Zum Inhalt springen

Montag, 5. Oktober 2026 Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

Archiv RSS
Anmelden Anmelden

Unfallzeitung.de – Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

Anzeige

Aktuelle Meldungen – Seite 19

Alle anzeigen

Juli 2018

Sicherheit & Technik

Unfallbilanz 2017: Sicherer Radverkehr ist gemeinsame Aufgabe

Der Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer darf trotz insgesamt positiver Unfallentwicklung nicht vernachlässigt werden. Denn neun Verkehrstote pro Tag sind neun zu viel. Eine positive Trendwende Richtung Vision Zero erfordert gemeinsames Handeln: im Bereich der Fahrzeugtechnik, der Infrastruktur und des Straßenbaus, im Rahmen der Gesetzgebung und der Verkehrsüberwachung sowie bei der Mobilitätsbildung für alle Altersgruppen.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Lkw: Abbiegeunfälle mit Radfahrern verhindern

Diese Unfälle ereignen sich meist im Stadtverkehr, ihre Folgen sind gravierend: Fahrer von schweren Lkw mit bis zu 40 Tonnen Gewicht übersehen beim Rechtsabbiegen kreuzende Fahrradfahrer, der ungeschützte Mensch gerät unter die Räder. Solch ein Unfall endet oft tödlich. Nach Aussage des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) waren es in diesem Jahr bundesweit bereits 23 Fahrradfahrer, die bei solchen Zusammenstößen ums Leben kamen.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Reformen: Der Straßenverkehr in Europa soll sicherer werden

„Vision Zero“ bezeichnet das große Ziel aller Unfallforscher, die Sicherheit im Straßenverkehr so zu verbessern, dass die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten auf Null sinkt. Bis zum Jahr 2050 soll die Vision Wirklichkeit geworden sein. 1997 von der schwedischen Regierung ins Leben gerufen, hat sich der Slogan „Jeder kommt an, keiner kommt um“ inzwischen weltweit Aufmerksamkeit verschafft. Für diese anspruchsvolle Aufgabe muss alles verbessert werden: die Fahrzeuge, die Infrastruktur, und auch die Autofahrer müssen besser geschult und sensibilisiert werden, damit ein faires, rücksichtsvolles und kompetentes Verkehrsverhalten Schule macht.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Oberlandesgericht (OLG)

Sturz beim Anfahren im Linienbus: Haftet der Fahrer?

Sie sind zwar selten, kommen aber hin und wieder vor: Stürze in Omnibussen. Dabei sind Stürze in Linienbussen häufiger als solche in Reisebussen. Über einen Sturz im Linienbus beim Anfahren von einer Haltestelle hatte der 14. Zivilsenat des OLG Celle letztinstanzlich zu entscheiden. Erstinstanzlich hatte das Landgericht Lüneburg eine Haftung des Busfahrers für den Sturz des Fahrgastes während des Anfahrens des Busses verneint. Die dagegen gerichtete Berufung des Geschädigten hatte keinen Erfolg.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Oberlandesgericht (OLG)

Unfall mit einem Fußgänger: Wie weit haftet der Halter?

Immer wieder kommt es zu Verkehrsunfällen mit Fußgängern. Häufig trägt dann der Kraftfahrer die Schuld. Der Kraftfahrzeughalter haftet bei einem Straßenverkehrsunfall regelmäßig aus der Betriebsgefahr seines Kraftfahrzeuges, wenn es zu einer Kollision mit einem Fußgänger kommt. Anders kann das aber aussehen, wenn sich der Fußgänger grob verkehrswidrig im Straßenverkehr verhält. Diesen Sachverhalt hatte der Berufungssenat des OLG Nürnberg zu entscheiden.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Bundesgerichtshof (BGH)

Auffahrunfall in der Waschstraße: Haftet der Betreiber?

Hin und wieder kommt es auch in Waschstraßen zu Auffahrunfällen. Grund ist meist ein Bremsen durch den Führer des durch die Waschanlage gezogenen Kraftfahrzeuges. So ist es auch bei dem Fall passiert, den das Amtsgericht Wuppertal, dann das Landgericht Wuppertal und jetzt der Bundesgerichtshof zu entscheiden hatte. Die Revision führte zur Aufhebung des landgerichtlichen Urteils und zur Zurückweisung des Rechtsstreits zur erneuten Verhandlung an das Landgericht Wuppertal.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Anzeige

Recht & Urteile

Zwei Radfahrer überholen sich — und stoßen zusammen

Es kommt nicht so oft vor, dass Fahrradfahrer miteinander kollidieren. Aber das Kammergericht in Berlin hatte über einen Verkehrsunfall zu entscheiden, der sich beim Überholvorgang der Fahrräder ereignete. Der Unfall ereignete sich, weil der eine Radfahrer den anderen auf einem etwa 1,75 Meter breiten Radweg überholen wollte, neben dem sich noch ein etwa 0,95 Meter breiter gepflasterter Bereich befand, so dass insgesamt 2,70 Meter vorhanden waren, um den Überholvorgang ohne Berührung des anderen durchzuführen. Es kam aber, wie es kommen musste, die beiden Radfahrer kollidierten, wobei einer von ihnen sich schwere Verletzungen zuzog.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Amtsgericht (AG)

Für eine Taube gebremst — der Auffahrende haftet allein

Wer auffährt, hat meist Schuld am Zustandekommen des Verkehrsunfalls. So oder so ähnlich lautet eine alte Weisheit unter Autofahrern, denn der Beweis des ersten Anscheins spricht gegen den auffahrenden Kraftfahrer. Entweder hat dieser mit dem von ihm gesteuerten Kraftfahrzeug einen zu geringen Sicherheitsabstand eingehalten oder er war unaufmerksam. Es gibt aber auch Fälle, in denen der abbremsende Kraftfahrer zumindest eine Mitschuld am Zustandekommen des Auffahrunfalls trägt. Das kann unter Umständen angenommen werden, wenn der vorausfahrende Fahrer ohne ersichtlichen Grund abbremst.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Marken & Modelle

Renault Zoe R110: Mehr Power für den französischen Stromer

Es ist schon komisch: Elektroautos fahren überwiegend in der (Un-)Farbe Weiß durch die Lande. Umso erfreulicher, dass Renault mit dem neuen Zoe R110 in Blau, Rot oder Violett bunte Farbtupfer auf die Straße bringt. Angetrieben wird der 4,09 Meter lange Kleinwagen von einem neuen Elektromotor, der 80 kW (108 PS) mobilisiert. Das sind 12 kW oder 16 PS mehr als das bisher im Zoe angebotene Aggregat, das 68 kW (92 PS) erwirtschaftet und in Verbindung mit einer 22 kWh großen Batterie als Einstiegsversion weiterhin im Angebot der französischen Baureihe bleibt.

Roberto Galifi 5 Min. Lesezeit

Marken & Modelle

Daimler darf in Peking automatisiert fahren

Daimler hat als erster internationaler Autohersteller die Genehmigung erhalten, vollautomatisierte Testfahrzeuge (Level 4) in Pekings Straßenverkehr zu erproben. Der Stuttgarter Autobauer beabsichtigt damit nach eigener Aussage, die Technologie in der chinesischen Metropole „mit ihrer einzigartigen und komplexen urbanen Verkehrssituation“ und „prioritär für die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer“ (Daimler) weiterzuentwickeln.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Anzeige

Sicherheit & Technik

Wohnmobilreifen: Nicht nur das Profil zählt, auch das Alter

Bei den Reifen von Reisemobilen und Wohnwagen kommt es nicht nur auf das Profil an, entscheidend ist auch das Alter. Die meisten Campingfahrzeuge werden im Vergleich zu Pkw nur gelegentlich bewegt, „dementsprechend wenig nimmt die Profiltiefe ab“, erklären die Experten des TÜV Süd. Gleichzeitig altert die Gummimischung und wird mit der Zeit härter. Mit der Folge, dass die Lauffläche zwar weniger abgerieben wird, sich dafür aber der Grip reduziert.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Amtsgericht (AG)

Hund im heißen Auto: 200 Euro Geldbuße

Eine Frau bemerkte in einem geparkten Auto einen Hund, der bei sommerlichen Temperaturen stark hechelte und Schaum vor dem Mund hatte. Es war lediglich ein Autofenster leicht geöffnet. Die herbeigerufene Polizei machte das Auto auf, brachte den Hund ins Tierheim und hinterließ einen Zettel am Auto. Die Hundehalterin meldete sich erst Stunden später.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Unsauberen Dieselpersonenwagen drohen die Stilllegungen

Allein in Nordrhein-Westfalen droht mehr als 2300 Dieselpersonenfahrzeugen mit manipulierter Abgas-Software die behördliche Stilllegung, wenn nicht unverzüglich das von VW und Audi angebotene Software-Update aufgespielt wird. Das Kraftfahrtbundesamt hatte die entsprechenden Fahrzeughalter angeschrieben, dass von ihnen binnen einer gesetzten Frist die geänderte Software in den Fachwerkstätten aufgespielt werden muss, anderenfalls die Stilllegung des Fahrzeugs durch die entsprechenden Straßenverkehrsämter drohe. Diese Frist ist abgelaufen.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Marken & Modelle

Euro 6d-Temp: Hyundai stellt ein Jahr früher um

Hyundais Kompakt-SUV Kona gibt es ab sofort ausschließlich mit Motoren, welche die Abgasnorm Euro 6d-Temp erfüllen. Sie tritt erst im September nächsten Jahres in Kraft. Die Kona-Baureihe ist die erste der südkoreanischen Marke, die komplett auf Euro 6d-Temp umgestellt wird.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Landgericht (LG)

Berufungskammer des LG Dortmund urteilt im 130%-Bereich

Wenn ein verunfalltes Kraftfahrzeug, dessen Reparaturkosten ein qualifizierter Kfz-Sachverständiger im 130%-Bereich kalkuliert, und das dann in einer Markenfachwerkstatt, in der es immer gewartet und repariert wurde, fachgerecht und nach den Vorgaben des außergerichtlichen Gutachtens repariert wurde, kommt es häufig bei der Schadensabrechnung mit der eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherung zum Streit, weil diese den Wiederbeschaffungswert niedriger ansetzt. Einen derartigen Fall hatte in der Berufungsinstanz das Landgericht Dortmund zu entscheiden.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Amtsgericht (AG)

Den Gutachter der Versicherung darf man ablehnen

Kfz-Haftpflichtversicherer versuchen mit allen Mitteln, seien sie rechtlich zulässig oder nicht, die vom Geschädigten nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall entstehenden Sachverständigenkosten zu kürzen. Die neueste Masche der Versicherer ist es, den Geschädigten an einen von ihr benannten Gutachter der Firma SV-Net zu verweisen, der das Schadensgutachten für 280,-- € erstellen würde. Dabei verkennt der eintrittspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherer, dass der Geschädigte nach schadensersatzrechtlichen Grundsätzen in der Wahl der Mittel zur Schadensbehebung frei ist (vgl. BGH DS 2006, 144 ff. m. zust. Anm. Wortmann).

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Anzeige