Zum Inhalt springen

Freitag, 21. August 2026 Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

Archiv RSS
Anmelden Anmelden

Marken 2 Min. Lesezeit

Peugeot und Citroën

Kurz gefasst Die Citroën-Modelle DS (die „Göttin“, 1955 bis 1975) und CV (die „Ente“, 1959 bis 1990) haben Automobilgeschichte geschrieben. Aber auch die Fahrzeuge von Peugeot – vom Kleinwagen bis zur oberen Mittelklasse – haben Tradition und gelten als gediegen. Beide Unternehmen verkaufen weltweit Autos.
Roberto Galifi Herausgeber
Autor
Roberto Galifi
Veröffentlicht
Zuletzt geprüft
Lesezeit
2 Minuten
Ressort
Marken & Modelle
Quellen
1 belegte Quelle
Symbolgrafik: die Umrisslinie eines Fahrzeugs von der Seite, beschriftet mit „Peugeot und Citroën“.
Bild: Symbolgrafik · Unfallzeitung.de

Der von Peugeot geleitete Mutterkonzern PSA war 2014 derart in die Krise geraten, dass der Niedergang nur durch das Einspringen des chinesischen Automobilunternehmens Dongfeng und des französischen Staates gebremst werden konnte. Eine Kapitalzufuhr von zusammen drei Milliarden Euro sicherte das Bestehen des Autokonzerns. Dongfeng und die Regierung besitzen heute jeweils 14 Prozent der Konzernanteile, ebenso wie die Familie Peugeot. Der Krise folgte ein forsches Restrukturierungsprogramm, welches mit Personalabbau, Produktionsverbesserungen, Qualitätssteigerungen und Preiserhöhungen realisiert wurde. Die etwas bessere Nachfrage in Europa hatte zudem zur Folge, dass sich PSA recht schnell erholen konnte.

Der Autohersteller konnte 2015 erstmals seit 2010 wieder Gewinn machen (1,2 Milliarden Euro) und die Rendite auf fünf Prozent erhöhen. Demzufolge wird an die Mitarbeiter für das vergangene Jahr eine durchschnittliche Prämie von 2.000 Euro ausgezahlt. Die Aktionäre hingegen müssen ein wenig warten. Sie sollen erst ab 2017 wieder eine Dividende auf ihre Anteile erhalten. Dennoch bleibt die französische Gewerkschaft CGT unzufrieden, denn im vergangenen Jahr wurden 17.000 Arbeitsplätze im Konzern abgebaut, obwohl die Produktion sogar gesteigert wurde.

PSA setzt auf einen leicht wachsenden Automarkt in Europa von zwei Prozent und auf ein anhaltendes Wachstum in China von fünf Prozent. Die Aussichten für Lateinamerika (minus zehn Prozent) und Russland (minus 15 Prozent) werden allerdings nicht so rosig eingeschätzt. Die Lage ist verbessert, bleibt aber schwierig.

Weitersagen

Quellen

  • Text: Olaf Walther (Kb)