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KIA Optima: Der aufgewertete Imageträger
- Autor
- Roberto Galifi
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„Für uns ist der neue Optima ein wichtiger Imageträger“, ordnete Kia-Sprecherin Silke Rosskothen bei der Fahrpräsentation die Rolle des leicht aufgewerteten Flaggschiffs der koreanischen Marke ein, das im Januar zu Preisen ab 24.990 Euro antreten wird.
Mit schlankerer Front, schmalerem Kühlergrill und neu gestalteten Lufteinlässen im unteren Bereich der Stoßfänger hat der deutsche Kia-Präsident und Designchef Peter Schreyer, ehemals Audi, den Auftritt der Stufenhecklimousine sportlicher gestaltet. Beibehalten wurde die dynamische Linienführung. Durch die Vergrößerung der Scheiben in den Fondtüren wanderte das dritte Seitenfenster zu dem hintersten Dachpfosten.
Um zweieinhalb Zentimeter ist der neue Optima breiter geworden. Um jeweils einen Zentimeter legten Länge, Höhe und Radstand zu. Die Beinfreiheit im ohnehin schon recht großzügigen Fond stieg um weitere zweieinhalb Zentimeter. Der komplett neu gestaltete Innenraum mit verbesserten Sitzen und hochwertig anmutenden Materialien dürfte auch statusorientierte Kunden ansprechen. Neue Technologien wie autonome Notbremse, die auch Fußgänger erkennt, Rundumsichtkamera oder Verkehrszeichenerkennung haben in den Optima Einzug gehalten, wenn auch teilweise gegen Aufpreis oder an höherwertige Ausstattungslinien gebunden. Eine deutlich verstärkte Karosserie, Optimierungen am Fahrwerk und mehr Dämmmaterialien machten sich bei ersten Fahrten durch Laufruhe und ein ausgewogenes Fahrverhalten bemerkbar.
Auch die Motoren des Kia Optima wurden überarbeitet. Der 2,0 Liter große Benziner, der bei den Käufern in Deutschland nur eine Nebenrolle spielt, leistet bei praktisch unveränderten Fahrleistungen 163 statt bisher 165 PS (Normverbrauch: 7,4 Liter Super auf 100 Kilometer; 173 g/km CO2). Der erstaunlich laufruhige und kultivierte 1,7 CRDi erstarkte von 136 auf 141 PS und erreicht seine maximale Zugkraft von 340 Newtonmetern bereits bei 1.750 statt bei bislang 2.000 Umdrehungen. Der Normverbrauch beträgt 4,2 Liter Diesel auf 100 Kilometer (110 g/km CO2). Unsere zügigen Testfahrten quittierte der Bordcomputer mit 6,1 Litern. Die Hybridversion des Optima hat Kia aus dem Programm gestrichen. Der benzinelektrische Antrieb kommt aber im Herbst 2016 wieder, dann in Form eines Plug-in-Hybrids.
Speziell für Firmenkunden hat Kia beim neuen Optima zwei speziell zugeschnittene Ausstattungslinien mit den Bezeichnungen Business (25.290 Euro) und Business Supreme (29.290 Euro) aufgelegt – schließlich stammen 80 Prozent der Käufer eines Mittelklassefahrzeugs aus dem gewerblichen Bereich, und beim Optima sind es noch mehr. Weiteren Zuwachs erhält die Optima-Baureihe ebenfalls im Herbst 2016. Dann wird der Stufenhecklimousine eine Kombiversion zur Seite gestellt. Beide Karosserievarianten kommen dann auch in den Genuss einer sportlichen GT-Ausführung, deren 2,0 Liter großer Turbobenziner 250 PS leisten soll. Zunächst nur für die Limousine wird zudem im Herbst der besagte Plug-in-Hybrid mit etwa 170 PS angeboten. Für den Kombi folgt der benzinelektrische Antrieb später.
Im Detail: KIA Optima 1,7 CRDIFahrzeugsegment: Stufenhecklimousine der Mittelklasse; |
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Quellen
- Text: Thomas G. Zügner (Kb)