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Freitag, 21. August 2026 Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

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Unfallzeitung.de – Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

Aktuelle Meldungen – Seite 53

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Juni 2016

Marken & Modelle

Neuer Haustarifvertrag trotz Krise

Die gesamte Autobranche befindet sich in einer angespannten Lage. Bei Volkswagen führte speziell die Abgasmalaise in eine Krise. Für das letzte Jahr musste deshalb ein hoher Verlust verbucht werden, große Kosten in Milliardenhöhe kommen auf den Wolfsburger Autokonzern für die Bereinigung der Folgen zu.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Oberlandesgericht (OLG)

OLG Schleswig zu einem Unfall bei Fahrschulfahrt mit Motorrad

Der Kläger wollte die Fahrerlaubnis der Klasse A für Motorräder erwerben. Er meldete sich daher bei der Fahrschule des beklagten Fahrlehrers an. Bei einer der ersten Fahrstunden auf einer Maschine mit 25 kW Leistung hatte der Fahrschüler beim Anfahren zu viel Gas gegeben und die Kupplung zu schnell kommen gelassen, woraufhin die Fahrstunde abgebrochen wurde. Am 1.6.2010 fand der Fahrunterricht mit einem Motorrad mit 53 kW statt.

RFWW 3 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Senioren: Fit fürs Fahrradfahren

Fahrradfahren ist in. Nicht nur junge und sportliche Menschen sind mit dem Radl unterwegs, auch ältere Semester nehmen gern das Fahrrad, um mobil zu sein, schnell und einfach in den Supermarkt zu kommen oder etwas für die Gesundheit zu tun.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Mai 2016

Sicherheit & Technik

Honda HR-V im Test: Der Trick mit den magischen Sitzen

Nein, es ist kein alter Wein in neuen Schläuchen. Eher umgekehrt: Mit dem HR-V hat Honda nach mehr als einem Jahrzehnt einen altbekannten Namen wiederbelebt. Der neue Honda HR-V 1,6 i-DTEC Elegance ist ein kleines Mehrzweckfahrzeug, das in Deutschland, anders als in Japan oder Amerika, nicht als Allradler, sondern ausschließlich mit Frontantrieb zu haben ist.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

E-Auto-Kaufprämie: Nützt sie oder nützt sie nicht?

Die im April von der Bundesregierung beschlossene Kaufprämie von 4.000 Euro für reine Elektroautos bringt nicht viel, besagt eine Studie der Technischen Universität Darmstadt und der „Otto Beisheim School of Management“ (Koblenz/Düsseldorf). Es würden durch die Prämie höchstens 10.000 bis 50.000 Stromer pro Jahr dazukommen.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Landgericht (LG)

Stoppschild überfahren: Wie die Haftung verteilt wird

Am 1.5.2015 ereignete sich in Heinsberg-Karken im Bereich der Kreuzung R-Str./ H-Str. ein Verkehrsunfall. Der spätere Kläger ist Eigentümer eines Motorrollers. Er befuhr die R-Straße in Richtung Niederlande. Die mitbeklagte Pkw-Fahrerin befuhr mit dem bei der Aachen-Münchner Versicherung AG versicherten Pkw die H-Straße in Richtung Kreuzung R-Straße. Die H-Straße ist durch das Verkehrszeichen 206 als sogenannte Stopp-Straße gegenüber der R-Straße untergeordnet. Das Stopp-Schild ist gut sichtbar aufgestellt. Da die beklagte Pkw-Fahrerin in die Kreuzung einfuhr, um nach links abzubiegen, leitete der Rollerfahrer ein Ausweichmanöver ein, bei dem er stürzte. Durch den Sturz wurde der Kläger verletzt und der Roller beschädigt.

RFWW 3 Min. Lesezeit

Marken & Modelle

Wirtschaft: Nissan steigt bei Mitsubishi ein

Mitsubishi befindet sich in einer ernsthaften Krise. Der Skandal um manipulierte Abgaswerte macht dem japanischen Autobauer schwer zu schaffen. Nach eigenen Angaben wurden zur Aufarbeitung dieser Malaise umgerechnet 2,2 Milliarden Euro an Rücklagen gebildet.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Amtsgericht (AG)

Das HUK-Tableau ist kein Vergleichsmaßstab

Der Kläger ist Kfz-Sachverständiger. Als solcher fertigte er im Auftrag mehrerer Auftraggeber Schadensgutachten nach Verkehrsunfällen, bei denen die beklagte HUK-COBURG Haftpflichtunterstützungskasse eintrittspflichtiger Versicherer war. In insgesamt zehn Fällen kürzte die Beklagte die berechneten Kosten des Klägers in Höhe von insgesamt 684,85 €. Diesen Betrag klagte der Sachverständige aus abgetretenem Recht vor dem örtlich zuständigen Amtsgericht Bochum ein. Die Beklagte wandte ein, dass die vom Kläger berechneten Kosten insgesamt überhöht seien, was schon leicht aus einem Vergleich mit den Beträgen aus dem Honorartableau der HUK-COBURG ersichtlich sei. Die Klage hatte zum überwiegenden Teil Erfolg.

RFWW 3 Min. Lesezeit

Recht & Urteile

Amtsgericht Kaufbeuren urteilt zum Bagatellschaden

Nach einem für ihn unverschuldeten Verkehrsunfall beauftragte der Geschädigte einen anerkannten Kfz-Sachverständigen mit der Erstellung des Schadensgutachtens. Für die Erstellung des Gutachtens berechnete der Kfz-Sachverständige 457,91 €. Da die eintrittspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung diesen Betrag nicht erstatten wollte, trat der Geschädigte seinen Schadensersatzanspruch auf Erstattung der Sachverständigenkosten an den Gutachter ab. Dieser verklagte den Unfallverursacher persönlich zur Zahlung des berechneten Betrages. Die Klage aus abgetretenem Recht hatte vor dem örtlich zuständigen Amtsgericht Kaufbeuren in vollem Umfang Erfolg.

RFWW 3 Min. Lesezeit

Oberlandesgericht (OLG)

OLG Oldenburg zu einem Wasserstraßenunfall auf der Ems

Bei dem nachfolgend veröffentlichten Urteilsbericht geht es um einen tödlich endenden Wassersportunfall auf der Ems bei Haren in Niedersachsen. Ein 22-jähriger Mann aus Haren/ Emsland hat sich am außergewöhnlich heißen Sonntag, den 19. August 2012, mit einer Luftmatratze auf der Ems in Haren treiben lassen. In diesem Flussabschnitt bestand Badeverbot. Ein 26-Jähriger aus Meppen befuhr mit einem Jet-Ski die Ems an dieser Stelle. Er beabsichtigte, zwei rechts fahrende Boote links zu überholen. Dabei übersah er den 22-Jährigen und überfuhr ihn. Der 22-Jährige fiel von der Luftmatratze und verschwand sofort unter der Wasseroberfläche.

RFWW 3 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Wenn das Smartphone zur Gefahr wird

Wuppertal, 19. Mai 2016 (DVR) – Der Förderpreis „Sicherheit im Straßenverkehr“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) für junge Wissenschaftler wurde heute im Rahmen des Kongresses des Fachverbandes Psychologie für Arbeitssicherheit und Gesundheit (PASiG) in Wuppertal vergeben. Die Auszeichnung umfasst drei Preisträger und ist mit insgesamt 7.500 Euro dotiert.

Roberto Galifi 5 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

ADAC: Wie gehts weiter?

Die Delegierten des ADAC verabschiedeten am vergangenen Wochenende eine grundlegende Organisationsreform, dabei wurde die selbstgesetzte Hürde einer Stimmenmehrheit von mindestens zwei Dritteln mehr als erreicht. Dies gelang gegen den Widerstand des ehemaligen ADAC- Präsidenten Peter Meyer und des von ihm geleiteten Regionalverbands Nordrhein.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Landgericht (LG)

Radfahren mit zwei Hunden an der Leine: Wer haftet?

Am 13.5.2014 kam es im Bereich Steinfurt zu einem Verkehrsunfall. Der spätere Kläger fuhr mit seinem Fahrrad am rechten Rand eines Weges. Er steuerte das Rad nur mit der linken Hand. In der rechten Hand hatte er eine Leine für seine zwei Schäferhunde. Der Kläger näherte sich von hinten der späteren Beklagten, die auf dem Grünstreifen am linken Fahrbahnrand lief. Sie führte ebenfalls einen Hund aus, der allerdings unangeleint war und einige Meter hinter ihr herlief. Der Hund der Beklagten lief sodann auf den Kläger zu. Dieser bremste ab, stürzte aber und erlitt Verletzungen an der rechten Hand.

RFWW 3 Min. Lesezeit