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Freitag, 21. August 2026 Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

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Politik 1 Min. Lesezeit

Noch eine Maut?

Kurz gefasst 2017 betrug der volkswirtschaftliche Schaden durch verstopfte Straßen in Deutschland rund 80 Milliarden Euro. Verkehrsteilnehmer, die Staus verursachten und der Umwelt schadeten, würden Kosten hervorrufen und trotzdem genausoviel bezahlen wie die anderen, sagt der Wirtschaftswissenschaftler Axel Ockenfels.
Roberto Galifi Herausgeber
Autor
Roberto Galifi
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Ressort
Politik & Umwelt
Quellen
keine angegeben
Symbolgrafik: ein gezeichnetes Balkendiagramm mit Verlaufslinie, beschriftet mit „Noch eine Maut“.
Bild: Symbolgrafik · Unfallzeitung.de

Für den Verkehr der Zukunft hat er mit zwei Kollegen ein „Verkehrskonzept ohne Stau“ erarbeitet. Es besteht aus einer Art Neuauflage der Mautgebühr: Eine „dynamische und gerechte“ Straßengebühr soll demnach in Echtzeit und „standortpräzise“ auf das Verkehrsaufkommen reagieren sowie Fahrzeugtyp und Abgaswerte berücksichtigen. Sie würde zur Stoßzeit mehr kosten als gegen Mittag, so dass „jeder die für sich passende Route auswählen“ könne, behaupten die Wissenschaftler. „Im Endeffekt werden so Hauptverkehrsadern entlastet, der Verkehr fließt besser, und es wird weniger CO² ausgestoßen.“

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