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Freitag, 21. August 2026 Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

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Marken 2 Min. Lesezeit

Immer mehr Autos zählen zu den „gefährlichen Produkten“

Kurz gefasst Wie kann das sein? Im Bericht der europäischen Marktüberwachungsbehörde für 2017, in dem alle EU-weit gemeldeten „gefährlichen Produkte“ enthalten sind, finden sich 240 Fahrzeuge aus Deutschland aufgeführt. Das sind fünfmal mehr als noch im Jahr 2010.
Roberto Galifi Herausgeber
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Roberto Galifi
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Symbolgrafik: ein gezeichnetes Rad mit Speichen.
Bild: Symbolgrafik · Unfallzeitung.de

Nachdenklich stimmt, dass fast die Hälfte (43 Prozent) aus den Produktionshallen deutscher Hersteller stammen. Die BAuA entdeckte jedoch auch bei Lastwagen, Omnibussen, Motorrädern und Wohnmobilen „ernste Risiken“.
Parallel zu der stark steigenden Zahl der Kraftfahrzeuge mit „gefährlichen Risiken“ nehmen laut der Bundesanstalt seit 2014 auch die Fahrzeugrückrufe „rasant“ zu. In den zurückliegenden vier Jahren wurden insgesamt 32,1 Millionen Fahrzeuge „aufgrund ernster Risiken“ gemeldet und zurück in die Werkstätten befohlen, um nachbearbeitet zu werden. Was stutzig macht: Betroffen sind in jüngster Zeit vorwiegend „junge Autos“, das sind Karossen, die schon im Jahr ihrer Produktion oder im Folgejahr zurückbeordert werden müssen. Die Bundesanstalt vermutet, dass „kürzere Entwicklungszeiten und häufigere Modellwechsel“ die Ursachen für die signifikant zunehmenden Rückrufe von fast neuen Autos sind, sprich: Die Autos sind technisch nicht ausgereift, wenn sie auf den Markt kommen.

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Quellen

  • Text: Beate M. Glaser (kb)