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Freitag, 21. August 2026 Unabhängig zu Unfallrecht, Gutachten und Schadenregulierung

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Technik 1 Min. Lesezeit

Künstliches Tageslicht in der Lkw-Kabine

Kurz gefasst Lkw-Fahrer brauchen für ihre Arbeit mehr Tageslicht in den Kabinen ihrer Nutzfahrzeuge. Das steigert das subjektive Wohlbefinden und erhöht die Leistungsfähigkeit, konnten Daimler-Forscher durch umfangreiche Tests und Versuchsfahrten in der Winterdunkelheit am Polarkreis feststellen.
Roberto Galifi Herausgeber
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Roberto Galifi
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Ressort
Sicherheit & Technik
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Symbolgrafik: ein gezeichneter Sensorkegel vor einer Fahrzeugfront, beschriftet mit „Mehr Licht“.
Bild: Symbolgrafik · Unfallzeitung.de

Das zusätzliche Tageslicht in der Kabine, sogenanntes biologisch wirksames Licht, verbessert sogar signifikant und zu jeder Tageszeit das Befinden und die Leistung der Lkw-Fahrer. Überrascht waren die Forscher, dass die Trucker durch die zusätzliche Lichtdosis auch wirtschaftlicher fuhren. In einer Lkw-Kabine erreicht nur „ein verhältnismäßig geringer Prozentsatz des natürlichen Tageslichts die Lichtrezeptoren von Fahrerin oder Fahrer“, sagte Versuchsleiter Siegfried Rothe, der sich für verbesserte Arbeits- und Lebensbedingungen von Lkw-Fahrern einsetzt.

Für die Versuche simulierten acht Daimler-Testfahrer zwei typische Arbeitswochen. Dabei fuhren sie abwechselnd in einer Woche mit herkömmlicher Kabinenbeleuchtung, in der anderen mit einem sogenannten Daylight+-Modul, das während der Fahrt und in den Pausen zusätzliches Tageslicht spendet. Dabei wurden die Fahrer immer nur mit ihren eigenen Ergebnissen verglichen: die Daten bei den Fahrten mit normaler Kabinenbeleuchtung wurden denen mit zusätzlichem Tageslicht gegenübergestellt.

Am Ende der Testreihe in der finnischen Polarnacht gab es für den Versuchsleiter noch eine Überraschung: Alle Testfahrer berichteten von einem deutlich angenehmeren Raumgefühl in der Kabine durch das Mehr an Tageslicht. „An den Aspekt einer virtuellen Vergrößerung des Raums haben wir beim Aufsetzen der Testreihe gar nicht gedacht“, gesteht Rothe.

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Quellen

  • Text: Beate M. Glaser (Kb)