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Marken 2 Min. Lesezeit

VW Polo: Der Polo ist zum Volkssport geworden

Kurz gefasst Der Polo wurde 1975 als günstige Variante des gehobenen Audi 50 gebaut, dessen Produktion 1978 eingestellt wurde. Seither wurde der Polo in fünf Generationen erneuert und geriet dabei immer „größer und erwachsener“ (VW).
Roberto Galifi Herausgeber
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Roberto Galifi
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Ressort
Marken & Modelle
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Symbolgrafik: die Umrisslinie eines Fahrzeugs von der Seite, beschriftet mit „VW Polo“.
Bild: Symbolgrafik · Unfallzeitung.de

Von den bislang fünf Polo-Generationen wurden innerhalb von 42 Jahren weltweit insgesamt über 14 Millionen Einheiten verkauft. Damit gehört der Polo zu den international meistverkauften Fahrzeugen. Nach der erfolgreichen Einführung des zweiten VW Tiguan (Kompakt-SUV) wendet sich Volkswagen nun der klassischen Limousine wieder zu, wozu auch der kürzlich erfolgte Start des Arteon als neues Flaggschiff der Marke zählt. Auch wenn die Gewinnmargen bei SUV-Modellen höher ausfallen, darf dieses klassische Segment nicht vernachlässigt werden – des Images, der Technik, der Verkaufsvolumen und des Gebrauchswertes wegen.

Die neue Modellreihe bildet nun die sechste Generation. Basierend auf VWs modularem Querbaukasten (MQB), auf dessen Grundlage auch Golf, Passat und Arteon gefertigt werden, wächst der Polo in Radstand und Länge noch einmal deutlich um zehn Zentimeter. Damit ergibt sich laut Hersteller mehr Raum im Fonds und für den Kofferraum, der um satte 25 Prozent auf 351 Liter vergrößert wurde. Zudem werden für den Kleinwagen (VW spricht von einem „Kompaktwagen“) Assistenz- und Komfortsysteme aus den höheren Modellreihen Golf und Passat angeboten, etwa LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten, Spurwechselassistent, Rangierbremse (gegen Parkrempler) sowie eine Klimaautomatik mit Antiallergenfilter, Sonnen- und Feuchtesensor und das laut VW größte Panoramaglasdach im Segment. Das Basismodell soll ab 12.975 Euro kosten.

Die vier Benzin- und zwei Dieselmotoren leisten 65 bis 150 PS, der sportliche Polo GTI wartet mit 200 PS auf. Alle Polo-Versionen sind mit Start-Stopp-System ausgestattet, die stärkeren Motoren lassen sich mit einem Doppelkupplungsgetriebe verbinden. Außerdem bietet Volkswagen erstmals einen bivalenten Erdgas-Benziner-Polo mit 90 PS an. Eine Variante mit Elektromotor ist nicht vorgesehen.

Der neue Polo soll im Herbst auf den Markt kommen, wahrscheinlich rechtzeitig zur IAA Mitte September in Frankfurt am Main. Er ist nicht nur für Westeuropa bestimmt, sondern auch für Südamerika und China.

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Quellen

  • Text: Olaf Walther (Kb)