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Autohersteller: Schwierigkeiten mit den CO²-Vorgaben
- Autor
- Roberto Galifi
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- Ressort
- Politik & Umwelt
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Ab 2020 soll demnach die Flotte eines Pkw-Herstellers, also alle verkauften Modelle, im Durchschnitt nicht mehr als 95 Gramm Kohlendioxid (CO²) pro gefahrenem Kilometer und Auto ausstoßen – das entspricht einem Verbrauch von 4,1 Liter Benzin oder 3,6 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Bei Überschreitung drohen empfindliche Strafzahlungen.
Eine aktuelle Untersuchung von „Transport and Environment“ (T & E), eines europäischen Dachverbandes ökologisch orientierter Verkehrsorganisationen, zeigte jüngst, dass die Autohersteller sich noch sehr mühen müssen, um die Vorgabe zu erreichen. T & E bescheinigt insbesondere Daimler, Nissan und Volvo einen Vorsprung in der Entwicklung, hält aber das Vorankommen insgesamt für zu langsam.
Die geringste Flottenemission kann derzeit Peugeot-Citroën (PSA) vorweisen. 2014 hatten die 1,4 Millionen Neuwagen aus Frankreich einen CO²-Ausstoß von 110 g/km. Auf PSA folgen auf den Plätzen zwei und drei Toyota (112,8 g/km) und Renault (113,6 g/km). Als bester deutscher Autobauer kommt Ford (Europa) erst auf Platz sechs (121,7 g/km), Volkswagen folgt als Achter (125,8 g/km). Daimler (131,5 g/km) und BMW (131,7 g/km) liegen auf den Rängen zwölf und dreizehn.
T & E erhebt seit zehn Jahren die CO²-Daten und registriert die Entwicklung der Unternehmen. Dabei stützt sich die Organisation auf die Statistik der Europäischen Umweltbehörde. T & E geht, das bisherige Entwicklungstempo vorausgesetzt, davon aus, dass sechs Autokonzerne die vorgegebene EU-Richtlinie bis 2021 erreichen (Volvo, Nissan, PSA, Toyota, Daimler und Renault), aber ganze neun sie verfehlen werden (VW, Ford, Mazda, BMW, Suzuki, Fiat, GM, Honda und Hyundai).
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Quellen
- Text: Olaf Walther (Kb)