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Freitag, 21. August 2026 Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

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Unfallzeitung.de – Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

Aktuelle Meldungen – Seite 18

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August 2018

Marken & Modelle

Nach 20 Jahren: Opel fährt wieder in der Gewinnzone

Opel war in den letzten Jahren stets das bedrängte Sorgenkind von General Motors, in dessen Besitz sich der Rüsselsheimer Autohersteller seit 1929 befand. Insofern ist die jüngste Nachricht eine Überraschung: Opel, seit genau einem Jahr die neue Adoptivtochter der PSA-Gruppe (Peugeot und Citroën), hat im ersten Halbjahr 2018 eine positive Geschäftsbilanz erzielt – erstmals nach zwanzig Jahren immer nur mit Betriebsverlust.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Bundesgerichtshof (BGH)

Waschstraße: Wie weit muss der Betreiber den Kunden schützen?

In einer vollautomatisierten Waschstraße, in der die Autos durch ein Band hindurchgezogen werden, trat ein Fahrer in seinem Wagen unvermittelt auf die Bremse. Es kam zu einer Karambolage mit den folgenden zwei Autos. Muss der Betreiber haften? In seinem Urteil stellt der Bundesgerichtshof (BGH) grundsätzlich fest, dass ein Waschstraßenbetreiber seine Kunden während des Vorgangs vor Beschädigungen beschützen muss. Daher habe er Vorkehrungen zu treffen, „die nach den Umständen erforderlich und zumutbar sind“.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Amtsgericht (AG)

Endreinigung und Probefahrt zahlt die Versicherung mit

Da die eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherer in jüngster Zeit vermehrt Reparaturrechnungen kürzen, macht die Unfallzeitung auf das rechtskräftige Urteil des Amtsgerichts Konstanz vom 28.11.2016 – 9 C 597/16 – aufmerksam. In dem vom Amtsgericht Konstanz entschiedenen Rechtsstreit ging es um von der einstandspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherung des Schädigers gekürzte Kosten für die Probefahrt und die Endreinigung in der Reparaturrechnung. Diese Posten waren auch bereits von dem Schadensgutachter in dem Schadensgutachten aufgeführt. Das Amtsgericht Konstanz sah die Kürzung jedoch als rechtswidrig an und verurteilte die Kfz-Haftpflichtversicherung zur Zahlung auch dieser Schadensbeträge.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Amtsgericht (AG)

Das Werkstattrisiko trägt nicht der Geschädigte

In jüngster Zeit werden selbst Rechnungen der Fachwerkstatt durch die eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherungen aufgrund der Prüfberichte der von ihnen beauftragten Prüfdienstleister gekürzt, obwohl der Rechnungsbetrag in voller Höhe den Geschädigten belastet. Dass es zur Reparatur in der Werkstatt kommen musste, ist auf das Verschulden des versicherten Unfallverursachers zurückzuführen. Demnach hat der Schädiger bzw. dessen Haftpflichtversicherer gemäß § 249 I BGB den Zustand wiederherzustellen, der ohne den Unfall bestanden hätte. Das bedeutet, dass der Geschädigte so gestellt werden muss, als ob es den Unfallschaden an seinem Kraftfahrzeug nicht gegeben hätte. Dementsprechend ist der Geschädigte auch berechtigt, den Unfallschaden in einer Fachwerkstatt seiner Wahl beseitigen zu lassen.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Juli 2018

Sicherheit & Technik

Brennstoffzelle fürs Lastenrad: Mehr Reichweite

Ein neuartiges Brennstoffzellenmodul für Lastenräder haben Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) entwickelt. Durch das Modul soll sich die Reichweite erhöhen und die Lebensdauer im Vergleich zu rein batteriebetriebenen Systemen verdoppeln. Das Konzept basiert auf einem hybridisierten Antriebssystem einer Brennstoffzelle in Kombination mit einer kleinen Lithium-Ionen-Batterie.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Marken & Modelle

Unternehmen: Dacia – Der Aufstieg

Nein, ein schickes Sandero-Cabrio war ebenso wenig zu entdecken wie ein ausgebuffter Logan mit Allradantrieb. Dafür hatte eine exklusive Schar von gut einem halben Dutzend deutscher Autojournalisten ausgiebig Gelegenheit, hinter die Kulissen von Dacia zu schauen. Hier, in Piteşti, rund 120 Kilometer nordwestlich der rumänischen Hauptstadt Bukarest, läuft unter anderem der Duster vom Stapel. Das kompakte SUV ist jetzt in der zweiten Generation auf dem Markt und stellt das Flaggschiff der Marke dar.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Elektrische Fensterheber – heute fast normal

Der erste Autofensterheber wurde vor 90 Jahren, 1928, auf der Internationalen Automobilausstellung in Berlin vorgestellt. Entwickelt wurden der mechanischen „Atlas-Fensterkurbelapparat“ für die Seiten- und Vorderwandfenster von Personenwagen und Omnibussen von der Coburger Firma Brose. Das Interesse war laut Hersteller nicht zuletzt wegen der einfachen Konstruktion und sicheren Wirkungsweise groß.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

In Stuttgart drohen ab Herbst 2018 strenge Dieselfahrverbote

Am 12.7.2018 hatte die Unfallzeitung auf drohende Dieselfahrverbote ab Januar 2019 hingewiesen, denn das Land Baden-Württemberg hatte in seinem Luftreinhalteplan für die Stadt Stuttgart aufgrund des Urteils des Bundesverwaltungsgerichts nachgebessert. Diese Nachbesserung reicht allerdings nach Ansicht des Verwaltungsgerichts Stuttgart nicht aus. In Stuttgart können daher schon sehr bald am Neckartor an der vielbefahrenen Bundesstraße 14 strenge Dieselfahrverbote kommen.

Roberto Galifi 5 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Autoteile im Internet kaufen, in der Werkstatt einbauen lassen

Wenn die Stoßdämpfer oder die Lichtmaschine erneuert werden muss, vergleichen oder kaufen heute 48 Prozent der Autofahrer die Ersatzteile im Internet. Wenn es an den Einbau geht, wenden sich die meisten an eine Fachwerkstatt, Tendenz steigend. Waren es 2016 noch 45 Prozent, sind es in diesem Jahr bereits 52 Prozent, die nach einem Online-Teilekauf eine Werkstatt ansteuerten, wie eine repräsentativ durchgeführte Trendstudie des Marktforschungsunternehmen Puls ergab.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Unfallbilanz 2017: Sicherer Radverkehr ist gemeinsame Aufgabe

Der Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer darf trotz insgesamt positiver Unfallentwicklung nicht vernachlässigt werden. Denn neun Verkehrstote pro Tag sind neun zu viel. Eine positive Trendwende Richtung Vision Zero erfordert gemeinsames Handeln: im Bereich der Fahrzeugtechnik, der Infrastruktur und des Straßenbaus, im Rahmen der Gesetzgebung und der Verkehrsüberwachung sowie bei der Mobilitätsbildung für alle Altersgruppen.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Lkw: Abbiegeunfälle mit Radfahrern verhindern

Diese Unfälle ereignen sich meist im Stadtverkehr, ihre Folgen sind gravierend: Fahrer von schweren Lkw mit bis zu 40 Tonnen Gewicht übersehen beim Rechtsabbiegen kreuzende Fahrradfahrer, der ungeschützte Mensch gerät unter die Räder. Solch ein Unfall endet oft tödlich. Nach Aussage des Allgemeinen Deutschen Fahrradclubs (ADFC) waren es in diesem Jahr bundesweit bereits 23 Fahrradfahrer, die bei solchen Zusammenstößen ums Leben kamen.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Reformen: Der Straßenverkehr in Europa soll sicherer werden

„Vision Zero“ bezeichnet das große Ziel aller Unfallforscher, die Sicherheit im Straßenverkehr so zu verbessern, dass die Zahl der Verkehrstoten und Schwerverletzten auf Null sinkt. Bis zum Jahr 2050 soll die Vision Wirklichkeit geworden sein. 1997 von der schwedischen Regierung ins Leben gerufen, hat sich der Slogan „Jeder kommt an, keiner kommt um“ inzwischen weltweit Aufmerksamkeit verschafft. Für diese anspruchsvolle Aufgabe muss alles verbessert werden: die Fahrzeuge, die Infrastruktur, und auch die Autofahrer müssen besser geschult und sensibilisiert werden, damit ein faires, rücksichtsvolles und kompetentes Verkehrsverhalten Schule macht.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Oberlandesgericht (OLG)

Sturz beim Anfahren im Linienbus: Haftet der Fahrer?

Sie sind zwar selten, kommen aber hin und wieder vor: Stürze in Omnibussen. Dabei sind Stürze in Linienbussen häufiger als solche in Reisebussen. Über einen Sturz im Linienbus beim Anfahren von einer Haltestelle hatte der 14. Zivilsenat des OLG Celle letztinstanzlich zu entscheiden. Erstinstanzlich hatte das Landgericht Lüneburg eine Haftung des Busfahrers für den Sturz des Fahrgastes während des Anfahrens des Busses verneint. Die dagegen gerichtete Berufung des Geschädigten hatte keinen Erfolg.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Oberlandesgericht (OLG)

Unfall mit einem Fußgänger: Wie weit haftet der Halter?

Immer wieder kommt es zu Verkehrsunfällen mit Fußgängern. Häufig trägt dann der Kraftfahrer die Schuld. Der Kraftfahrzeughalter haftet bei einem Straßenverkehrsunfall regelmäßig aus der Betriebsgefahr seines Kraftfahrzeuges, wenn es zu einer Kollision mit einem Fußgänger kommt. Anders kann das aber aussehen, wenn sich der Fußgänger grob verkehrswidrig im Straßenverkehr verhält. Diesen Sachverhalt hatte der Berufungssenat des OLG Nürnberg zu entscheiden.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Bundesgerichtshof (BGH)

Auffahrunfall in der Waschstraße: Haftet der Betreiber?

Hin und wieder kommt es auch in Waschstraßen zu Auffahrunfällen. Grund ist meist ein Bremsen durch den Führer des durch die Waschanlage gezogenen Kraftfahrzeuges. So ist es auch bei dem Fall passiert, den das Amtsgericht Wuppertal, dann das Landgericht Wuppertal und jetzt der Bundesgerichtshof zu entscheiden hatte. Die Revision führte zur Aufhebung des landgerichtlichen Urteils und zur Zurückweisung des Rechtsstreits zur erneuten Verhandlung an das Landgericht Wuppertal.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Recht & Urteile

Zwei Radfahrer überholen sich — und stoßen zusammen

Es kommt nicht so oft vor, dass Fahrradfahrer miteinander kollidieren. Aber das Kammergericht in Berlin hatte über einen Verkehrsunfall zu entscheiden, der sich beim Überholvorgang der Fahrräder ereignete. Der Unfall ereignete sich, weil der eine Radfahrer den anderen auf einem etwa 1,75 Meter breiten Radweg überholen wollte, neben dem sich noch ein etwa 0,95 Meter breiter gepflasterter Bereich befand, so dass insgesamt 2,70 Meter vorhanden waren, um den Überholvorgang ohne Berührung des anderen durchzuführen. Es kam aber, wie es kommen musste, die beiden Radfahrer kollidierten, wobei einer von ihnen sich schwere Verletzungen zuzog.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Amtsgericht (AG)

Für eine Taube gebremst — der Auffahrende haftet allein

Wer auffährt, hat meist Schuld am Zustandekommen des Verkehrsunfalls. So oder so ähnlich lautet eine alte Weisheit unter Autofahrern, denn der Beweis des ersten Anscheins spricht gegen den auffahrenden Kraftfahrer. Entweder hat dieser mit dem von ihm gesteuerten Kraftfahrzeug einen zu geringen Sicherheitsabstand eingehalten oder er war unaufmerksam. Es gibt aber auch Fälle, in denen der abbremsende Kraftfahrer zumindest eine Mitschuld am Zustandekommen des Auffahrunfalls trägt. Das kann unter Umständen angenommen werden, wenn der vorausfahrende Fahrer ohne ersichtlichen Grund abbremst.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Marken & Modelle

Renault Zoe R110: Mehr Power für den französischen Stromer

Es ist schon komisch: Elektroautos fahren überwiegend in der (Un-)Farbe Weiß durch die Lande. Umso erfreulicher, dass Renault mit dem neuen Zoe R110 in Blau, Rot oder Violett bunte Farbtupfer auf die Straße bringt. Angetrieben wird der 4,09 Meter lange Kleinwagen von einem neuen Elektromotor, der 80 kW (108 PS) mobilisiert. Das sind 12 kW oder 16 PS mehr als das bisher im Zoe angebotene Aggregat, das 68 kW (92 PS) erwirtschaftet und in Verbindung mit einer 22 kWh großen Batterie als Einstiegsversion weiterhin im Angebot der französischen Baureihe bleibt.

Roberto Galifi 5 Min. Lesezeit