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Frankreich: Umweltminister setzt Verbrennern Frist bis 2040
- Autor
- Roberto Galifi
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- Ressort
- Politik & Umwelt
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Ohne nähere Erläuterungen kündigte er das Ende von Benzin- und Dieselautos in weniger als 23 Jahren an. Dabei sollen die Autohersteller von der Regierung ermutigt werden, Innovationen stärker zu entwickeln. Der Minister bezieht sich positiv auf ähnliche Initiativen in anderen Ländern, wie etwa in Indien, den Niederlanden und Norwegen. Hulot ist ehemaliger Journalist und ein in Frankreich bekannter Umweltschützer, er ist gleichzeitig stellvertretender Premierminister.
Hulots Ankündigung liegt auf einer Linie mit weiteren Vorhaben des französischen Umweltministeriums. So sollen in Frankreich ab dem Jahr 2022 keine Genehmigungen mehr für die Energieproduktion durch die Verbrennung von Kohle erteilt werden. Ähnliches soll auch für die Energiegewinnung durch Gas und Öl gelten. Nach dem Ausstieg der USA vom Pariser Klimaschutzabkommen will Hulot die französischen Klimaschutzziele noch verschärfen und eine neutrale CO2- Bilanz im Land bis 2050 erreichen.
Die französische Autoindustrie reagierte auf Hulots Vorstoß zur Beendigung der Verbrennungsmotoren eher verhalten. Eine Sprecherin von PSA Peugeot-Citroën, dem künftigen Eigner von Opel, ließ verlauten, dass der Konzern bis 2023 zwar vier bis fünf neue Elektro-Pkw anbieten wolle. Das von Hulot formulierte Ziel sei aber schwierig zu erreichen.
Hulots Vorstoß treibt die Diskussion und die Entwicklung an.
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Quellen
- Text: Olaf Walther (Kb)