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Freitag, 21. August 2026 Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

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Technik 2 Min. Lesezeit

Fahrt in den Urlaub: Tipps fürs Dachgepäck

Kurz gefasst Dachboxen sorgen für zusätzlichen Stauraum im Auto, wenn es in den Urlaub geht. Um während der Fahrt keine unangenehmen Erfahrungen mit dem zusätzlichen Gewicht auf dem Autodach zu machen, muss man wissen, wie die Box richtig beladen wird.
Roberto Galifi Herausgeber
Autor
Roberto Galifi
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2 Minuten
Ressort
Sicherheit & Technik
Quellen
1 belegte Quelle
Symbolgrafik: ein aufgeschlagenes Buch als Zeichen für Hintergrundwissen, beschriftet mit „Fahrt in den Urlaub“.
Bild: Symbolgrafik · Unfallzeitung.de

Durch das zusätzliche Gewicht auf dem Fahrzeugdach verändert sich nämlich der Schwerpunkt des Autos und dadurch auch das Fahrverhalten. Außerdem bietet die Box dem Seitenwind eine größere Angriffsfläche.

Darauf kommt es an:

    [*]Für eine korrekte Montage muss die Gebrauchsanweisungen des Boxherstellers genau befolgt werden. In der Regel möglichst mitten auf dem Autodach befestigen und dabei beachten, dass sich die Heckklappe öffnen lässt.
    [*]Damit man während der Fahrt nicht in Schwitzen kommt, wenn ein Verkehrsschild mit Höhenbegrenzung auftaucht, sollte man die veränderte Fahrzeughöhe ausmessen und sich merken oder noch besser, auf einem an der Armaturentafel befestigten Notizzettel vermerken.
    [*]Möglichst nur leichte, große Dinge in der Dachbox verstauen. Innerhalb der Box gilt: Das etwas schwerere Gepäck kommt nach unten und möglichst in die Mitte der Box, zwischen die Trägerelemente. Darauf werden leichtere Dinge gepackt.
    [*]Nie eine Box vollstopfen, sonst platzt sie bereits bei der nächsten Vollbremsung. Sehr wichtig: Die Zurrgurte sollten benutzt werden, um zu vermeiden, dass sich das Gepäck verselbständigt und die Dachbox sich öffnet und entleert. Die Gurte garantieren auch, dass das Gepäck nicht herausfällt, wenn die Box nach der Fahrt geöffnet wird. Antirutschmatten und integrierte Fangnetze sind sinnvoll.
    [*]Beim Packen auf die vom Boxhersteller erlaubte Zuladung achten. Sie sollte genauso wenig überschritten werden wie die zulässige Dachlast und das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeugs. Dabei das Eigengewicht der Box und der Befestigungsmaterialien beachten.
    [*]Für Fahrzeuge mit Dachbox oder Gepäckträger bestehen keine gesonderten Geschwindigkeitsbegrenzungen. Wegen des Zusatzgewichts auf dem Dach raten die meisten Hersteller von Boxen oder Dachgepäckträgern zu einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h.
    [*]Viele Dachboxen sind bereits mehrere Jahre alt, ihr Material ist aber nicht auf einen langen Zeitraum hin ausgelegt. Wenn sie in feuchten Kellern gelagert wurden oder Sonnenstrahlung ausgesetzt waren, ermüdet das Material umso schneller. Zudem frisst das Streusalz daran. Auf die Herstellerangaben achten, und im Zweifel die Box lieber austauschen.

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Quellen

  • Text: Beate M. Glaser (Kb)