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Freitag, 21. August 2026 Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

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Technik 2 Min. Lesezeit

Wieder tödlicher Geisterfahrer-Unfall auf der A 5 bei Karlsruhe

Kurz gefasst Leider muss die Unfallzeitung immer wieder über folgenschwere Geisterfahrer-Unfälle auf Autobahnen oder autobahnähnlich ausgebauten Fernstraßen berichten. Am frühen Morgen des 8.
Roberto Galifi Herausgeber
Autor
Roberto Galifi
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Lesezeit
2 Minuten
Ressort
Sicherheit & Technik
Quellen
1 belegte Quelle
Symbolgrafik: eine stilisierte Waage als Zeichen für eine Gerichtsentscheidung.
Bild: Symbolgrafik · Unfallzeitung.de

Am Samstagmorgen, gegen 2.30 Uhr fuhr ein 31 Jahre alter Pkw-Fahrer bei Karlsruhe auf die Bundesautobahn A 5. Er beabsichtigte die Autobahn in nördlicher Richtung zu befahren. Aus noch nicht geklärten Gründen fuhr er auf die falsche Richtungsfahrbahn. Zur gleichen Zeit befuhr eine 33-jährige Pkw-Fahrerin die Autobahn in südlicher Richtung. An einer Stelle, an der die Autobahn eine Kurve macht, wollte die Pkw-Fahrerin einen Lkw überholen. Im nächsten Augenblick kam ihr der 31-jährige Geisterfahrer entgegen. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Personenkraftfahrzeuge. Bei dem Zusammenstoß wurde er 31 Jahre alte Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und so schwer verletzt, dass er noch a der Unfallstelle verstarb. Die 33 Jahre alte Frau wurde ebenfalls schwer verletzt, hat aber Überlebenschancen. Wegen der Rettung der Schwerverletzten und der Bergung des Toten sowie der Bergung der total beschädigten Fahrzeuge wurde die A 5 in südlicher Richtung für drei Stunden voll gesperrt.

Fazit: Die Straßenverkehrsbehörden sollten angesichts der häufigen Geisterfahrerunfälle einmal überprüfen, ob die Auffahrten zu den Autobahnen und autobahnähnlich ausgebauten Bundesstraßen so ausgestaltet sind, dass möglichst Geisterfahrten vermieden werden können. Um derartige Falschfahrten zu vermeiden, wäre es schon einmal sinnvoll, wie in den Nachbarländern, große neonfarbene Hinweiszeichen aufzustellen. Die Österreicher und die Niederländer haben entsprechende übergroße Hinweisschilder an Auffahrten zu Autobahnen aufgestellt. Warum ist so etwas in der Bundesrepublik nicht möglich? Anstelle dieser sinnvollen Hinweiszeichen könnte andere überflüssige Verkehrszeichen abgebaut werden. Weiterhin sollten die Auffahrten durch Leitlinien oder übergroße Verkehrszeichen „Rechts vorbeifahren“ den auffahrenden Verkehr besser in die richtige Richtung leiten. Auch übergroße Verkehrszeichen „Verbot der Einfahrt“ könnten helfen. Es muss endlich etwas getan werden, damit möglichst Falschfahrten auf die Autobahn vermieden werden können.

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Quellen

  • Foto: Archiv Unfallzeitung