Zum Inhalt springen

Montag, 5. Oktober 2026 Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

Archiv RSS
Anmelden Anmelden

Unfallzeitung.de – Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

Anzeige

Aktuelle Meldungen – Seite 28

Alle anzeigen

September 2017

Oberlandesgericht (OLG)

Dashcam-Aufnahmen sind vor Gericht verwertbar

Da der Geschädigte die Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich seines Vortrags zum Schadenshergang hat, kommt es immer wieder zu Beweisschwierigkeiten hinsichtlich des Unfallhergangs. Neuerdings werden in Kraftfahrzeugen sogenannte Bordkameras installiert, die einen Unfallhergang aufzeichnen können. Während einige Gerichte die sogenannten Dashcam-Aufnahmen als Beweismittel zuließen, lehnten sie andere Gerichte wegen der Verletzung der Persönlichkeitsrechte ab. Nunmehr hat mit dem Oberlandesgericht Nürnberg erstmals ein Obergericht zur Zulässigkeit der Dashcam-Aufzeichnungen in einem Zivilrechtsstreit entschieden.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Marken & Modelle

Kb-Test Mazda MX-5 RF Sports-Line: Buckelharter Fahrspaß

Er ist eng und schmal geschnitten wie ein italienischer Designerschuh: Der neue Mazda MX-5 RF Sports-Line basiert auf der vierten Generation des längst zum Klassiker geadelten Roadsters aus Fernost. Das schlanke Styling mit den fließenden Formen und Linien harmoniert mit der langen Schnauze und dem knackig-kurzen hinteren Überhang.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Oberlandesgericht (OLG)

OLG Düsseldorf urteilt über Unfall mit Kehrmaschine im Einsatz

Hin und wieder kommt es auch zu Verkehrsunfällen mit Arbeitsmaschinen im Straßenverkehr, die mit gelben Blinklichtern ausgestattet sind. Häufig stellt sich dann die Frage nach der Haftung. So musste auch letztlich das Oberlandesgericht Düsseldorf als Berufungsinstanz über einen Unfall zwischen einer wendenden Kehrmaschine und einem überholenden Kraftfahrer entscheiden.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Marken & Modelle

Low-Budget-Auto: Wird VW´s kleinster ein Chinese?

Der VW Fox war ein in Brasilien entwickelter und von 2005 bis 2011 produzierter dreitüriger Kleinst-Pkw mit einfacher Ausstattung. In Südamerika gab es ihn zwei Jahre früher als in Europa und auch als Fünftürer. Er löste den glücklosen Lupo ab, den ersten Kleinstwagen des Konzerns, der zwar modern ausgestattet, für die Kundschaft aber zu teuer war.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Anzeige

Amtsgericht (AG)

Verbringung und Endreinigung: Bochum spricht beides zu

Beliebte Kürzungspositionen der eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherungen sind die Verbringungskosten, die Ersatzteilaufschläge und die Reinigungskosten. Da werden diese Schadenspositionen von den Versicherern sogar dann gekürzt bzw. ganz gestrichen, wenn eine Reparaturkostenrechnung der Werkstatt vorliegt, in denen diese Positionen konkret aufgeführt sind. So war es auch in dem Fall, den das Amtsgericht Bochum zu entscheiden hatte.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Amtsgericht (AG)

Gutachterkosten sind ein ersatzfähiger Schaden

Immer wieder kommt es wegen der Sachverständigenkosten nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall zum Streit mit der eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherung. Regelmäßig werden die vom Sachverständigen berechneten Kosten gekürzt. So war es auch in dem Verfahren, das dem Urteil des AG Seligenstadt vom 5.4.2017 zugrunde liegt. Nachdem bereits der BGH mit Urteil vom 23.1.2007 (BGH DS 2007, 144 ff.) entscheiden hat, dass die Kosten des Sachverständigengutachtens dem Grunde nach erstattungsfähig sind, weil sie zu den mit dem Schaden unmittelbar zusammenhängenden und gemäß § 249 I BGB auszugleichenden Vermögensnachteilen gehören, wenn die Begutachtung zur Geltendmachung des Schadensersatzanspruchs erforderlich und zweckmäßig ist, hat sich jetzt auch das AG Seligenstadt dieser zutreffenden Ansicht angeschlossen. Es sieht die Sachverständigenkosten als nach § 249 I BGB zu ersetzenden Schaden an.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Amtsgericht (AG)

Lahnstein folgt dem BGH nicht: Kein JVEG

Immer wieder kommt es wegen der berechneten Sachverständigenkosten nach einem Verkehrsunfall zu Streitigkeiten mit der eintrittspflichtigen Kfz-Haftpflichtversicherung. Regelmäßig beauftragen Geschädigte eines Verkehrsunfalls einen Kfz-Sachverständigen mit der Feststellung des Schadensumfangs und der Schadenshöhe an beschädigten Fahrzeug. Hierzu sind die Geschädigten grundsätzlich berechtigt. Die von dem Sachverständigen berechneten Kosten sind nach der Rechtsprechung des BGH (BGH VI ZR 67/06) als zu den mit dem Schaden unmittelbar verbundenen und gemäß § 249 I BGB auszugleichenden Vermögensnachteilen anzusehen, wenn eine Begutachtung zur Geltendmachung des Schadensersatzanspruchs erforderlich und zweckmäßig ist. So musste auch das Amtsgericht Lahnstein den Rechtsstreit um die von der einstandspflichtigen Versicherung gekürzten Sachverständigenkosten entscheiden. Die Klage war erfolgreich.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Aufgeschnappt

Wer mit einem leeren Tank oder Akku auf der Autobahn liegenbleibt, riskiert ein Bußgeld, und zwar wegen unzulässigen Haltens oder Falschparkens.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Anzeige

August 2017

Politik & Umwelt

Lässt sich Kohlendioxid recyceln?

Wenn man aus dem Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) den Kohlenstoff herauslösen möchte, um ihn zur künstlichen Erzeugung von Kraftstoff wiederzuverwerten, ist sehr viel Energie nötig, denn das CO2 gilt als eine starke Verbindung.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Motorenentwicklung: Zulieferer auf Teufelsjagd

Für Automobilzulieferer steckt der Teufel im Detail. Bis in die Nanostruktur der Materie hinein werden die konventionellen Konzepte auf Verbesserungsmöglichkeiten abgeklopft. Downsizing, Leichtbau, innermotorische Reibung, Abgasreinigung, Thermomanagement, Elektrifizierung lauten die ersten Stichworte einer langen Liste der Ingenieurskunst.

Roberto Galifi 5 Min. Lesezeit

Falsch geparkt und abgeschleppt: Wann die Rechnung gilt

Immer wieder lassen Städte und Gemeinden verbotswidrig abgestellte Fahrzeuge, die den Verkehr behindern durch geeignete Abschleppunternehmer abschleppen. Mit Hereinziehungsbescheiden werden dann später die Abschleppkosten und die Gebühren von den Falschparkern eingefordert. So erging es auch der Klägerin, die gegen den Bescheid der Stadt Koblenz, mit dem sie zur Zahlung der Abschleppkosten von 189,63 € aufgefordert wurde, Widerspruch eingelegt hatte. Aufgrund des Widerspruchs und der Nichtabhilfe durch die Behörde klagte die Betroffene vor dem Verwaltungsgericht Koblenz. Die Klage blieb ohne Erfolg.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Recht & Urteile

VG Koblenz: Falschparkerin muss Abschleppkosten tragen

Immer wieder lassen Städte und Gemeinden verbotswidrig abgestellte Fahrzeuge, die den Verkehr behindern durch geeignete Abschleppunternehmer abschleppen. Mit Hereinziehungsbescheiden werden dann später die Abschleppkosten und die Gebühren von den Falschparkern eingefordert. So erging es auch der Klägerin, die gegen den Bescheid der Stadt Koblenz, mit dem sie zur Zahlung der Abschleppkosten von 189,63 € aufgefordert wurde, Widerspruch eingelegt hatte. Aufgrund des Widerspruchs und der Nichtabhilfe durch die Behörde klagte die Betroffene vor dem Verwaltungsgericht Koblenz. Die Klage blieb ohne Erfolg.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Anzeige