe der Provinzhauptstadt Arnheim.