Bilderkennung erkennt Dellen und Kratzer inzwischen zuverlässig. Der teure Teil eines Unfallschadens liegt aber selten dort, wo eine Kamera hinschaut — und die Systeme sind auf Daten trainiert, die diese Verzerrung fortschreiben.
Ein verunfalltes Elektrofahrzeug ist kein Verbrenner mit anderem Antrieb. Wer es begutachtet, abschleppt oder abstellt, arbeitet an einer Anlage mit mehreren hundert Volt Gleichspannung — und braucht dafür eine Qualifikation, die viele Beteiligte nicht haben.
Wie kann das sein? Im Bericht der europäischen Marktüberwachungsbehörde für 2017, in dem alle EU-weit gemeldeten „gefährlichen Produkte“ enthalten sind, finden sich 240 Fahrzeuge aus Deutschland aufgeführt. Das sind fünfmal mehr als noch im Jahr 2010. Über die in Deutschland erkannten „gefährlichen Produkte“ wird die EU-Behörde von der zentralen Meldestelle, der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA), informiert. Die hat jetzt den Bericht „Gefährliche Produkte 2018“ veröffentlicht, und der enthält in der Kategorie „Fahrzeuge“ Pkw-Modelle unterschiedlicher Art.
Sind Straßenkreuzungen zu schwierig für ältere Autofahrer? Es gibt zahlreiche Studien, die sich mit Auto fahrenden Senioren befassen und dabei immer wieder Kreuzungen sowie Abbiege- und Einbiegevorgänge als besondere Konfliktsituationen benennen. „Allerdings stehen Senioren damit nicht alleine da“, bemerkt Sebastian Seipel, Professor am Institut für Mobilität und Verkehrssysteme der Hochschule Bochum. Denn Schwierigkeiten an Kreuzungen oder beim Ein- und Abbiegen zeigten sich bei Fahrern aller Altersklassen.
Bei manchem Auto kann der Schlüssel in der Hosen- oder Handtasche bleiben, wenn man es öffnen will. Kontaktlose Schließsysteme ohne Schlüssel machen es möglich.
Die Frühlingssonne ist für Biker das Signal für den Saisonauftakt, dann werden die Maschinen aus dem Winterschlaf geholt. Doch vor der ersten Ausfahrt müssen Motorrad und -roller fit gemacht werden. Die Experten der Sachverständigenorganisation KÜS zeigen, worauf es besonders ankommt.
Einen „Mythos“ nennen Professor Dr. Wolfgang Schubert vom Bonner Institut für Rechts- und Verkehrspsychologie und Dr. Michael Berg vom Berliner Institut für Testentwicklung und -anwendung (ITEA) die verbreitete Vorstellung, „dass ältere Kraftfahrer ein besonderes hohes Risiko im Straßenverkehr darstellen“ und „eine erhebliche Bedrohung für die Verkehrssicherheit“ seien.
Sechs- bis zwölfjährige Kinder sollten im Auto grundsätzlich eine Sitzerhöhung kombiniert mit einer Rückenlehne benutzen, damit der für Erwachsene ausgelegte Sicherheitsgurt für die kindliche Anatomie korrekt sitzt.
Müde Autofahrer unterschätzen gern die Gefahr, die von einer „akuten Schläfrigkeit“ am Steuer ausgeht, warnt der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR). Um sich wach zu halten, setzten viele auf falsche Hilfsmittel.
Mit einem neuen Airbag will ZF die Köpfe der vorderen Pkw-Insassen gegen starke Bewegungen nach vorn links schützen, die einen gefährlichen Aufprall auf das Armaturenbrett oder die A-Säule zur Folge haben können.
Seit den 1970er Jahren, als das Statistische Bundesamt begann, Verkehrsunfälle und deren Gründe zu erfassen, gilt Alkohol am Steuer als Unfallursache Nummer ein. Das scheint nun vorbei zu sein.