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Freitag, 21. August 2026 Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

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Unfallzeitung.de – Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

Aktuelle Meldungen – Seite 61

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Februar 2016

Sicherheit & Technik

40 Jahre Anschnallpflicht: Wie der Gurt Pflicht wurde

Vor vierzig Jahren wurde in Westdeutschland die Anschnallpflicht in Pkw eingeführt. Sie trat Anfang 1976 für die Vordersitze in Kraft, drei Jahre später auch für die Rücksitze. In der Folgezeit schnellte die Anschnallquote in die Höhe. Innerorts stieg sie auf 45 Prozent und auf Autobahnen auf 77 Prozent.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Volkswagen: Krisenbewältigung in "selbstbewusster Demut"

Volkswagen, einer der größten Automobilhersteller der Welt, hat in den letzten Jahren eine Reihe von Herausforderungen bewältigen müssen. Der Abgasskandal, der 2015 ans Licht kam, hat das Unternehmen stark erschüttert und sein Image nachhaltig beschädigt. In diesem Artikel beleuchten wir, wie Volkswagen diese Krise bewältigt hat und welche Rolle die Haltung der “selbstbewussten Demut” dabei spielt.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Amtsgericht (AG)

Kosten der Probefahrt sind nach Reparatur zu erstatten

Amtsgericht Tettnang Urteil vom 10.2.2016 – 8C 388/15 – Nach einem unverschuldeten Verkehrsunfall ließ der Geschädigte sein verunfalltes Fahrzeug in der Firma Autohaus XY reparieren. Die Reparaturkosten betrugen insgesamt 4.291,22 € brutto. In der Rechnung der Firma Autohaus XY vom 19.11.2014 war eine Position „Probefahrt durchgeführt“ mit 44,59 € enthalten. Aufgrund eines Prüfberichtes eines Prüfdienstleisters, den die eintrittspflichtige Kfz-Haftpflichtversicherung eingeholt hatte, kürzte die Kfz-Haftpflichtversicherung den Betrag für die Probefahrt.

RFWW 2 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Welche Subventionen bringen Elektroautos voran?

Für alle, die nach staatlichen Kaufanreizen rufen, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen, ist die Nachricht von der Universität Hohenheim unverständlich. Der dort forschende Andreas Pyka ist nämlich überzeugt, dass das Ziel der Bundesregierung von einer Million Stromern auf Deutschlands Straßen bis 2020 auch ohne Förderinstrumente erreicht werden kann. Nur den Zeitpunkt 2020 hält der Volkswirtschaftsprofessor mit dem Schwerpunkt Innovationsökonomie für „unsicher“. Man müsse „Geduld“ haben. Von Geduld hält jedoch das Bundesumweltamt nichts. „Die Energiewende im Verkehr ist frühzeitig anzugehen“, schreibt das UBA auf seiner Internetseite.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Neue Kaufanreize treiben den Elektroauto-Boom

Für alle, die nach staatlichen Kaufanreizen rufen, um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen, ist die Nachricht von der Universität Hohenheim unverständlich. Der dort forschende Andreas Pyka ist nämlich überzeugt, dass das Ziel der Bundesregierung von einer Million Stromern auf Deutschlands Straßen bis 2020 auch ohne Förderinstrumente erreicht werden kann. Nur den Zeitpunkt 2020 hält der Volkswirtschaftsprofessor mit dem Schwerpunkt Innovationsökonomie für „unsicher“. Man müsse „Geduld“ haben. Von Geduld hält jedoch das Bundesumweltamt nichts. „Die Energiewende im Verkehr ist frühzeitig anzugehen“, schreibt das UBA auf seiner Internetseite.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Bus auf Abruf

Einen Bus auf Abruf wollen Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) mit Partnern aufbauen. Ein individuell abrufbares Quartiersbussystem soll ab 2018 die Hauptlinien in Schorndorf (Baden-Württemberg) bei schwächerer Nachfrage ergänzen.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Bus auf Zuruf: Schorndorf probt den Nahverkehr von morgen

In einer Zeit, in der Flexibilität und Effizienz im öffentlichen Nahverkehr immer wichtiger werden, hat das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Zusammenarbeit mit seinen Partnern ein innovatives On-Demand-Bus-System in Schorndorf, Baden-Württemberg, ins Leben gerufen. Dieses Projekt, das 2018 gestartet wurde, zielt darauf ab, die bestehenden Hauptbuslinien während Zeiten geringerer Nachfrage zu ergänzen und den öffentlichen Nahverkehr für die Bürgerinnen und Bürger attraktiver zu gestalten.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Automatisiertes Fahren: Der Weg ist frei, mit Vorbehalt

Die Wiener Straßenverkehrskonvention, auch Wiener Übereinkommen über den Straßenverkehr genannt, ist ein internationaler Vertrag im Rahmen der Vereinten Nationen, der den Verkehr durch standardisierte Regeln und Verkehrszeichen sicherer machen soll. Das Abkommen trägt den Namen der österreichischen Hauptstadt, in der es von der UN-Konferenz im November 1968 beschlossen worden war. Die allermeisten Staaten, darunter auch die Bundesrepublik, sind der Straßenverkehrskonvention beigetreten, einzig die USA haben sie nicht einmal ratifiziert, was sich auf den verkehrsrechtlichen Umgang mit autonomen Fahrzeugen auswirkt.

Roberto Galifi 3 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Aktives Gaspedal

Bosch tüftelt an einem aktiven Gaspedal. Es meldet sich durch „sanftes Klopfen“ und zeigt dem Fahrer beispielsweise, „wo Beschleunigung und Sparsamkeit sich optimal treffen“, erklärt Bosch.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Amtsgericht (AG)

Stuttgart zahlt die Reparaturbestätigung

AG Stuttgart Urteil vom 20.2.2015 .- 44 C 5090/14 – Am 18. Juli 2013 ereignete sich in Weidenbruch ein Verkehrsunfall, für den die beklagte Kfz-Haftpflichtversicherung unstreitig eintrittspflichtig ist. Der Geschädigte ließ seinen beschädigten Pkw in Eigenregie reparieren und beauftragte einen Sachverständigen mit der Erstellung einer Reparaturbestätigung. Der Sachverständige erstellte die Reparaturbestätigung nach Besichtigung des reparierten Fahrzeugs am 2.9.2013 und berechnete hierfür 35,-- €. Aufgrund der Reparaturbestätigung wurde die geltend gemachte Nutzungsausfallentschädigung ausgezahlt. Die Kosten für die Reparaturbestätigung wurden jedoch nicht erstattet.

RFWW 3 Min. Lesezeit

Oberlandesgericht (OLG)

Pannenhelfer: Kein Vorsatz – Freispruch

Wer anderen seine Unterstützung anbietet und es passiert ein Unfall, dem kann es geschehen, dass er vor den Kadi gezogen wird – obwohl man nur hilfsbereit sein wollte. Das Oberlandesgericht (OLG) Oldenburg sprach nun einen Pannenhelfer frei. Der hatte das Lenkrad eines liegengebliebenen Pkw übernommen, das wegen eines defekten Anlassers angeschobenen werden sollte. Als das Dieselaggregat mit einem plötzlichen Satz ansprang, stürzte eine Person und verletzte sich.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Bundesgerichtshof (BGH)

Zwei ausparkende Autos stoßen zusammen: Wer haftet?

BGH Teil-Anerkenntnisurteil und Urteil vom 15.12.2015 – VI ZR 6/15 – Am 6.6.2013 ereignete sich auf dem öffentlich zugänglichen Parkplatz eines Baumarktes im Amtsgerichtsbezirk Strausberg ein Verkehrsunfall zweier rückwärts ausparkender Kraftfahrzeuge. Der spätere Kläger parkte mit seinem Pkw rückwärts aus seiner Parkbucht aus. Es kam zum Zusammenstoß mit dem ebenfalls rückwärts ausparkenden Fahrer des bei der beklagten Kfz-Haftpflichtversicherung versicherten Fahrzeugs, wobei der Kläger behauptete, im Zeitpunkt der Kollision gestanden zu haben.

RFWW 5 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

MPU-Diskussion

Weil es in Deutschland keine einheitlichen Regelungen für die Erteilung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung (MPU) gibt, fordert der ADAC identische Grenzwerte für alle Bundesländer. Derzeit wird eine MPU angeordnet, wenn der Blutalkoholwert eines Autofahrers mehr als 1,6 Promille beträgt oder wenn die Fahrerlaubnis wegen Alkoholmissbrauchs entzogen wurde, etwa bei einer morgendlichen Alkoholfahrt mit mehr als 1,1 Promille.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Einheitliche Grenzwerte für die MPU: Eine Notwendigkeit?

Die medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU), oft als “Idiotentest” bezeichnet, ist ein Instrument zur Beurteilung der Fahreignung in Deutschland. Sie wird vor allem bei Verkehrsverstößen wie Alkohol- oder Drogenmissbrauch angeordnet. Der ADAC fordert nun einheitliche Grenzwerte für die MPU, um die Transparenz und Fairness des Verfahrens zu erhöhen.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

1996: Die Premieren, die blieben — und die vergessenen

Vor zwanzig Jahren: Helmut Kohl ist seit 1982 immer noch Bundeskanzler einer CDU/CSU-FDP- Regierung, und Roman Herzog (CSU) amtiert als Bundespräsident. Der US-Demokrat Bill Clinton wird erneut zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Traurig und damals wie heute nicht zu akzeptieren: Bei einem Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft in Lübeck werden zehn Menschen umgebracht.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Politik & Umwelt

Autojahr 1996: Was blieb, und was vergessen ist

Vor zwanzig Jahren: Helmut Kohl ist seit 1982 immer noch Bundeskanzler einer CDU/CSU-FDP- Regierung, und Roman Herzog (CSU) amtiert als Bundespräsident. Der US-Demokrat Bill Clinton wird erneut zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Traurig und damals wie heute nicht zu akzeptieren: Bei einem Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft in Lübeck werden zehn Menschen umgebracht.

Roberto Galifi 4 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Blinkmuffel

Taxifahrer ärgern sich oft, weil viele Autofahrer den Blinker nicht setzen. Wenn „das wichtigste Kommunikationsmittel im Straßenverkehr“ nicht benutzt wird, kann es zu gefährlichen Missverständnissen kommen, weil die anderen Verkehrsteilnehmer sich darauf verlassen, beklagt der Autoklub Kraftfahrer-Schutz (KS).

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Gefährliche Blinkmuffel: Wenn der Blinker Leben kostet

Das Setzen des Blinkers ist eine der grundlegendsten und wichtigsten Handlungen im Straßenverkehr. Dennoch gibt es viele Autofahrer, die diese einfache Regel missachten. Diese sogenannten “Blinkmuffel” stellen eine erhebliche Gefahr für sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer dar. In diesem Artikel beleuchten wir die verschiedenen Aspekte und Risiken, die mit dem Nicht-Blinken verbunden sind.

Roberto Galifi 2 Min. Lesezeit

Sicherheit & Technik

Autobahn im Autopilot: In fünf Jahren technisch möglich

Hochautomatisiertes Fahren kann bereits in fünf Jahren (2020) die technische Reife erlangen und auf Autobahnen technisch möglich sein, ergab eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO). Als hochautomatisiert gilt ein Fahrzeug, wenn das System selbstständig das Steuer übernimmt und den Fahrer aufmerksam macht, wenn es an seine Grenzen kommt.

Roberto Galifi 1 Min. Lesezeit