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Range Rover Evoque: Der Bestseller wurde technisch überarbeitet
- Autor
- Roberto Galifi
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Auch in Deutschland liegt das kompakte Mehrzweckfahrzeug mit der gleichen Quote klar auf Rang eins innerhalb der Modellpalette. Deshalb gab es im Zuge der Auffrischung für das Modelljahr 2016 auch keinen Anlass, an der äußeren Form der weiterhin als dreitüriges Coupé und als Fünftürer angebotenen Engländers großen Änderungen vorzunehmen. Der im Liverpooler Werk Halewood gebaute Insulaner erhielt mithin nur Retuschen an Stoßfänger und Kühlergrill sowie einen neuen Heckspoiler und hochgesetzte LED-Bremsleuchten und damit einen markanteren und kraftvolleren Auftritt. Gediegener geht es im Innenraum zu, wo die Sitze und Türverkleidungen neu gestaltet wurden.
Umso mehr haben die Ingenieure unter dem hübschen Evoque-Kleid gewerkelt. Überarbeitungen an der Hinterradaufhängung und den Bremsen sowie eine Gewichtsreduzierung sorgten für eine fahraktivere Dynamik. Außerdem kommen Dieselmotoren einer völlig neu entwickelten Generation zum Einsatz.
Die beiden vierzylindrigen Selbstzünder weisen statt bisher 2,2 Liter nur noch 2,0 Liter Hubraum auf. Die Leistung der schwächeren Ausführung blieb mit 150 PS unverändert, sie hat nach ersten Fahreindrücken mit dem leer fast 1,7 Tonnen schweren Wagen in Sachen Spritzigkeit schon etwas Mühe (Normverbrauch: 4,1 Liter Diesel auf 100 Kilometer; 109 g/km CO²). Ganz anders der stärkere Ölbrenner: Er erwirtschaftet mit 180 PS zwar zehn Pferdestärken weniger als der Vorgänger, dafür hat er aber bei der Zugkraft von 420 auf 430 Newtonmeter zugelegt (4,8 Liter Diesel; 125 g/km CO²). Er geht zwar etwas rau, aber durchaus temperamentvoll zu Werke. Bei beiden Dieselaggregaten wurde der Normverbrauch spürbar reduziert. Keine Veränderungen gab es dagegen für den einzigen Benziner im Angebot, der in der Evoque-Familie in Deutschland aber ohnehin nur eine Nebenrolle spielt. Der 2,0 Liter große Motor bringt es wie bisher auf 240 PS (7,8 Liter Super; 181 g/km CO²).
Bei den Anschaffungspreisen machen die Briten keinen Unterschied zwischen dem Fünftürer und dem dreitürigen Coupé, das es in Deutschland laut Land-Rover-Sprecherin Andrea Leitner-Garnell auf einen Anteil von 17 Prozent bringt. Der Einstieg für das einzige Modell mit Frontantrieb (eD4 Diesel mit 150 PS) beträgt 34.500 Euro. Mit der Gleichpreisstrategie dürfte es aber spätestens im nächsten Jahr vorbei sein. Dann nämlich will Land Rover mit dem neuen Evoque Cabrio das weltweit erste Frischluftgefährt im Segment der kompakten SUV auf den Markt bringen.
Im Detail: Range Rover Evoque TD4 DieselFahrzeugsegment: Kompakt-SUV; |
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Quellen
- Text: Thomas G. Zügner (Kb)